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Aktuelle Informationen

05.02.2016
Personalratswahl 2016 - SLV bietet Wahlvorstandsschulungen in hoher Qualität an

Die Wahlvorstände besitzen eine hohe Verantwortung, um die bevorstehende Wahl gemäß den rechtlichen Vorgaben durchzuführen. Es ist nahezu unerlässlich, dass die Mitglieder der Wahlvorstände an speziellen Schulungen teilnehmen, um mögliche Fehler zu vermeiden. Der SLV bietet daher Schulungen in hoher Qualität an. Die Schulungsunterlagen des SLV sind extra so aufbereitet, dass sich der Zeitaufwand der Wahlvorstandstätigkeit erheblich verringern lässt. Die ersten Schulungen des SLV finden zeitnah zur Bestellung der Wahlvorstände statt, damit vom Gesetzgeber auferlegte Fristen eingehalten werden können.

Nachstehend finden Sie die regionalen Schulungstermine. Gern können Sie sich schon jetzt anmelden.



weitere Infos zum Download:

- Anschreiben Wahlvorstand-BZ.pdf
- Anschreiben Wahlvorstand-Che.pdf
- Anschreiben Wahlvorstand-DD.pdf
- Anschreiben Wahlvorstand-L.pdf
- Anschreiben Wahlvorstand-ZW.pdf
22.01.2016
Entgeltordnung-Lehrkräfte: Hinweise zur Beratung und Antragsmuster

Lehrkräfte, deren Arbeitsverhältnis zum Freistaat Sachsen über den 31. Juli 2015 hinaus fortbesteht, sind zum 1. August 2015 in die Entgeltordnung Lehrkräfte (Anlage zum TV EntgO-L) übergeleitet, unter Beibehaltung der bisherigen Entgeltgruppe und Stufen, für die Dauer der unverändert auszuübenden Tätigkeit. Die bisherige Entgeltgruppe resultiert aus landesspezifischen Eingruppierungsregelungen (Sächsische Lehrer-Richtlinie) bzw. den Lehrer-Richtlinien der TdL.

Im Zuge der Überleitung in die Entgeltordnung Lehrkräfte fand eine Überprüfung und Neufeststellung der Eingruppierungen durch den Arbeitgeber nicht statt.

Ergibt sich nach der Entgeltordnung Lehrkräfte eine Verbesserung, also eine höhere Entgeltgruppe, müssen die betreffenden Kolleginnen und Kollegen einen Antrag auf Eingruppierung in diese (höhere) Entgeltgruppe bzw. auf eine Angleichungszulage stellen. Für Beschäftigte, die ab 1.8.2015 neu eingestellt wurden, gilt die Tarifautomatik.

Auskünfte der SBA

Vor einer Antragstellung auf Höhergruppierung hat jeder Beschäftigte die Möglichkeit, diese Entscheidung individuell abzuwägen, denn eine Höhergruppierung kann in ganz bestimmten Fällen auch finanzielle Nachteile mit sich bringen.

Die Regionalstellen der SBA erteilen Auskünfte, ob aufgrund der Entgeltordnung für Lehrkräfte z. B. eine Höhergruppierung ab 1. August 2015 bzw. die Zahlung einer Angleichungszulage ab 1. August 2016 in Betracht kommt. Weiterhin wird auf Nachfrage der Zeitpunkt des Aufstiegs in die nächsthöhere Stufe der derzeitigen Entgeltgruppe mitgeteilt werden, sofern dieser Aufstieg noch möglich ist.

Der SLV stellt Ihnen diese Formulare für Anfragen an die Regionalstellen der SBA zur Verfügung.

Diese Anfragen sind noch kein Antrag.

Um eine termingerechte Auskunftserteilung zu gewährleisten, bittet die SBA diejenigen Lehrkräfte, die eine Antragstellung erwägen, von den bestehenden Informationsmöglichkeiten aber bislang noch keinen Gebrauch gemacht haben, eine entsprechende Anfrage möglichst bis Ende Februar 2016 an die zuständige Regionalstelle zu richten.

Die SBA begründet die aufgetretenen Verzögerungen bei der Beantwortung entsprechender Anfragen bzw. Prüfung von Anträgen mit der erst Anfang Dezember 2015 erfolgten Bekanntgabe der Durchführungshinweise zur Entgeltordnung durch das SMF.

22.01.2016
Entgeltordnung-Lehrkräfte: Hinweise zur Beratung und Antragsmuster zur Höhergruppierung

 

Der Antrag auf Höhergruppierung kann ab sofort und nur bis zum 31. Juli 2016 gestellt werden (Ausschlussfrist) und wirkt in jedem Fall auf den 1. August 2015 zurück. Ruht das Arbeitsverhältnis am 1. August 2015 (z.B. Elternzeit), beginnt die Frist von einem Jahr mit der Wiederaufnahme der Tätigkeit; der Antrag wirkt auf den 1. August 2015 zurück.

Die Höhergruppierungsmöglichkeiten zum 1.8.2015 durch das In-Kraft-Treten der Entgeltordnung betreffen insbesondere Lehrkräfte, die nicht über eine vollständige oder vollständig anerkannte Lehrerausbildung verfügen, aber aufgrund bestimmter Bedarfe unentbehrlich sind und nicht selten die gleiche Arbeit wie ihre Kollegen mit vollständiger Ausbildung leisten. Für viele von ihnen sind Verbesserungen der Eingruppierung bereits seit 1.8.2015 möglich. Das betrifft sowohl Seiteneinsteiger mit unterschiedlichen Ausbildungsniveaus als auch FPL/Erzieher, die unabhängig von den laufenden Feststellungsverfahren in eine höhere Entgeltgruppe aufsteigen können.

Aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Konstellationen, bitten wir unsere Mitglieder, sich über die SLV-Landesgeschäftsstelle individuell zu informieren bzw. beraten zu lassen (Tel: 0351-839220; E-Mail: slv.ev@t-online.de).



weitere Infos zum Download:

- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-B.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-C.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-D.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-L.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-Z.pdf
22.01.2016
Engeltordnung-Lehrkräfte: Hinweise zur Beratung und Antragsmuster für Angleichungszulagen

 

Der Antrag auf eine Angleichungszulage kann ab sofort und nur bis zum 31. Juli 2017 gestellt werden (Ausschlussfrist) und wirkt auf den 1. August 2016 zurück. Ruht das Arbeitsverhältnis am 1. August 2016 (z.B. Elternzeit), beginnt die Frist von einem Jahr mit der Wiederaufnahme der Tätigkeit; der Antrag wirkt auf den 1. August 2016 zurück.

In der Neuen Sächsischen Lehrerzeitung (03/2015) wurde der Weg zu einer höheren Entgeltgruppe über sogenannte Angleichungszulagen dargestellt. In der Entgeltordnung-Lehrkräfte sind die Tätigkeitsmerkmale bzw. Entgeltgruppen gekennzeichnet, für die ab dem 1.8.2016 dieser Entgeltbestandteil von vorerst 30 Euro monatlich gezahlt wird. Das betrifft z.B. Oberschul- und Gymnasiallehrer in EG 11 (z. B. Ein-Fach-Lehrer, Mittelschullehrer vor ihrer Höhergruppierung nach EG 13), Grundschullehrer an Grundschulen und anderen Schularten, Lehrer im berufspraktischen Unterricht, Fachlehrer und Ein-Fach-Lehrer an beruflichen Schulen sowie Fachlehrer und Ein-Fach-Lehrer an Förderschulen.

