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18.12.2014
Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent, mindestens 175 Euro, und eine Entgeltordnung für Lehrkräfte

Die Bundestarifkommission des dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des SLV, hat heute in Berlin die Forderungen zur Einkommensrunde 2015 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder aufgestellt. Der dbb fordert eine lineare Erhöhung der Einkommen von 5,5 Prozent, mindestens 175 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Damit soll eine einheitliche Bezahlung für den gesamten öffentlichen Dienst der Bundesrepublik Deutschland gewährleistet werden. Seit 2005 gibt es getrennte Tarifverhandlungen, für Bund und Kommunen einerseits und für die Länder andererseits. Nachdem bei den diesjährigen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen mit einer Einkommenserhöhung in zwei Schritten um 3,0 Prozent, mindestens 90 Euro, in 2014 und weitere 2,4 Prozent in 2015 ein guter Abschluss erzielt wurde, darf der öffentliche Dienst der Länder nicht nachstehen.

Mit der Einkommenserhöhung soll auch die Attraktivität des öffentlichen Dienstes erhöht werden. Der demografische Wandel führt gerade in diesem Bereich zu großen Problemen. Der Anteil der über 55-jährigen ist deutlich höher, der unter 35-jährigen deutlich niedriger als in der Privatwirtschaft. Durch den allgemeinen Fachkräftemangel fehlen bereits jetzt in bestimmten Bereichen des öffentlichen Dienstes geeignete Bewerber, nicht zuletzt im Schulbereich des Freistaates Sachsen.  

Für den Sächsischen Lehrerverband hat zudem eine hohe Priorität, dass 25 Jahre nach dem Mauerfall auch endlich die Ost-West-Unterschiede im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes fallen. Das betrifft insbesondere die Angleichung der Jahressonderzahlung und den Kündigungsschutz.

Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Tarifrunde wird der Abschluss einer Entgeltordnung zur erstmaligen tarifvertraglichen Eingruppierung von Lehrkräften sein. Seit dem Februar 2014 verhandeln der dbb und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine sogenannte Entgeltordnung, die die Zuordnung von Lehrertätigkeiten in Gehaltsgruppen (Entgeltgruppen) regelt. Das gegenwärtige, durch Arbeitgeberrichtlinien bestimmte Eingruppierungsrecht setzt sich aus zwei TdL-Richtlinien (Ost und West) und mehreren Richtlinien einzelner Bundesländer zusammen. Sachsen stellt zudem eine Besonderheit dar, da es eine Verbeamtung von Lehrern bislang ausgeschlossen hat. Die Eingruppierung der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer ist in der Sächsischen Lehrer-Richtlinie des Finanzministeriums geregelt.

„In dieser Tarifrunde wollen wir die Einkommenslücke innerhalb des öffentlichen Dienstes schließen und mit einer Entgeltordnung die Eingruppierung von Lehrkräften in Gehaltsgruppen tarifvertraglich regeln. Es ist unser Ziel, dass künftig die Gewerkschaften mitentscheiden, nach welcher Gehaltsgruppe Lehrkräfte bezahlt werden“, sagt Jens Weichelt, Landesvorsitzender des SLV, nach der Abstimmung in der dbb-Bundestarifkommission über die Forderungen zur Tarifrunde in Berlin.

Auftakt der Tarifrunde ist am 16. Februar 2015 in Berlin, danach folgen weitere Verhandlungen am 26./27.02. sowie 16./17.03. in Potsdam.

Weitere Informationen zu den Forderungen und dem weiteren Verlauf der Tarifrunde finden Sie auch auf den Internetseiten des dbb: www.dbb.de   

17.11.2014
Delegiertentag der Frauenvertretung im SBB 2014

Ehrenamt verdient Wertschätzung und zahlreiche dieser Ämter werden von Frauen wahrgenommen. Aktive Frauen aus den Mitgliedsgewerkschaften des SBB trafen sich am Samstag, dem 15.11.2014, zum „5. Landesfrauenvertretertag – Starke Stütze Frau: sozial, kompetent, engagiert” in Dresden.

Vertreter der Parteien des Sächsischen Landtages, die dbb-Bundesfrauenvorsitzende Helene Wildfeuer, der SBB-Vorsitzende Gerhard Pöschmann und weitere Mitglieder der SBB-Landesleitung nahmen daran teil und entrichteten Grußbotschaften. In der anschließenden Arbeitstagung wurden Rechenschaft gelegt über die vergangene Wahlperiode und neue Forderungen der Frauen formuliert.

