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26.05.2016
6.000 Postkarten an die Kultusministerin übergeben

Der Sächsische Lehrerverband hat heute Nachmittag im Sächsischen Landtag 6.000 Postkarten an die Kultusministerin Brunhild Kurth übergeben. Mit der durch den Sächsischen Lehrerverband initiierten Postkartenaktion für Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel und gegen eine Erhöhung des Stundenmaßes sowie gegen eine Reduzierung der Altersermäßigungen, hat der Sächsische Lehrerverband seine Forderungen noch einmal bekräftigt.

Nachdem die Kultusministerin bereits am 24.05.2016 mitteilte, dass ausgebildete Gymnasiallehrer, die an Oberschulen unterrichten, in Zukunft direkt in die Entgeltgruppe EG 13 eingeordnet werden, fordert der Sächsische Lehrerverband weiterhin, dass auch in der Besoldungsordnung des Freistaates Sachsen das Eingangsamt an Mittelschulen/Oberschulen als Besoldungsgruppe A 13 ausgebracht wird, damit alle Lehrkräfte an dieser Schulart von Anfang an in die Entgeltgruppe EG 13 eingruppiert werden. Hierzu ist der Sächsische Lehrerverband heute in einen intensiven Dialog mit der Kultusministerin getreten.

"Der Freistaat Sachsen muss mit attraktiven Arbeitsbedingungen um Lehrernachwuchs werben. Dazu zählen auch Höhergruppierungsmöglichkeiten in allen Schularten. Wir fordern unter anderem die Studienratslaufbahn für Gymnasial- und Berufsschullehrer sowie eine verbesserte Eingruppierung von Grundschullehrern", sagte Jens Weichelt. Des Weiteren fordert der SLV die Ausweitung der Feststellungsverfahren auf weitere Gruppen von Lehrkräften (Ein-Fach-Lehrer, Polytechniklehrer, Fachlehrer, …) und die Eingruppierung der Pädagogischen Unterrichtshilfen in EG 10. Außerdem müssen die Personalreferate der Sächsischen Bildungsagentur bevollmächtigt werden, zur Personalgewinnung in bestimmten Regionen, Brennpunktschulen, Schularten und Fächern ein höheres Einstiegsgehalt (höhere Erfahrungsstufe) anbieten zu können.

Keinesfalls darf eine Erhöhung des Regelstundenmaßes oder eine Reduzierung der Altersermäßigungen die Lösung gegen den Lehrermangel sein! Solch unpopuläre Maßnahmen würden den Standortnachteil für Sachsen weiter verschärfen, denn dies würde klar zu Lasten der Lehrerinnen und Lehrer und vor allem auch der Schülerinnen und Schüler gehen. Die große Sorge der Eltern, dass ihre Kinder zukünftig nicht mehr mit einer hochwertigen Ausbildung in Sachsen rechnen können, teilt der Sächsische Lehrerverband.


25.05.2016
Den Generationenwechsel gestalten - am Verhandlungstisch!

Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel müssen am Verhandlungstisch herbeigeführt werden. Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, wird dazu noch vor der Sommerpause in Gespräche mit der Staatsregierung des Freistaates Sachsen eintreten. Das hat der dbb Fachvorstand Tarifpolitik, Willi Russ, gestern in einem Spitzengespräch mit dem sächsischen Finanzminister vereinbart.

Zur Eingruppierung von Lehrkräften hat der Sächsische Lehrerverband mit seinen Mitgliedern bereits eine tarifliche Regelung erkämpft. Diesen Tarifvertrag hat der dbb, Spitzengewerkschaft des SLV, am 28. März 2015 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) abgeschlossen. Er wird in allen 15 Mitgliedsländern der TdL auf alle Lehrkräfte angewandt. In Sachsen werden über 10.000 Lehrerinnen und Lehrer von den Verbesserungen dieses Tarifvertrages profitieren. Ein länderspezifischer Tarifvertrag zur Eingruppierung von Lehrkräften stand für uns nie zur Diskussion, weil das den Ausschluss Sachsens aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und damit die Aufhebung der Bindung an den Flächentarifvertrag für alle 80.000 Tarifbeschäftigten im Dienst des Freistaates zur Folge hätte.