Hinweis: Die Muster für die Anfrage an die SBA hatten wir bereits am 28.09.2015 veröffentlicht und sind unter www.slv-online.de --> interner Bereich --> Aktuelles zur Entgeltordnung veröffentlicht



weitere Infos zum Download:

- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-B.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-C.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-D.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-L.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-Z.pdf
21.01.2016
Zum Schulgesetzentwurf für den Freistaat Sachsen:

Stabile Schulstrukturen, Erhalt von Schulstandorten,
aber nur geringe Verbesserungen von Rahmenbedingungen

Der von der Sächsischen Staatsregierung am 11. Januar 2016 beschlossene Entwurf eines weiterentwickelten Sächsischen Schulgesetzes setzt auf Stetigkeit in den vorhandenen Schulstrukturen. Stabile Schulstrukturen sind die Grundlage einer ständigen Qualitätsentwicklung des Unterrichtsprozesses.
Das erfolgreiche sächsische Schulsystem ist mittlerweile zum Qualitätssymbol und zum Vorbild für andere Länder geworden. Bei jeder Veränderung sollte entscheidend sein,
dass die SchülerInnen tatsächlich die Gewinner sind.

Die beabsichtigten Änderungen mit dem Ziel des Erhalts von Schulstandorten im ländlichen Raum sind ein Schritt in die richtige Richtung. Insbesondere die Möglichkeit von einzügigen Oberschulen und die Lockerung bei der Mindestschülerzahl von Grundschulklassen außerhalb von Ober- und Mittelzentren werden dem Ziel des Erhalts wohnortnaher Schulen gerecht. Zusätzlich fordert der SLV aber auch die Möglichkeit von zweizügigen Gymnasien.
Kritisch sieht der Sächsische Lehrerverband vor allem den jahrgangsübergreifenden Unterricht an Grundschulen zum Erhalt ländlicher Schulen. Hierdurch werden Abstriche bei der Bildungsqualität befürchtet.

Das Bemühen um die Umsetzung von Inklusion und Integration wertet der SLV grundsätzlich positiv.

Die Einführung des beabsichtigten lernzieldifferenten Unterrichts darf nach Auffassung des SLV nur nach erfolgreicher Erprobung in Modellversuchen erfolgen. Gemeinsamer lernzieldifferenter Unterricht setzt eine genauere Definition und vorherige Analyse sowie Rechtssicherheit voraus. Insbesondere darf eine Ungleichbehandlung bei der Erteilung von Zeugnissen, Bildungsempfehlungen u.ä. nicht zur Benachteiligung nichtbehinderter Schüler führen. Der wesentlich höhere Arbeitsaufwand von Lehrkräften bei der Bewältigung von lernzieldifferentem Unterricht muss durch Anrechnungsstunden ausgeglichen werden.

Eine wesentliche Bedingung für das Gelingen des inklusiven Unterrichts von SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf sieht der SLV zwingend im Vorliegen organisatorischer, personeller und sachlicher Voraussetzungen. Das besagt auch der vorliegende Schulgesetzentwurf, aber konkrete und rechtssichere Aussagen zu diesen Voraussetzungen fehlen - insbesondere eine bedarfsgerechte Personalausstattung für Schulen, die inklusiven Unterricht leisten sollen. Die Klassenobergrenzen müssen für Klassen mit inklusiv beschulten Schülern deutlich gesenkt werden. Außerdem ist es notwendig, dass eine ständige sonderpädagogische Beratung und Betreuung an der Schule gewährleistet ist. Ebenso sollten Schulsozialarbeiter in Zukunft verbindlich an jede Schule mit Integrationsschülern gehören.

Die Aussage – so viel Förderschule wie nötig, so viel Regelschule wie möglich – muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft und abgewogen werden. Der SLV plädiert auch weiterhin ausdrücklich für den Erhalt von Förderschulen, im Interesse der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, da sich das das Bildungs- und Erziehungskonzept unserer Förderschulen sehr positiv bewährt hat.

Eine stärkere Eigenverantwortung von Schulen ist natürlich grundsätzlich begrüßenswert, darf aber nicht dazu führen, dass diese Schulen künftig die Verantwortung für den Lehrermangel tragen. Die geplante Neuorganisation der Schulaufsichtsbehörde, insbesondere das geplante „Landesamt für Schule und Bildung“ darf nach Auffassung des SLV nicht zu einer Reduzierung der fünf Personal verwaltenden Stellen führen.

In einigen Punkten bleibt der Gesetzesentwurf aber unter den Erwartungen des SLV.
So verlangen die zunehmende Heterogenität, speziell durch SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Migrationshintergrund, und eine verbindlichere individuelle Förderung nach einer weiteren Reduzierung der Klassenobergrenzen.
Insbesondere die Integration von SchülerInnen mit Migrationshintergrund bedarf einer überdurchschnittlichen Personalzuweisung.

Der SLV wird mit seinen Mitgliedern und in seinen Gremien den Entwurf des Schulgesetzes detailliert analysieren und seine Positionen den politischen Entscheidungsträgern übermitteln. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus führt in den nächsten Wochen Dialogforen in mehreren Orten des Freistaates Sachsen durch. Anmeldungen sind möglich unter http://www.schule.sachsen.de/20837.htm.

 

22.12.2015
dbb strebt neues Paket zur Gestaltung des Generationenwechsels an

In einem Sondierungsgespräch am 21. Dezember 2015 mit Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusministerin Brunhild Kurth in Dresden hat der dbb ein neues Gesamtpaket zur Gestaltung des Generationenwechsels in den Lehrerzimmern des Freistaates Sachsen gefordert. 

 



weitere Infos zum Download:

- 2015_12_21_mi_Gestaltung_Generationenswechsel.pdf
25.11.2015
Gesamtpaket umgesetzt, neues gefordert

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

am 13. November 2015 fand im Kultusministerium ein Spitzengespräch zur Umsetzung des im Jahre 2013 vereinbarten „Gesamtpakets zur Gestaltung des Generationenwechsels im Schulbereich des Freistaates Sachsen“ statt. Insgesamt bewertet der dbb die bisherige Umsetzung des Gesamtpakets differenziert.

Stichwort Höhergruppierungen

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weitere Infos zum Download:

- 15_11_25_mg_info_dbb_Spitzengespräch.pdf
13.10.2015
Fehlerhafte Höhergruppierung nach Feststellungsverfahren -Erzieher/FPL mit Lehrbefähigung von der EG

Einige Höhergruppierungen von der EG 9 in die EG 11 TV-L sind in den Bezügestellen nicht gemäß den tariflichen Vorgaben als Höhergruppierungen über zwei Entgeltgruppen ausgeführt worden.

Die Folge: Die Stufenzuordnung ist falsch. Der Höhergruppierungsgewinn beträgt z.B. nur ca. 120 EUR statt ca. 645 EUR.