Der bisher tätige Vorstand wurde dankend vom SBB-Vorsitzenden Gerhard Pöschmann verabschiedet. Dreizehn Jahre lang war Angela Schäfer (SLV) die Vorsitzende der SBB-Frauenvertretung. Dem Vorstand gehörten auch Renate Eichele und Carola Damme vom SLV an. Ihnen gilt der besondere Dank des Sächsischen Lehrerverbandes für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren.

Die Wahl der neuen Frauenvertretung schloss sich an und der Sächsische Lehrerverband gratuliert allen gewählten Vertreterinnen. Vorsitzende wurde Frau Tanja Teich. Birgitt Noack und Petra Thie, die dem SLV angehören, wurden ebenfalls in den Vorstand der SBB-Frauenvertretung gewählt.

Wir danken für die Bereitschaft zur neuen Aufgabe im Ehrenamt der SBB-Frauenvertretung.



weitere Infos zum Download:

- sbb-Frauenvertretung.pdf
11.11.2014
Koalitionsvertrag zeugt von Verantwortungsbewusstsein der Regierungsparteien für den Schulbereich

Mit der Koalitionsvereinbarung zwischen der Sächsischen Union und der SPD-Sachsen, die am 10. November unterzeichnet wurde, haben beide Parteien bewiesen, dass sie in den kommenden fünf Jahren eine Bildungspolitik gestalten wollen, die Bewährtes beibehält und sinnvolle Neuerungen mit Augenmaß auf den Weg bringt. Die Aussagen zum Schulbereich zeugen davon, dass sich die Regierungsparteien ihrer Verantwortung zur Beibehaltung einer hohen Qualität von Bildung und Erziehung bewusst sind. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind die Festlegungen, dass jede ausscheidende Lehrkraft 1:1 ersetzt wird, insgesamt 6.100 Einstellungen bis 2019 erfolgen, die Kapazitäten der Lehrerausbildung weiterhin auf hohem Niveau gehalten und attraktive Arbeitsbedingungen gestaltet werden sollen.

Der Sächsische Lehrerverband begrüßt ausdrücklich insbesondere die Beibehaltung des erfolgreichen sächsischen Schulsystems, einschließlich der Förderschulen, die Verringerung der Zahl von Schülern ohne Schulabschluss, Maßnahmen zum Erhalt von Schulen im ländlichen Raum, schrittweise Inklusion mit Augenmaß sowie die Sicherung der schulischen Integration für Flüchtlings- und Migrantenkinder.

Für den Sächsischen Lehrerverband ergeben sich aber auch eine Reihe von Fragen aus dem Koalitionsvertrag, auf die klare Antworten erfolgen müssen.

Welchen Stellenwert wird künftig der Elternwille haben, wenn er von der Bildungsempfehlung abweicht?

Welche Auswirkungen wird die Möglichkeit des eigenverantwortlichen Abweichens von Schulen von der Bildungsdifferenzierung auf leistungsgerechte Förderung haben?

Wie wird soll ein Lehrerpersonalkonzept aussehen und in diesem Zusammenhang die „Effizienz im System“ erhöht werden?

Was wird die „personelle Eigenverantwortung“ von Schulen beinhalten?

Wie werden demokratische Mitbestimmungsrechte von Eltern, Schülern und Lehrern  weiterentwickelt? …

Der SLV wird sich in die Umsetzung und Ausgestaltung weiterhin einbringen. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer bleibt dabei unsere wichtigste Aufgabe.  mehr

weitere Infos zum Download:

- Koalitionsvertrag_CDU_SPD_2014-2019.pdf
- Infoblatt-2014-11-10-Koalitionsvereinbarung-1.pdf
- Infoblatt-2014-11-10-Koalitionsvereinbarung-2.pdf
- Infoblatt-2014-11-10-Koalitionsvereinbarung-3.pdf
12.10.2014
Chemnitzer Lehrertag fordert mehr Mittel für Integration in Sachsen

Zum dreizehnten Mal veranstaltete der Sächsische Lehrerverband am Samstag, 11.10.2014, den Chemnitzer Lehrertag. 600 Pädagogen aller Schularten folgten der Einladung ins Gymnasium Einsiedel. Mit der einzigartigen Vielfalt von circa 30 Seminaren, Ausstellern aus 20 Schulbuchverlagen sowie hervorragender Organisation bestätigte der Chemnitzer Lehrertag seinen Status als bundesweit größte, hochwertige und effektive Fortbildungsveranstaltung für Lehrer.