Der Sächsische Lehrerverband würde es sehr begrüßen, wenn künftig alle sächsischen Lehrergewerkschaften an einem gemeinsamen Verhandlungstisch die Interessen der Kolleginnen und Kollegen geschlossen und mit Nachdruck vertreten.



weitere Infos zum Download:

- Mitgliederinfo Lehrer Sachsen Spitzengespräch Dresden.pdf
- Pressemeldung des SMF vom 25-05-2016.pdf


25.04.2016
Protestaktion für Sofortmaßnahmen gegen Lehrermangel

200 Lehrerinnen und Lehrer, darunter viele Personalräte, die bestens mit der aktuellen Einstellungssituation vertraut sind, protestierten am 25.4.2016 auf einer Protestaktion in Dresden vor dem Finanzministerium/Kultusministerium.
Der Sächsische Lehrerverband hatte gemeinsam mit dem Philologenverband Sachsen und dem Berufsschullehrerverband dazu aufgerufen, um den Forderungen nach Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel Nachdruck zu verleihen und ein erstes Zeichen zu setzen. Auch der Landeselternrat unterstützte die Forderungen der Sächsischen Lehrerverbände und war mit mehreren Vertretern vor Ort.

„Hände weg von den Altersermäßigungen!
Keine Erhöhung des Regelstundenmaßes!“
, bekräftigten die Teilnehmer der Kundgebung lautstark und auf ihren Transparenten. Hintergrund: Bei den Tarifverhandlungen am 23.3.2016 lehnte die Kultusministerin eine Zusage über den 31.7.2017 hinaus ab, wonach das derzeit geltende Regelstundenmaß für Lehrkräfte nicht erhöht und die derzeit geltenden Regelungen zur Altersermäßigung nicht verändert werden.
In seiner Ansprache vor dem Kultusministerium bekräftige der Landesvorsitzende des SLV Jens Weichelt die Forderungen nach Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel. „Der Lehrerberuf muss attraktiver werden. Nur so lässt sich der aktuelle Lehrermangel noch stoppen“, so Jens Weichelt, weiter sagte er: „Oberschullehrer sollen künftig sofort in Entgeltgruppe 13 eingruppiert werden und nicht erst nach vier Jahren, denn dies ist eine Voraussetzung um ausgebildete Gymnasiallehrer für eine Beschäftigung an einer Oberschule zu gewinnen.“
Die Personalreferate der Sächsischen Bildungsagentur müssen bevollmächtigt werden, zur Personalgewinnung in bestimmten Regionen, Brennpunktschulen, Schularten und Fächern ein höheres Einstiegsgehalt (höhere Erfahrungsstufe) anbieten zu können.
Der Freistaat Sachsen muss mit attraktiven Arbeitsbedingungen um Lehrernachwuchs werben. Dazu zählen auch Höhergruppierungsmöglichkeiten in allen Schularten. Wir fordern unter anderem die Studienratslaufbahn für Gymnasial- und Berufsschullehrer sowie eine verbesserte Eingruppierung von Grundschullehrern. Des Weiteren fordert der SLV die Ausweitung der Feststellungsverfahren auf weitere Gruppen von Lehrkräften (Ein-Fach-Lehrer, Polytechniklehrer, Fachlehrer, …) und die Eingruppierung der Pädagogischen Unterrichtshilfen in EG 10.
Für Seiteneinsteiger müssen Qualifizierungsangebote geschaffen werden und zeitgleich bedarf es Anrechnungsstunden für diese Lehrkräfte und ihre Mentoren in aufwandsgerechter Höhe, fordert der SLV vor dem Hintergrund, dass bei den letzten beiden Einstellungsverfahren bereits über 20 Prozent der eingestellten Lehrkräfte keine grundständige Lehrerausbildung hatten.
Attraktivitätssteigernde Maßnahmen sind zur Entlastung von Lehrkräften mit dem Ziel der Erhaltung der Arbeitskraft dringend geboten. Dazu zählen z.B. eine Klassenleiterstunde, ein freier Tag bei Teilzeitarbeit, den Erhalt der Altersermäßigungen, die Entlastung von zusätzlichen Aufgaben, transparente Regelungen für Abordnungen und Versetzungen sowie der erhöhte Einsatz von Sozialarbeitern, Schulpsychologen und Praxisberatern. Dem Lehrermangel darf nicht durch eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung begegnet werden.