Auf Grund der Intervention des SLV werden die Bezügestellen die möglichen Fälle von Amts wegen prüfen und berichtigen. Dies soll noch im Kalenderjahr 2015 erfolgen. Bei allen fehlerhaften Höhergruppierungen wird das Entgelt nachgezahlt.

Betroffene Mitglieder werden individuell beraten. Wir stellen diesen auch Formulare zur Geltendmachung nach der Beratung zur Verfügung.

Berechnungsbeispiele finden Sie als Anlage.

Claudia Raum, Juristin des SLV 



weitere Infos zum Download:

- Berechnungsbeispiele.pdf
05.10.2015
Infoblatt zur Entgeltordnung Lehrkräfte - Tariftext im Klartext!

Seit der Verhandlungszusage im Jahr 2009 hatte der SLV gemeinsam mit seiner Spitzengewerk-schaft, dem dbb, versucht, eine bundesweit einheitliche Entgeltordnung im Schulterschluss mit der GEW umzusetzen. Das ist weder in den Tarifrunden 2011 noch 2013 gelungen - sechs Jahre, in denen die Chance auf schrittweise Verbesserungen der Eingruppierung ungenutzt blieb! Nun, 2015 hat der dbb diesen Einstieg geschafft. Der Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte der Länder (TV EntgO-L) ist am 1.8.2015 in Kraft getreten.


Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument.


weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-EntgO-Lehrkräfte.pdf
28.09.2015
Aktuelles zur Entgeltordnung

Liebe Mitglieder,

gern klären wir mit Ihnen die möglichen Entwicklungen in Ihrer Eingruppierung nach dem TV-EntgO.

Im Schulportal finden Sie auch bereits eine Erklärung Ihres Arbeitgebers dazu.

In einem ersten Schritt können Sie deshalb Ihre Entgeltgruppe ab dem 01.08.2015, einen möglichen Entgeltgruppenaufstieg, Ihre Entwicklungsstufe und die mögliche Ausgleichszulage ab dem 01.08.2016 in der SBA-Regionalstellen erfragen. Ein Formular für diese Abfrage ist nachstehend zum Herunterlagen für Sie bereitgestellt.

Bitte beachten Sie, dass

  • Sie fast ein Jahr Zeit haben, die Anträge auf Höhergruppierung rückwirkend zum 01.08.2015 bis zum 31.07.2016 zu stellen.

  • für Anträge auf die Angleichungszulage ab dem 01.08.2016 die Antragstellung bis zum 31.07.2017 möglich ist.

Höhergruppierungen können sich in bestimmten Einzelfällen und zu bestimmten Zeitpunkten je nach Entwicklungsstufenlaufzeit ungünstig auswirken – deshalb nutzen Sie bitte unsere Beratungen.

Die Abfrageantworten Ihrer Regionalstelle werden eine gute Grundlage sein, um für Sie persönlich den richtigen Antrag zu stellen.

Die Formulare finden Sie im internen Bereich. Bitte beachten Sie die unten stehenden Dokumente.

Bei Fragen rufen Sie als Mitglied bitte unsere Juristin Frau Claudia Raum unter 0351 8392217 an.



weitere Infos zum Download:

- Entgeltordnung Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag öffentlicher Dienst.pdf
24.09.2015
Sachsenstipendium läuft an – Grundstruktur der Ausbildungsförderung steht fest

Der Freistaat Sachsen fördert motivierte Lehramtsstudierende in den Studiengängen Lehramt an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik, die sich bereit erklären, nach abgeschlossener Berufsausbildung auch außerhalb der Ballungszentrum von Leipzig und Dresden zu unterrichten. Dieser Anreiz soll garantieren, dass auch zukünftig alle Kinder und Jugendliche in Sachsen die gleichen Bildungschancen haben.

Neben einer monatlichen Förderung von 300 Euro erhält jeder Stipendiat eine ideelle Förderung im Rahmen eines Begleitprogramms in Form von Fortbildungen, individueller Begleitung sowie Kontakt- und Vernetzungsangeboten.

Eine Bewerbung für das Sachsenstipendium ist ab dem 5. Fachsemester möglich und erfolgt bis 30.10.2015 ausschließlich über ein Online-Bewerberformular (verfügbar ab 02.10.2015).

Diesem Formular sind folgende Unterlagen im PDF-Format beizufügen:

  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweise über bisherige Studienleistungen
  • Nachweise sonstiger Qualifikationen und Praxiserfahrungen

 

Quelle sowie nähere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie unter folgendem Link:

www.lehrerbildung.sachsen.de/sachsenstipendium.html.

22.09.2015
25. Oberlausitzer Lehrertag - Anmeldungen noch möglich!

Der Kreisvorstand des SLV Löbau/Zittau lädt Sie am Samstag, 21. November 2015, 8.30 - 12.30 Uhr herzlich zum 25. Oberlausitzer Lehrertag in die Oberschule Neusalza-Spremberg (Bautzner Str. 17) ein.

Insgesamt werden Ihnen 30 verschiedene Vorträge gegliedert nach Grundschulen/Förderschulen, Gymnasien/Oberschulen und für alle Schularten konzipiert, präsentiert.

Im Online-Fortbildungskatalog des SMK ist die Veranstaltung veröffentlicht.

Die Teilnehmerzahl ist zum Teil begrenzt, nur bei absehbaren Änderungen erfolgt Rückmeldung! Bei überfüllten Vorträgen wird die Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldungen realisiert. Absagen sind in diesem Fall auch bei mehrfachen Anmeldungen pro Schule für das gleiche Thema möglich.


Rückmeldungen (Name des Teilnehmers/Thema/Schule/Telefonnummer) bitte schriftlich bis spätestens 20. Oktober 2015 an:

Frau Petra Müller, Fax: 035872/32295, E-Mail: petra_muel@web.de



weitere Infos zum Download:

- OLLT Plakat 5-2015_E2.pdf
24.08.2015
10. Grundschul- und Erziehertag des SLV am 26. September – Anmeldung noch möglich

Der 10. Grundschul- und Erziehertag des Sächsischen Lehrerverbandes findet am 26. September 2015 ab  09.00 Uhr im Riverboat Leipzig, statt. Im Fokus der Veranstaltung steht im diesen Jahr der richtige Umgang mit schwierigen Kindern und Eltern.

Frau Martina Meixner, staatlich anerkannte Heilpädagogin, Hochbegabtenpädagogin, Supervisorin und Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Coaching, Klienting und Supervision wird in ihrem Vortrag unter anderem auf Ursachen und gesellschaftliche Bedingtheit von auffälligem Verhalten, Diagnosekriterien für die häufigsten Störungen und Präventions- und Interaktionsmöglichkeiten eingehen. Diese Schwerpunkte verknüpft sie mit praktischen Tipps und Tricks für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen.

Ihr Fachverband der Grundschullehrer und der Sächsische Erzieherverband im SLV laden Sie herzlich ein. Den Anmeldecoupon finden Sie auf dem unten angefügten Plakat zur Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



weitere Infos zum Download:

- Grundschul- und Erziehertag 2015.pdf
21.08.2015
Sächsische Lehrer gut vorbereitet auf den Unterrichtsstart

Während die Schüler noch ein paar freie Tage genießen dürfen bis der Ernst des Lebens wieder beginnt, ist ein Großteil der sächsischen Lehrkräfte vergangenen Montag mit dem Start der Vorbereitungswoche in den Berufsalltag zurückgekehrt. In zahlreichen Fortbildungskursen bereiten sich die Pädagogen auf den Start ins Schuljahr 2015/16 vor.

Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung und deren Bedeutung für die unterrichtliche Praxis waren Thema des diesjährigen Dresdner Lehrertages. Über 100 interessierte Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten folgten den Ausführungen von Jan M. Berger, Diplomlehrer für Biologie und Chemie sowie Dozent an der Martin-Luther Universität Halle/ Wittenberg im Rahmen dieser Weiterbildungsveranstaltung.

29.06.2015
Sächsischer Erzieherverband befragt seine Mitglieder

Der Sächsische Erzieherverband wird ab dieser Woche eine Mitgliederbefragung durchführen, bevor er den Schlichterspruch vom 23. Juni 2015 endgültig bewertet.

„Die Empfehlung der Schlichter ist eine gute Grundlage für weitere Verhandlungen. Bevor wir in die nächsten Gespräche gehen, wollen wir aber ein detailliertes Stimmungsbild aus unserer Mitgliedschaft. Es ist für uns ein selbstverständlicher Grundsatz, dass unsere Mitglieder in Folge ihres starken Kampfgeistes und Engagement während der vierwöchigen Streikphase jetzt das Wort haben.“, sagte Simone Hagedorn, Mitglied der Verhandlungskommission, am 25. Juni 2015 in Offenbach.

Die Befragung der Mitglieder soll in dieser Woche beginnen und wird vier Wochen dauern. Während dieser Zeit wird der Sächsische Erzieherverband von weiteren Streiks absehen. Nach der Auswertung der Befragung sind für den 13. August 2015 weitere Gespräche mit der Arbeitgeberseite geplant.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

15.06.2015
Politik und Gewerkschaften würdigen ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Interessenvertretung

Mehr als 1.400 sächsische Lehrkräfte aus allen Teilen des Freistaates sowie zahlreiche Ehrengäste haben am Wochenende das 25-jährige Gründungsjubiläum des Sächsischen Lehrerverbandes mit einer Festveranstaltung im Internationalen Congress Center Dresden gefeiert. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Landtagsabgeordnete, die Kultusministerin, Spitzenvertreter von Bundes- und Landesgewerkschaften, der Direktor der Sächsischen Bildungsagentur sowie weitere Repräsentanten der Schulaufsichtsbehörden würdigten die kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit des Sächsischen Lehrerverbandes als starke Interessenvertretung für Lehrerinnen und Lehrer in allen Schularten.

Alle Mitglieder, die es wollten, konnten mitfeiern. – Das ist typisch Sächsischer Lehrerverband. Wer zusammen kämpft, soll auch gemeinsam feiern!

In seiner Eröffnungsrede blickt der SLV-Landesvorsitzende Jens Weichelt auf die 25-jährige Erfolgsgeschichte des Sächsischen Lehrerverbandes zurück, der seit seiner Gründung am 10. März 1990 zum größten Lehrerverband im Osten Deutschlands aufstieg und heute über 10.000 Mitglieder zählt. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement der Mandatsträger in der Gründungsphase und dem zurückliegenden Vierteljahrhundert. Er verwies auf die Erfolge des SLV bei der beruflichen, gesellschaftlichen und sozialen Förderung des Berufsstandes der Lehrer. An der Durchsetzung von Gehaltserhöhungen in den Tarifrunden für den öffentlichen Dienst, einschließlich der Ost-West-Angleichung, haben die SLV-Mitglieder hohen Anteil. Mit der Rückkehr zur Vollbeschäftigung 2010, dem „Gesamtpaket zum Generationenwechsel im Schulbereich des Freistaates Sachsen“ 2013 und der 2015 vom dbb abgeschlossenen Entgeltordnung für Lehrkräfte konnten weitere Verbesserungen erkämpft werden.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich gratulierte dem Sächsischen Lehrerverband zu seinem 25-jährigen Bestehen und dankte den Lehrerinnen und Lehrern für ihre hervorragende Arbeit. „Sachsen hat die besten Lehrer in Deutschland“, bekräftigte der Ministerpräsident. Gleichzeitig warb er für den Lehrerberuf und eine sorgfältig überlegte Studienwahl: „Wir brauchen Lehrerinnen und Lehrer für alle Schularten, auch für schwierige Fächer und an allen Schulen“.

Der besondere kulturelle Höhepunkt des Events war das Konzert der erfolgreichen deutschen Rockband „Silly“. Die Lehrerinnen und Lehrer waren vom ersten Titel an ein begeistertes Publikum und viele verließen ihre Tische, strömten zur Bühne, tanzten, klatschten und sangen die Titel mit. Frontfrau Anna Loos: „Ich liebe die Lehrer!“

Fotoimpressionen stehen im internen Mitgliederbereich als Download zur Verfügung.

10.06.2015
25 Jahre SLV

Der Sächsische Lehrerverband besteht am 10. März 2015 seit 25 Jahren – ein Vierteljahrhundert! Wir haben in dieser Zeit viele Verbesserungen der Arbeitsbedingungen unserer Lehrerinnen und Lehrer erreicht und die sächsische Bildungspolitik maßgeblich mitgestaltet.

Das Jubiläum am Samstag, dem 13. Juni 2015, im Internationalen Congress-Center in Dresden feiern wir mit unseren Mitgliedern und vielen Weggefährten, die den SLV während seiner erfolgreichen Entwicklung zu einer großen Lehrergewerkschaft begleitet haben. Insgesamt werden ca. 1.300 Mitglieder und Gäste erwartet.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 16.30 Uhr mit der Festansprache des SLV-Landesvorsitzenden Jens Weichelt. Zu den namhaften Gratulanten auf dem Podium gehören Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik des dbb beamtenbund und tarifunion, Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung sowie weitere Vertreter von Lehrergewerkschaften.

Der besondere kulturelle Höhepunkt des Abends ist das Konzert der erfolgreichen deutschen Rockband „Silly“.

Einen kurzen Abriss zur Geschichte des Sächsischen Lehrerverbandes finden Sie hier:



weitere Infos zum Download:

- 25 Jahre erfolgreiche Interessenvertretung.pdf
04.06.2015
Scheitern, Schlichtung, Streikpause in Sicht

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind am 4. Juni 2015 in Berlin erneut gescheitert. Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigten sich auf ein Schlichtungsverfahren, das am Dienstag, dem 9. Juni 2015 beginnen soll. Ab Sonntag und während der Schlichtung wird es keine weiteren Streiks geben.

„In den Verhandlungen in Berlin zeigte sich, wie weit die Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern immer noch auseinanderliegen. Eine Annäherung gestaltete sich als unmöglich. Wir sehen nunmehr in dem Schlichtungsverfahren den einzigen Weg zu einer deutlichen Aufwertung der verantwortungsvollen Tätigkeit der Beschäftigten“, konstatiert Simone Hagedorn vom Sächsischen Erzieherverband.