Unter dem Motto „Lehrer sein in Sachsen - ein Beruf im Spannungsfeld“ zeigte Ute Schnabel, Schulleiterin des Förderzentrums „Clemens Winkler“ in Brand-Erbisdorf und Landesvorsitzende des Verbandes Sonderpädagogik e.V., im Hauptreferat auf, dass sich Lehrer und Schule nicht nur bei der Umsetzung von Integration und Inklusion in diversen Spannungsfeldern befinden. Integration und Inklusion erfordern Bereitschaft und Zusammenwirken aller Beteiligten. Sie sind nicht nur Aufgabe der Schulen, sondern der gesamten Gesellschaft.   

Die anschließende Podiumsdiskussion machte deutlich, wie viel in Sachsen noch getan werden muss, um die Integration von Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf an Regelschulen optimal umzusetzen. Michael Schäfer, Förderschullehrer seit 30 Jahren und Vorsitzender das Fachverbands Förderschulen im SLV, kritisierte das Fehlen von Voraussetzungen für Integration in Sachsen.

Integration gibt es nicht zum Nulltarif, das bestätigten die Pädagogen im Publikum und auf dem Podium. Sie bekräftigten die Forderung an die künftige Staatsregierung, dies in den Koalitions- und Haushaltsverhandlungen zu berücksichtigen. Einigkeit herrscht darüber, dass Förderschulen unverzichtbar sind als geschützter Raum, der optimale Bildungschancen für Schüler bietet, die an Regelschulen überfordert wären.

07.10.2014
Wir begrüßen alle Erstsemester im Lehramtsstudium!

Die Junglehrervertretung im Sächsischen Lehrerverband heißt alle neu immatrikulierten Studentinnen und Studenten im Lehramt willkommen. Wir wünschen einen guten Start in das erste Semester!

Aktuelle Informationen, Veranstaltungsankündigungen sowie unsere Broschüren findet ihr auf der JLV-Seite.

23.09.2014
Intensive und kontroverse Verhandlungen zur Entgeltordnung Lehrkräfte

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, verhandeln seit dem 20. Februar 2014 über die Schaffung einer Entgeltordnung für Lehrkräfte. Wurden im ersten Halbjahr die handwerkliche Basis gelegt und die aktuelle Situation in den 15 Mitgliedsländern der TdL analysiert, wird seit dem 22. September 2014 über die Ausgestaltung einer zukünftigen Entgeltordnung verhandelt, die im Rahmen der Einkommensrunde 2015 fertiggestellt werden soll.

Der Verhandlungstag am 22.09.2014 war geprägt von einem intensiven Austausch zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften, machte aber auch deutlich, dass genügend Probleme und Kontroversen zu lösen sein werden, bis im Frühjahr 2015 eine unterschriftsreife Lösung vorliegt. Die nächste Verhandlungsrunde findet Anfang Oktober in Berlin statt.



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- 2014-09-23-dbb-Mitgliederinfo-Verhandlungen-EntGO.pdf
02.09.2014
15. Sommerakademie im Rückblick

Das Interesse an der diesjährigen Sommerakademie, die wie gewohnt in den ersten drei Tagen der Sommerferien stattfand, war riesig. Die 50 Teilnehmerplätze gingen zur Freude der Organisatoren weg wie „warme Semmeln“.

Impressionen aus dieser Fortbildung finden Sie hier. Einzelne  Fotos aus der Bildergalerie speichern Sie durch Rechtsklick auf die Maus - "Grafik speichern unter".

 

28.08.2014
SLV sieht befristete Einstellungen als problematisch

Sachsen hat zum neuen Schuljahr wieder 775 neue Lehrkräfte eingestellt. Fast die Hälfte (360 = 46 %) erhielt jedoch nur einen befristeten Arbeitsvertrag für ein Schuljahr. Nach der Aussage des Ministerpräsidenten, dass jeder ausscheidende Lehrer ersetzt werde, sieht der Sächsische Lehrerverband keine nachvollziehbaren Gründe mehr, die befristete Arbeitsverträge in so hoher Zahl rechtfertigen.