Seit Februar hat der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bereits bei fünf Terminen über eine bessere Wertschätzung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes verhandelt. Im Kern geht es dabei um die verbesserte Zuordnung der einzelnen Berufsgruppen zu Gehaltsgruppen.

27.05.2015
Erzieher erhöhen Druck auf die Arbeitgeber

Am 27.05.2015 haben sich erneut Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes aus Sachsen an einer zentralen Streikaktion in Dresden beteiligt. Circa 300 Teilnehmer versammelten sich zur Protestkundgebung am Dr.-Külz-Ring, um ihren Forderungen nach besserer Bezahlung und höherer Wertschätzung Nachdruck zu verleihen. Anschließend zog die Demonstration um das Rathaus.

Arbeitsniederlegungen gab es auch wieder in Leipzig, Freital, Heidenau, Chemnitz, Frankenberg, Freiberg, Zwickau, Plauen und Werdau.

Seit dem 08.05.2015 befinden sich die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes in einem unbefristeten Streik. Dem voran gegangen waren fünf ergebnislose Tarifverhandlungsrunden, bei denen die Arbeitgeber bisher nicht bereit waren, ein Angebot auf die Forderungen der Gewerkschaften zu unterbreiten.  

Am 28. Mai 2015 findet in Frankfurt die Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) statt. Spätestens dann müssen die Arbeitgeber ein echtes Angebot vorlegen. Der Sächsische Erzieherverband fordert mit seiner Spitzengewerkschaft dbb eine höhere Zuordnung zu Gehaltsgruppen der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst.

08.05.2015
Erste Streiks der Erzieher in mehreren Städten

Ab heute haben die Streiks der Erzieherinnen und Erzieher in mehreren sächsischen Städten begonnen. Dresden und Leipzig bilden dabei für den Sächsischen Erzieherverband die Schwerpunktorte. An der Kundgebung in Dresden nahmen 1.100 Streikende teil. Eine der Hauptforderung war die bessere Wertschätzung des Erzieherberufes.

Am Montag werden die Streiks in Dresden, Leipzig, Zwickau, Bautzen, Plauen, Freital, Oderwitz und Freiberg fortgesetzt.

07.05.2015
Unbefristeter Streik der Erzieher ab 08.05.2015

Die Streikerfassungsliste sowie das Infoblatt zum Nettolohnausgleich und die Streikaufrufe finden Sie hier.



weitere Infos zum Download:

- dbb-Info_Stempeln_bei_Streik_SuE-2015.pdf
05.05.2015
Kritik, Enttäuschung, aber letztlich Zustimmung

In der Mitgliederbefragung des Sächsischen Lehrerverbandes zur Tarifeinigung vom 28. März 2015 für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder gibt es eine breite Mehrheit für die Annahme des Verhandlungsergebnisses.

In den Meinungsäußerungen haben viele Mitglieder des SLV ihre Kritik und Enttäuschung über den Tarifabschluss zum Ausdruck gebracht. Die zusätzlichen Beitragszahlungen in die Zusatzversorgung VBL („Betriebsrente“) waren dabei der Hauptkritikpunkt. Weil hier eine wiederholte Schlechterstellung der Beschäftigten im Osten Deutschlands im Vergleich zu ihren Westkollegen offensichtlich ist, beklagen die Mitglieder des SLV eine Gerechtigkeitslücke im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes. Vor dem Hintergrund der steigenden Arbeitnehmerbeiträge in die VBL ist ein Teil der SLV-Mitglieder auch mit der linearen Erhöhung um insgesamt 4,4 Prozent in zwei Schritten nicht zufrieden. Der vom dbb erreichte Einstieg in die Entgeltordnung für Lehrkräfte wurde grundsätzlich begrüßt, aber auch hier lagen die Erwartungen höher.

Der Sächsische Lehrerverband hatte seine Mitglieder in einem mehrseitigen Schreiben über die Tarifeinigung von Potsdam und die Hintergründe seines Zustandekommens informiert. Die Mitglieder wurden somit in die schwierige Situation der Entscheidungsträger in Potsdam am 28. März hinein versetzt, konnten diese nachempfinden und haben letztlich mehrheitlich genauso entschieden.

Das Votum seiner Mitglieder bestätigt einerseits den gewerkschaftspolitischen Kurs des SLV, ist aber gleichzeitig ein klarer Auftrag, weiter für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer zu kämpfen.

Das wird der Sächsische Lehrerverband tun!

In den Info-Veranstaltungen für seine Schul-Ansprechpartner hat der Sächsische Lehrerverband über die Bestandteile der Tarifeinigung, einschließlich der Entgeltordnung, informiert und wird mit seinen Mitgliedern weitere Aktivitäten diskutieren.

01.04.2015
Sachlich bleiben!

Die Einkommensrunde 2015 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) endete am 28. März 2015 mit einem Kompromiss, der erstmals auch die Entgeltordnung für Lehrkräfte umfasst. Dabei handelt es sich speziell bei dem Teil des Ergebnisses, der sich mit den angestellten Lehrkräften befasst, tatsächlich nicht um einen rauschenden Sieg, sondern um einen Einstieg, um einen Anfang also, der in den nächsten Jahren ausgebaut werden muss. Der Potsdamer Abschluss ist ein Kompromiss. Den muss man nicht gut finden, den kann man auch ablehnen! Aber zweierlei darf dabei nicht vergessen werden:

Weiterlesen im Flugblatt!

weitere Infos zum Download:

- Flugblatt_EKR-2015_Tarifeinigung für Lehrkräfte.pdf
24.03.2015
27.000 Teilnehmer bei Protestkundgebung in Leipzig

27.000 Beschäftigte aus allen Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringen protestierten heute in Leipzig gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), bei der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst.

„Wenn die Länder guten Nachwuchs wollen, müssen Sie auch gutes Geld versprechen und endlich Arbeitsbedingungen bieten, die konkurrenzfähig sind! Guter Nachwuchs ist schon heute ein knappes Gut und es wird immer schwieriger werden, welchen zu gewinnen. Wenn die Länder nicht einmal in der Lage sind, eine Übernahme der Azubis zu garantieren oder Lehrer in Sachsen gerecht einzugruppieren, stehen sie schon heute als Verlierer im Wettbewerb um die besten Köpfe fest.“, sagte Wolfgang Renner, stv. Vorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes in seiner Einführung vor den Streikteilnehmern.

Der dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, hatte seine Mitglieder im Landesdienst in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Neben Lehrkräften versammelten sich auch weitere Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes der Länder auf dem Augustusplatz.  Die Kundgebung wurde von den Gewerkschaften dbb, ver.di und GEW gemeinsam für diese Beschäftigten organisiert.

In seiner Rede auf dem Augustusplatz erklärte Willi Russ, Zweiter Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb: „Statt endlich ein lineares Angebot vorzulegen, wollen die Arbeitgeber an die Zusatzversorgung ran. Diese Forderung nach pauschalen Einschnitten ohne vernünftige Begründung erschüttert das Vertrauen der Beschäftigten in das System der Zusatzversorgung. Es gilt: Kürzungen im Leistungsrecht sind mit uns nicht zu machen!“

Mehr als 70 Busse des Sächsischen Lehrerverbandes fuhren zur Kundgebung nach Leipzig. An über 75 Prozent der Schulen im Freistaat fand kein regulärer Unterricht statt. Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer stellten damit den größten Anteil der Streikendenden und Teilnehmer an der heutigen Veranstaltung. Das erklärt sich aus dem hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad in Sachsen, der höheren Zahl von Lehrkräften und der Tatsache, dass Lehrkräfte im Freistaat Sachsen nicht verbeamtet werden.

„Seit der Einkommensrunde 2011 fordern die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer eine tarifliche Eingruppierung in Gehaltsgruppen, seit einem Jahr sitzen wir mit der TdL für eine Entgeltordnung am Verhandlungstisch. Trotzdem schafft es der Verhandlungsführer Herr Bullerjahn nicht, uns ein einigungsfähiges Angebot zu unterbreiten. Das ist eine Missachtung der Leistung der sächsischen Lehrkräfte!“, äußert Jens Weichelt, Landesvorsitzender des SLV, seinen Unmut über das Verhalten der Arbeitgeberseite.

In der laufenden Tarifauseinandersetzung war die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nach drei Verhandlungsrunden nicht in der Lage, ein Angebot auf die Lohnforderungen der Gewerkschaften zu unterbreiten. Nach einjährigen Verhandlungen zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte hat die TdL erstmals dazu ein Angebot vorgelegt. Es enthält keinerlei Verbesserungen für Lehrkräfte mit vollständiger Lehrerausbil­dung. Außerdem beabsichtigen die Arbeitgeber, die Höhe der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (VBL) zu kürzen. Das hätte gerade für die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer schmerzhafte Auswirkun­gen. Diese Berufsgruppe hat den Stellenabbau im öffentlichen Dienst des Freistaates Sachsen mit jahre­langer unfreiwilliger Teilzeit teuer bezahlt und muss deshalb bereits mit deutlichen Einschnitten bei der ge­setzlichen Altersrente rechnen.

18.03.2015
Weitere Warnstreiks nach ergebnisloser Tarifrunde

In der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder sind drei Verhandlungsrunden ergebnislos beendet worden. Unsere Forderungen sind bekannt. Die Arbeitgeber waren bisher nicht in der Lage, ergebnisorientiert zu verhandeln. Ein konkretes lineares Angebot für eine akzeptable Lohnerhöhung liegt nicht vor.

Nach einjährigen Verhandlungen zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte hat die TdL erstmals dazu ein Angebot vorgelegt. Es enthält keinerlei Verbesserungen für Lehrkräfte mit vollständiger Lehrerausbildung – und das ist glücklicherweise der Normalfall in deutschen und sächsischen Lehrerzimmern. Unsere wichtigste Forderung wurde von den Arbeitgebern bis in die Einkommensrunde verschoben und wird nun abgeblockt. Deshalb hat die Verhandlungskommission des dbb, der Spitzengewerkschaft des SLV, das Arbeitgeberangebot zur Entgeltordnung in Potsdam abgelehnt.

Außerdem beabsichtigen die Arbeitgeber, die Höhe der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (VBL) zu kürzen. Das hätte gerade für die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer schmerzhafte Auswirkungen, weil diese Berufsgruppe in Folge jahrelanger unfreiwilliger Teilzeit bereits mit deutlichen Einschnitten bei der gesetzlichen Altersrente rechnen muss. Zusätzliche Kürzungen der Zusatzversorgung sind für uns nicht hinnehmbar!

Der SLV ruft deshalb mit seiner Spitzengewerkschaft dbb zu Warnstreiks auf. Diese werden in der nächsten Woche, vor dem neuen Verhandlungstermin (28./29.03.2015) stattfinden. Nähere Informationen erhalten unsere Ansprechpartner an den Schulen sowie die Mitglieder per E-Mail.

16.03.2015
Lehrer erwarten einigungsfähiges Angebot

Am 16. und 17. März findet in Potsdam die letzte vereinbarte Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL, Arbeitgeber) statt.

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen blieb ohne Ergebnisse. Besonders verhärtet waren die Fronten bei der Forderung nach tariflicher Eingruppierung von Lehrkräften (Entgeltordnung). Dort sind keine Kompromisslinien zu einem einigungsfähigen Verhandlungsergebnis erkennbar. Die 31.000 Lehrerinnen und Lehrer stellen im Freistaat Sachsen mit Abstand die größte Zahl der Tarifbeschäftigten, selbst bundesweit liegt ihr Anteil bei 4 Prozent. Für sie hätte ein solcher bundesweiter Tarifvertrag große Bedeutung. Seit 1995 wird die Zuordnung von Lehrern in Gehaltsgruppen durch Richtlinien des sächsischen Finanzministeriums bzw. der TdL geregelt.

Jens Weichelt, Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes und Mitglied der Verhandlungskommission in Potsdam, sagte vor dieser Verhandlungsrunde:Morgen erwarten wir in Potsdam ein Angebot der Arbeitgeber, das diesem Namen gerecht wird. Bislang lagen bei der Entgeltordnung zur tariflichen Eingruppierung von Lehrerkräften, der Sicherung der betrieblichen Altersversorgung und auch bei der linearen Lohnerhöhung die Positionen weit auseinander. Nach den machtvollen Warnstreiks in Sachsen und anderen Bundesländern müssen nun ergebnisorientierte Verhandlungen in Potsdam folgen!“

Willi Russ, Verhandlungsführer des dbb bekräftigt: „Bei der dritten und letzten vereinbarten Runde in Potsdam muss die Tarifgemeinschaft der Länder einen großen Schritt auf die Beschäftigten zugehen!“

Zentraler Punkt der Forderungen ist die Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent, mindestens 175 Euro, die Anhebung der Ausbildungsentgelte um 100 Euro sowie eine Entgeltordnung (tarifliche Eingruppierung) für Lehrkräfte. Die Arbeitgeber wollen erst dann Zugeständnisse bei der Einkommensentwicklung machen, wenn die Gewerkschaften bereit wären, sich auf Einschnitte bei der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (VBL) einzulassen. Deshalb fordert der Sächsische Lehrerverband: Keine Kürzungen bei der Altersversorgung!

13.03.2015
Schule macht Druck auf die Politik

Zum zweiten Mal fand am 12.03.2015 der Deutsche Lehrertag im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Zur Frühjahrstagung unter dem Motto: „Schüler unter Druck. Die Schule als Ventil?“ waren 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bundesländern gekommen. Veranstalter des größten bundesweiten Weiterbildungstages für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen sind VBE Bundesverband und Verband Bildungsmedien e. V. in Kooperation mit dem Sächsischen Lehrerverband im VBE, dem VBE Landesverband Sachsen-Anhalt und dem tlv thüringer lehrerverband.

Die Eröffnung erfolgte durch den VBE-Bundesvorsitzenden Udo Beckmann sowie Wilmar Diepgrond, Vorsitzender des Verband Bildungsmedien. Anschließend richtete die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brunhild Kurth, das Wort an die Zuhörer.

Hauptreferent auf der Frühjahrstagung des diesjährigen Deutschen Lehrertages war der Hamburger Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort. Sein Vortragsthema lautete: „Burnout-Kids“. 