Die negativen Auswirkungen der Befristungen wurden im Einstellungsverfahren deutlich. Während die unbefristeten Stellen mit gut ausgebildetem Lehrernachwuchs besetzt werden konnten, war das bei befristeten teilweise nicht möglich. Insbesondere im Bereich der Oberschulen und Förderschulen, in geringem Maße auch der Grundschulen musste auf Bewerber mit schulartfremder oder unvollständiger Lehrerausbildung (Seiteneinsteiger) zurückgegriffen werden.

Die befristeten Einstellungen behindern zudem die ausgewogene Lehrerversorgung zugunsten des ländlichen Raums. Junge Lehrerinnen und Lehrer, die bereit sind, ihren Lebensmittelpunkt außerhalb der kreisfreien Städte zu verlegen, scheuen diesen Schritt wegen der fehlenden Planungssicherheit. Insbesondere in den Regionen Chemnitz, Bautzen und Zwickau mussten schulartfremde Einstellungen an Oberschulen und Förderschulen vorgenommen werden.

Der Sächsische Lehrerverband bekräftigt seine Forderung, dass an der TU Chemnitz künftig auch Lehrer für die weiterführenden Schulen ausgebildet werden müssen. Ansonsten kann der Bedarf in den Regionen Chemnitz/Zwickau in den nächsten Jahren nicht abgesichert werden.

08.08.2014
Tarifverhandlungen Entgeltordnung Lehrkräfte

Am 7. August 2014 haben die Gewerkschaften dbb und GEW mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in einem Verfahrensgespräch den Fortgang der Tarifverhandlungen für eine Entgeltordnung Lehrkräfte besprochen.

Allein die große Zahl der bis in den Dezember hinein vereinbarten Termine dokumentiert den gemeinsamen Willen von Gewerkschaften und TdL, bis zum Jahresende ein Ergebnis erarbeiten zu wollen, das dann in die Einkommensrunde 2015 eingespeist werden kann.

Nach der TdL-Mitgliederversammlung Mitte September werden die Verhandlungen dann am 22./23. September 2014 in Berlin fortgeführt. SLV und dbb werden über die Entwicklung der Sachstände regelmäßig berichten.




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- 2014-08-07-dbb-Mitgliederinfo-Entgeltordnung.pdf
09.07.2014
Landesweite Proteste gegen den Lehrermangel

Eltern, Schüler, Lehrer und Erzieher folgten am 08.07.2014 dem Aufruf der Eltern- und Schülerräte, um mit Aktionen in mehreren Städten Sachsens ihren Forderungen nach mehr Lehrern und einem besseren Betreuungsschlüssel in Kindertagesstätten Nachdruck zu verleihen.

27.06.2014
Klare Worte vor der Landtagswahl

Unter der Überschrift „Bildungsland Sachsen: (bleibt) Bildungsqualität erhalten!?“ lud der Sächsische Lehrerverband am 27.06.2014 in das art otel in Dresden zur öffentlichen bildungspolitischen Veranstaltung ein.
Lehrerinnen und Lehrer aus allen Landesteilen Sachsens verfolgten gespannt die Diskussion mit der Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, und den bildungspolitischen Sprechern der demokratischen Landtagsparteien.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Landtagswahlen bot die hochrangig besetzte Podiumsdiskussion kontroverse Sichtweisen auf sächsische Bildungspolitik. Bildungspolitische Themen, wie z. B. der Stellenwert von Qualität und Stetigkeit im Sächsischen Schulsystem, Chancen und Grenzen von Integration und Inklusion sowie der Erhalt von Förderschulen, Lehrerausbildung und Lehrergewinnung standen dabei im Mittelpunkt.

18.06.2014
sbb-Aktion für einen leistungsstarken öffentlichen Dienst in Sachsen

Im Rahmen einer Aktion des sbb Beamtenbund und Tarifunion Sachsen hat der Sächsische Lehrerverband vor dem Sächsischen Landtag seine Forderung nach zusätzlichen Einstellungen von jungen Lehrern zum Schuljahr 2014/2015 bekräftigt.

Weitere Informationen unter: www.sbb.de

25.03.2014
Lehrerverbände übergeben "Konzept 2o 2o"

Am 25.03.2014 haben die Lehrerverbände im Sächsischen Beamtenbund dem SMK in Dresden das Positionspapier „Konzept 2o 2o“ vorgelegt. Es enthält konkrete Forderungen zur Ausgestaltung der allgemein und berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen. Neu dabei sind Positionen zur Kindertages-und Kindergartenbetreuung sowie ein Papier zur Arbeit der Schulleitungen in Sachsen. Neu ist aber auch die Reaktion auf aktuelle Entwicklungen im Kultusbereich.

Weitere Informationen
14.03.2014
Deutscher Lehrertag 2014 – Frühjahrstagung in Leipzig

Erstmals fand der Deutsche Lehrertag im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Die Frühjahrstagung zum Thema „Herausforderung Schüler – Unterricht neu gestalten. Konzepte, Methoden, Ziele“ war mit etwa 1.000 Teilnehmern aus allen Bundesländern gut besucht. Zu den Veranstaltern des größten bundesweiten Weiterbildungstages für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen gehören der VBE Bundesverband und der Verband Bildungsmedien e.V. in Kooperation mit dem Sächsischen Lehrerverband, dem VBE Landesverband Sachsen-Anhalt und dem thüringer lehrerverband (tlv).

Hauptreferent des diesjährigen Deutschen Lehrertages war der Ulmer Hirnforscher und Bestsellerautor Manfred Spitzer. Sein Vortragsthema lautete: „Mentale Stärke stärken. Wie Unterricht sich verändern sollte“.

Der SLV organisierte zwei der angebotenen Workshops. Ramona Wiedemann referierte zum Thema ADHS, Dr. Wolfgang Preuss sprach zu Change Management bei Lehrkräften. Beide Angebote fanden bei den Zuhörern großen Zuspruch.

04.03.2014
Musterberechnungen zur Altersteilzeit

Ab sofort haben SLV-Mitglieder die Möglichkeit, Berechnungsbeispiele für die Altersteilzeit im internen Bereich einzusehen. Bitte loggen Sie sich dazu mit Ihren persönlichen Zugangsdaten ein.

Aus den Beispielrechnungen wird ersichtlich, dass das Nettoeinkommen – je nach Steuerklasse – infolge der Aufstockbeträge bei 70 – 75 Prozent des Nettoentgeltes ohne Altersteilzeit liegen wird.

Der Rentenversicherungsbeitrag erreicht 89 Prozent eines Beitrages ohne Altersteilzeit, so dass die Auswirkungen dieser Teilzeit mit einem Beschäftigungsumfang von 50 Prozent des bisherigen Beschäftigungsumfanges auf die zu erwartende Altersrente deutlich abgemildert werden.

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27.02.2014
Tarifvertrag zur Altersteilzeit

Am 27.11.2013 vereinbarten die Sächsische Staatsregierung und die Gewerkschaften dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des SLV, sowie die GEW Sachsen ein Gesamtpaket zur Gestaltung des Generationenwechsels an den allgemeinbildenden und an den berufsbildenden Schulen des Freistaates Sachsen im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.

Im Gesamtpaket enthalten ist der Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeit für Lehrkräfte an den allgemeinbildenden und an den berufsbildenden Schulen im Freistaat. Das vollständige Verhandlungsergebnis zur Altersteilzeit im Wortlaut können Sie hier nachlesen.

Die Tarifvertragsparteien nehmen im 4. Quartal 2015 Verhandlungen zu einer Verlängerung der Altersteilzeitarbeit ab dem Schuljahr 2016/2017 auf.

20.02.2014
Auftakt für Tarifverhandlungen zu einer bundesweiten EntGO Lehrkräfte

Am 20. Februar 2014 haben die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der dbb beamtenbund und tarifunion – Spitzengewerkschaft des SLV – in Magdeburg Tarifverhandlungen zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte aufgenommen. Die Tarifpartner wurden angeführt vom TdL-Vorsitzenden, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn, und vom dbb-Vize Willi Russ. Sie gaben den Startschuss für Tarifverhandlungen, an deren Ende eine bundesweit für alle Lehrkräfte geltende Entgeltordnung stehen soll.