Am Nachmittag fanden in drei einstündigen Runden Workshops zu unterrichtspraktischen und fächerübergreifenden Themen statt.

11.03.2015
Warnstreik und Kungebungen in Sachsen

6.000 Beschäftigte protestierten heute in Dresden gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), bei der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst. Allein 4.000 Teilnehmer zogen lautstark in einer beeindruckenden Demonstration des dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, über die Augustusbrücke zum Carolaplatz, wo anschließend eine Protestkundgebung stattfand.

In seiner Rede vor dem Finanzministerium bekräftigte der SLV-Landesvorsitzende Jens Weichelt die Forderung des dbb nach einer Entgeltordnung für Lehrkräfte: „Attraktive Arbeitsbedingungen sind die beste Werbung für den Lehrerberuf in Sachsen, im Wettbewerb zählen harte Faktoren! Lehrernachwuchs gewinnt man nicht, indem man seine Lehrer schlechter bezahlt, nicht verbeamtet und sie als Kostenfaktor betrachtet!“

5.300 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes nahmen heute in Chemnitz am Warnstreik teil. Der Demonstrationszug führte vor das Karl-Marx-Monument, wo anschließend eine Protestkundgebung stattfand. Katlen Worotnik vom Sächsischen Lehrerverband begrüßte die Streikteilnehmer. Wolfgang Renner, stv. SLV-Landesvorsitzender erklärte in seiner Rede: „In diesem Jahr ist es das Totschlagargument der Arbeitgeberseite, dass wir keine Gehaltssteigerung bräuchten, da die Inflation gering sei. Aber die Tarifabschlüsse in den anderen Branchen zeigen, dass die Forderung von 5,5 Prozent realistisch ist, auch wenn man weiß, dass am Ende nicht so viel bleiben wird.“ Doreen Stockmann vom SLV ergänzte: „Die Arbeitgeber wollen ein Fass aufmachen, das schlicht und ergreifend nicht in eine Einkommensrunde passt! Wir sollen uns auf Kürzungen bei der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (VBL) einlassen! Darauf gibt es eine klare Antwort: Keine Kürzung bei der Altersvorsorge!“.

4.000 Teilnehmer fanden sich in Leipzig auf dem Augustusplatz zum Warnstreik und zur Protestkundgebung ein. Neben Brigitte Eismann, SLV-Kreisvorsitzende Muldental, sprach Steffen Winkler, Tarifverantwortlicher des dbb in Sachsen, zu den Streikenden vor dem Gewandhaus: „Wir müssen hier und heute klarstellen, dass wir am 16./17. März in Potsdam zwar kompromissbereit sind, aber nicht jedes müde Angebot unterschreiben werden. Ein guter Tarifkompromiss besteht nicht nur aus einer Zahl, er lässt auch deutlich werden, dass der Arbeitgeber an seine Grenzen geht, um seine Wertschätzung für sein Personal deutlich werden zu lassen. Das gilt ganz besonders für den Bereich der Lehrkräfte!“

Insgesamt beteiligten sich etwa 15.000 Beschäftigte an den Protestkundgebungen in Dresden, Chemnitz und Leipzig. An über 75 Prozent der Schulen im Freistaat fand kein regulärer Unterricht statt. Die Beschäftigten sorgten damit für einen der bundesweit größten Warnstreiks in der diesjährigen Tarifauseinandersetzung.

02.03.2015
SLV beschließt Warnstreik

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder blieb am 27.02.2015 ohne Ergebnisse. Besonders verhärtet sind die Fronten bei der Forderung nach tariflicher Eingruppierung von Lehrkräften (Entgeltordnung). Dort sind keine Kompromisslinien zu einem einigungsfähigen Verhandlungsergebnis erkennbar.

Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, befindet sich seit einem Jahr in Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zur Entgeltordnung für Lehrkräfte. Ein kompletter Entwurf steht, zu dem der dbb eine Reihe von Forderungen erhoben hat. Diese wurden durch die Arbeitgeber bis zur Einkommensrunde geschoben, weil mit den Forderungen mitunter auch höhere Kosten verbunden sind. Anstatt nun über diese lange bekannten Punkte zu verhandeln, legten die Arbeitgeber ihren Entwurf vor und schlossen weitere Verhandlungen zu bestimmten Forderungen kategorisch aus.

Der Landesvorstand des Sächsischen Lehrerverbandes hält Warnstreiks vor der Fortsetzung der Verhandlungen für unvermeidlich. Die Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat haben sich bereits vor Beginn der Tarifrunde kampfbereit erklärt, wenn es um die Durchsetzung der Tarifforderungen geht. Das geht aus den Ergebnissen der Mitgliederbefragung des Sächsischen Lehrerverbandes hervor.

Deshalb werden Warnstreiks und Kundgebungen vor der nächsten Verhandlungsrunde stattfinden, bei denen Lehrkräfte an allen öffentlichen Schulen des Freistaates Sachsen aufgerufen sind.

Der nächste und vorerst letzte Verhandlungstermin ist der 16./17. März 2015.

Nach einer Abstimmung zwischen den Gewerkschaften werden zur Pressekonferenz am Donnerstag, dem 5. März 2015, um 15.00 Uhr der genaue Zeitpunkt der Arbeitskampfmaßnahmen und Warnstreikkundgebungen bekannt gegeben.

18.02.2015
Feststellungsverfahren für Erzieher/FPL mit Lehrbefähigung an Oberschulen und Gymnasien

Nachdem für Lehrkräfte an Grundschulen und Förderschulen das Antragsverfahren mittlerweile abgeschlossen ist, läuft nunmehr die Antragsfrist für Erzieher und FPL an Oberschulen und Gymnasien.

Wir bitten um Beachtung des letztmöglichen Termins der Antragstellung 06.03.2015 (Ausschlussfrist) in diesem Schuljahr. Das Formular finden Sie im mitgliederinternen Bereich.

Anfragen beantwortet unsere Juristin, Frau Raum:
Tel.: 0351-8392217 oder 0160-7178199

16.02.2015
Auftakt der Tarifverhandlungen in Berlin

Circa 30 sächsische Lehrkräfte versammelten sich heute zum Auftakt der Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder gemeinsam mit Vertretern anderer Gewerkschaften am Verhandlungsort in Berlin. Durch Fahnen und Transparente mit der Aufschrift „Lehrer-Entgeltordnung JETZT“ oder „Jahressonderzahlung: Die Mauer muss weg!“ wollten sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

„Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer haben heute in Berlin eindrucksvoll ihre Forderungen gegenüber den Arbeitgebern bekräftigt. Die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder müssen auch an den Steuermehreinnahmen teilhaben. Für unsere Lehrerinnen und Lehrer sind zudem die Ost-West-Angleichung der immer noch getrennten Tarifbereiche sowie eine tarifliche Eingruppierung in Gehaltsgruppen von hoher Bedeutung.“, konstatiert Jens Weichelt, Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes.