In aufwändiger Detailarbeit sollen zunächst in den Lehrer-Richtlinien der Länder diejenigen Tätigkeitsmerkmale identifiziert werden, die auch künftig noch praxisrelevant sind. Auf dieser Basis soll dann bis zum Jahresende eine neue Entgeltordnung verhandelt werden. Beide Seiten waren sich einig, dass ein bundesweit geltender Flächentarifvertrag ein gemeinsames Anliegen der Tarifvertragsparteien ist. Deshalb muss eine Entgeltordnung bundesweit für alle Lehrkräfte gelten und kann nur zentral verhandelt werden.



weitere Infos zum Download:

- dbb-Flugblatt_EGO_Lehrkräfte_2014 _Nr_1.pdf
17.01.2014
Entgeltordnung Lehrkräfte - dbb und TdL sprechen Fahrplan ab!

Am 16. Januar 2014 haben sich Vertreter des dbb und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Einig waren sich beide Seiten, dass das Gerüst für eine Entgeltordnung für die Lehrkräfte bis zum Ende dieses Jahres stehen muss. Nur dann kann eine Entgeltordnung Lehrkräfte in die Entgeltrunde mit der TdL im Jahre 2015 eingebracht werden. Aus Sicht des dbb ist es hierfür zielführend, dies in konkreten Tarifverhandlungen und nicht in unverbindlichen Gesprächen zu tun.

Am Anfang der gemeinsamen Bemühungen muss eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands stehen. Dieser Arbeit werden sich beide Seiten ab dem 30. Januar 2014 widmen. Wenn auf Arbeitsebene die Problempunkte identifiziert sein werden, wird eine Lenkungsgruppe der Tarifpartner das weitere Vorgehen festlegen.



weitere Infos zum Download:

- 2014-01-16-dbb-Mitgliederinfo_LEGO_Fahrplan.pdf
11.12.2013
SLV Mitgliederbefragung - Zustimmung zum Verhandlungsergebnis
Der SLV hat seine Mitglieder zum Verhandlungsergebnis befragt, das die Gewerkschaften dbb (Spitzengewerkschaft des SLV) und GEW mit der Sächsischen Staatsregierung am 27.11.2013 nach fast einjährigen Verhandlungen erzielt hatten.
Mit dem Gesamtpaket soll der Generationenwechsel an den Schulen des Freistaates Sachsen in den kommenden Jahren gestaltet werden. 
Zu der Mitgliederbefragung des SLV liegt nunmehr ein Abstimmungsergebnis vor. 
Eine Zweidrittelmehrheit (66 Prozent) der Teilnehmer an der SLV-Mitgliederbefragung stimmt für die Annahme des Verhandlungsergebnisses. 
In allen Schularten  und allen Altersgruppen gab es Mehrheiten für die Annahme.
Der dbb beamtenbund und tarifunion hatte als Spitzengewerkschaft des öffentlichen Dienstes die Verhandlungen mit dem Freistaat Sachsen geführt. 
Die Geschäftsführung der dbb - Bundestarifkommission stimmte klar für die Annahme des Verhandlungsergebnisses. 
 
09.12.2013
Entgeltordnung Lehrkräfte in Angriff nehmen

Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, hat am 5. Dezember 2013 ein Gespräch mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zur Frage einer bundeseinheitlichen Entgeltordnung für die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer geführt. Beide Seiten bekräftigten das Ziel, den tariflosen Zustand bei der Eingruppierung von Lehrkräften endlich zu beenden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Hierfür wurde verabredet, dass Verhandlungen zwischen dbb und TdL bereits im Januar aufgenommen werden sollen. Bis Ende des kommenden Jahres sollen dann tragfähige Ergebnisse vorliegen.

Der dbb begrüßt die Ankündigung der TdL, endlich in echte Verhandlungen eintreten zu wollen. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg sein wird - die Bekräftigung der Länderseite zu einem gemeinsamen Ziel in der Frage der Eingruppierung von Lehrkräften kommen zu wollen, ist das richtige Signal, auf das die Beschäftigten an den Schulen seit Jahren warten. Der dbb hatte bereits nach dem Ende der diesjährigen Einkommensrunde die Arbeitgeberseite immer wieder aufgefordert, eine entsprechende Lösung auf Bundesebene zu forcieren.



weitere Infos zum Download:

- 2013-12-05_dbb-Mitgliederinfo-Entgeltordung-Lehrkräfte.pdf
27.11.2013
Ergebnis der Verhandlungen zum Generationenwechsel im Schulbereich

Nach langen Verhandlungen haben die Gewerkschaften am 27. November 2013 mit der sächsischen Staatsregierung ein Verhandlungsergebnis zum Gesamtpaket für die Gestaltung des Generationenwechsels im Schulbereich des Freistaates Sachsen erzielt. Es enthält deutliche Verbesserungen für die Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat und erhöht zugleich die Wettbewerbschancen des Bildungsstandortes Sachsen.

Das Gesamtpaket enthält im Kern wesentliche Verbesserungen bei der Eingruppierung in Gehaltsgruppen, tarifvertragliche Regelungen zur Altersteilzeit sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sächsischer Lehrkräfte und zur Nachwuchsgewinnung.

Das vollständige Verhandlungsergebnis im Wortlaut sowie die Anlagen zu den Teilen 1 (Altersteilzeit) und 3 (weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs und Nachwuchsgewinnung) finden Sie als Download auf dieser Seite.

Ein Infoblatt des SLV zum Aushang und zur Information an den Schulen wird ebenfalls als Download zur Verfügung gestellt.

Die dbb-Verhandlungskommission hat die Annahme des Verhandlungsergebnisses empfohlen und der SLV wird dazu in den nächsten Tagen eine Mitgliederbefragung durchführen.



weitere Infos zum Download:

- SLV-Infoblatt-Verhandlungsergebnis_zum Aushang.pdf
- Verhandlungsergebnis.pdf
- Verhandlungsergebnis_Anlagen zu Teil 1 und 3.pdf
29.08.2013
Erste Fortschritte bei Verhandlungen mit Staatsregierung

Beim Gespräch am 28.08.2013 zwischen Gewerkschaften und Sächsischer Staatsregierung über die Einkommens- und Beschäftigungsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen sind endlich Fortschritte erzielt worden. Nachdem die Staatsregierung in einer Erklärung zu den Vorgängen vom 11. Juni 2013 ihr Bedauern ausgedrückt hatte, wurden die inhaltlichen Beratungen fortgesetzt.

Vereinbart wurde, über ein Gesamtpaket mit drei Komponenten zu verhandeln, das über das Angebot der Staatsregierung vom 11.06.2013 hinausgeht:

1. Tarifvertrag für die Lehrkräfte auf Landesebene zum Thema Altersteilzeit

2. Initiative zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte innerhalb der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)

3. weitere Maßnahmen, die den Lehrerberuf in Sachsen attraktiver machen (z. B. Entlastung von Lehrkräften, Sicherung und Ausbildung des Lehrernachwuchses)

Die Gewerkschaften wollen ihren Vorschlag für eine Vereinbarung zum Generationenwechsel im Schulbereich bis Ende nächster Woche der Staatsregierung unterbreiten. Bereits am 16. September 2013 soll dann bei einem neuerlichen Spitzengespräch konkret darüber verhandelt werden.



weitere Infos zum Download:

- 2013-08-28-Gespräch-mit-Staatsregierung.jpg
- Auszug aus NSLZ vom 03.08.2013.pdf
25.04.2013
Sächsischer Beamtenbund ruft zum VI. Gewerkschaftstag am 26./27.04.2013

Ab morgen findet an zwei Tagen im Dresdener Quality Plaza Hotel der VI. Gewerkschaftstag des SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen unter dem Motto „Wir machen Staat!“ statt. Neben der Bearbeitung der von den Mitgliedsverbänden gestellten Anträge steht die Wahl einer neuen Landesleitung an.

Am Sonnabend, dem 27. April, lädt der SBB zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Neben der Antrittsrede der/des neuen Landesvorsitzenden wird sich auch der vor kurzem neu gewählte Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erstmals in Sachsen vorstellen.

Weitere Informationen unter www.sbb.de

15.01.2012
Information zur Teilzeitbefragung des SMK

Das Kultusministerium führt im Januar 2012 eine Befragung zur Teilzeitbereitschaft an Mittelschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen durch. Per Fragebogen wird erfasst, in welchem Umfang die Lehrer dieser Schularten im Schuljahr 2012/13 arbeiten möchten.

Bei Rückfragen stehen Ihnen die SLV-Lehrerbezirkspersonalräte (Tel. unter http://www.slv-online/index.php?link=personalraete) sowie die SLV-Landesgeschäftsstelle (0351 8392217) gern zur Verfügung.



weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-2012-01-12-Teilzeitbefragung.pdf