25 Jahre nach dem Fall der Mauer gibt es immer noch Unterschiede im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes, die überwunden werden müssen. Die zwei Tarifgebiete Ost und West führen zu Unterschieden in der Höhe der Jahressonderzahlung (ehemals „Weihnachtsgeld“) sowie beim Kündigungsschutz. Auch die derzeit bestehenden Arbeitgeber-Richtlinien zur Eingruppierung von Lehrkräften in Gehaltsgruppen weisen noch immer ein Ost-West-Gefälle auf. Mit einer Entgeltordnung für Lehrkräfte soll eine tarifliche Eingruppierung erreicht werden. Eine Tarifeinigung scheiterte in den Tarifrunden 2011 und 2013 an der Blockadehaltung der Arbeitgeber. Seit Februar 2014 hat der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, mit der TdL verhandelt und ein Abschluss wäre in Potsdam möglich. Die Tarifverhandlungen sind mittlerweile soweit fortgeschritten, dass ein Entwurf der Arbeitgeber zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte vorliegt. Zu diesem Entwurf gibt es eine Reihe von gewerkschaftlichen Forderungen, die Thema der Tarifverhandlungen sein werden.

Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, verhandelt gemeinsam mit ver.di in vorerst drei geplanten Verhandlungsrunden mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für die rund 800.000 Arbeitnehmer der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist).

Die erste Runde der Tarifverhandlungen über Einkommen und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Länder sind in Berlin ohne Ergebnis zu Ende gegangen. „Wir haben sehr offen und konstruktiv miteinander diskutiert und alle wesentlichen Forderungen und Gegenargumente auf den Tisch gelegt. Besonders erfreulich aus unserer Sicht ist die offensichtliche Bereitschaft der Arbeitgeberseite, auch beim Thema Lehrereingruppierung in diesen Verhandlungen zu einer tragfähigen Einigung zu kommen“, sagte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ nach dem Zusammentreffen mit der TdL-Spitze in Berlin.

Die nächsten Verhandlungsrunden sind für den 26./27. Februar und 16./17. März 2015 in Potsdam vorgesehen.

27.06.2014
Klare Worte vor der Landtagswahl

Unter der Überschrift „Bildungsland Sachsen: (bleibt) Bildungsqualität erhalten!?“ lud der Sächsische Lehrerverband am 27.06.2014 in das art otel in Dresden zur öffentlichen bildungspolitischen Veranstaltung ein.
Lehrerinnen und Lehrer aus allen Landesteilen Sachsens verfolgten gespannt die Diskussion mit der Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, und den bildungspolitischen Sprechern der demokratischen Landtagsparteien.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Landtagswahlen bot die hochrangig besetzte Podiumsdiskussion kontroverse Sichtweisen auf sächsische Bildungspolitik. Bildungspolitische Themen, wie z. B. der Stellenwert von Qualität und Stetigkeit im Sächsischen Schulsystem, Chancen und Grenzen von Integration und Inklusion sowie der Erhalt von Förderschulen, Lehrerausbildung und Lehrergewinnung standen dabei im Mittelpunkt.

25.03.2014
Lehrerverbände übergeben "Konzept 2o 2o"

Am 25.03.2014 haben die Lehrerverbände im Sächsischen Beamtenbund dem SMK in Dresden das Positionspapier „Konzept 2o 2o“ vorgelegt. Es enthält konkrete Forderungen zur Ausgestaltung der allgemein und berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen. Neu dabei sind Positionen zur Kindertages-und Kindergartenbetreuung sowie ein Papier zur Arbeit der Schulleitungen in Sachsen. Neu ist aber auch die Reaktion auf aktuelle Entwicklungen im Kultusbereich.

Weitere Informationen
04.03.2014
Musterberechnungen zur Altersteilzeit

Ab sofort haben SLV-Mitglieder die Möglichkeit, Berechnungsbeispiele für die Altersteilzeit im internen Bereich einzusehen. Bitte loggen Sie sich dazu mit Ihren persönlichen Zugangsdaten ein.

Aus den Beispielrechnungen wird ersichtlich, dass das Nettoeinkommen – je nach Steuerklasse – infolge der Aufstockbeträge bei 70 – 75 Prozent des Nettoentgeltes ohne Altersteilzeit liegen wird.

Der Rentenversicherungsbeitrag erreicht 89 Prozent eines Beitrages ohne Altersteilzeit, so dass die Auswirkungen dieser Teilzeit mit einem Beschäftigungsumfang von 50 Prozent des bisherigen Beschäftigungsumfanges auf die zu erwartende Altersrente deutlich abgemildert werden.

Zum Internen Bereich

27.02.2014
Tarifvertrag zur Altersteilzeit

Am 27.11.2013 vereinbarten die Sächsische Staatsregierung und die Gewerkschaften dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des SLV, sowie die GEW Sachsen ein Gesamtpaket zur Gestaltung des Generationenwechsels an den allgemeinbildenden und an den berufsbildenden Schulen des Freistaates Sachsen im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.

Im Gesamtpaket enthalten ist der Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeit für Lehrkräfte an den allgemeinbildenden und an den berufsbildenden Schulen im Freistaat. Das vollständige Verhandlungsergebnis zur Altersteilzeit im Wortlaut können Sie hier nachlesen.

Die Tarifvertragsparteien nehmen im 4. Quartal 2015 Verhandlungen zu einer Verlängerung der Altersteilzeitarbeit ab dem Schuljahr 2016/2017 auf.

20.02.2014
Auftakt für Tarifverhandlungen zu einer bundesweiten EntGO Lehrkräfte

Am 20. Februar 2014 haben die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der dbb beamtenbund und tarifunion – Spitzengewerkschaft des SLV – in Magdeburg Tarifverhandlungen zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte aufgenommen. Die Tarifpartner wurden angeführt vom TdL-Vorsitzenden, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn, und vom dbb-Vize Willi Russ. Sie gaben den Startschuss für Tarifverhandlungen, an deren Ende eine bundesweit für alle Lehrkräfte geltende Entgeltordnung stehen soll.

In aufwändiger Detailarbeit sollen zunächst in den Lehrer-Richtlinien der Länder diejenigen Tätigkeitsmerkmale identifiziert werden, die auch künftig noch praxisrelevant sind. Auf dieser Basis soll dann bis zum Jahresende eine neue Entgeltordnung verhandelt werden. Beide Seiten waren sich einig, dass ein bundesweit geltender Flächentarifvertrag ein gemeinsames Anliegen der Tarifvertragsparteien ist. Deshalb muss eine Entgeltordnung bundesweit für alle Lehrkräfte gelten und kann nur zentral verhandelt werden.



weitere Infos zum Download:

- dbb-Flugblatt_EGO_Lehrkräfte_2014 _Nr_1.pdf
25.04.2013
Sächsischer Beamtenbund ruft zum VI. Gewerkschaftstag am 26./27.04.2013

Ab morgen findet an zwei Tagen im Dresdener Quality Plaza Hotel der VI. Gewerkschaftstag des SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen unter dem Motto „Wir machen Staat!“ statt. Neben der Bearbeitung der von den Mitgliedsverbänden gestellten Anträge steht die Wahl einer neuen Landesleitung an.

Am Sonnabend, dem 27. April, lädt der SBB zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Neben der Antrittsrede der/des neuen Landesvorsitzenden wird sich auch der vor kurzem neu gewählte Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erstmals in Sachsen vorstellen.

Weitere Informationen unter www.sbb.de