Dem Lehrermangel muss mit attraktiveren Arbeitsbedingungen begegnet werden und nicht durch eine noch höhere Belastung der Beschäftigten!
Dieser ersten Auftaktaktion werden noch weitere folgen, um den Forderungen weiter Nachdruck zu verleihen! Der Doppelhaushalt für 2017/18 wird voraussichtlich im Dezember beschlossen.


17.04.2016
Tarifvertrag Entgeltordnung Lehrkräfte: SBA erhält Personalverstärkung - Jetzt Anfragen und Anträge

Der Sächsische Lehrerverband und seine Spitzengewerkschaft dbb haben die Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anfragen und Anträgen zur Entgeltordnung Lehrkräfte gegenüber SBA, SMK und SMF scharf kritisiert. Anfang April sind bereits über 3.000 Anträge eingegangen, der SLV rechnet insgesamt mit über 10.000. Die SBA musste einräumen, dass eine Bearbeitung bislang nur in wenigen Einzelfällen erfolgte. Als Gründe wurden die späte Übermittlung der Durchführungshinweise durch das Finanzministerium sowie der Personalmangel in den Regionalstellen der SBA genannt. Als Reaktion auf die Kritik von dbb und SLV soll das Personal in den Personalreferaten nun verstärkt werden.
Wir werden weiter für Beschleunigung sorgen, damit die Höhergruppierungsmöglichkeiten und Angleichungszulagen nicht nur im Tarifvertragstext stehen, sondern den Beschäftigten zu Gute kommen.

Antragsfrist für Höhergruppierung bis 31. Juli 2016
Der Antrag auf Höhergruppierung kann nur noch bis zum 31. Juli 2016 gestellt werden (Ausschlussfrist)
und wirkt in jedem Fall auf den 1.8.2015 zurück.
Die Höhergruppierungsmöglichkeiten zum 1.8.2015 betreffen insbesondere Lehrkräfte, die nicht über eine vollständige oder vollständig anerkannte Lehrerausbildung verfügen. Für viele von ihnen sind Verbesserungen der Eingruppierung rückwirkend zum 1.8.2015 möglich. Das betrifft z.B. Seiteneinsteiger mit unterschiedlichen Ausbildungsniveaus als auch FPL/Erzieher, die unabhängig von den Feststellungsverfahren in eine höhere Entgeltgruppe aufsteigen können.

Angleichungszulagen – klare Perspektiven zur Höhergruppierung
Der Antrag auf eine Angleichungszulage kann ab sofort und nur bis zum 31. Juli 2017 gestellt werden (Ausschlussfrist) und wirkt auf den 1. August 2016 zurück.
In der Entgeltordnung-Lehrkräfte sind die Tätigkeitsmerkmale bzw. Entgeltgruppen gekennzeichnet, für die ab dem 1.8.2016 dieser Entgeltbestandteil von vorerst 30 Euro monatlich gezahlt und perspektivisch der Aufstieg in die nächsthöhere Entgeltgruppe erfolgt. Das betrifft z.B. Polytechniklehrer, Ein-Fach-Lehrer in EG 11, Mittelschullehrer vor ihrer Höhergruppierung nach EG 13, Grundschullehrer, Fachlehrer und Lehrer im berufspraktischen Unterricht.
Der SLV wird für weitere Verbesserungen der Eingruppierung kämpfen, bei den bevorstehenden Haushaltauseinandersetzungen in Sachsen und in der Tarifrunde 2017!

Antragsmuster finden Sie unter dieser Information zum Download.
Die Regionalstellen der SBA erteilen Auskünfte, ob aufgrund der Entgeltordnung-Lehrkräfte z.B. eine Höhergruppierung bzw. die Zahlung einer Angleichungszulage in Betracht kommt. Diese Anfragen sind noch kein Antrag. Für neu eingestellte Beschäftigte ab 1.8.2015 gilt die Tarifautomatik – eine Antragstellung ist nicht notwendig.
Wer Fristen verpasst, wird leer ausgehen... Wir informieren Sie gern im Rahmen von Personalversammlungen oder Dienstberatungen und beraten Sie auch ganz individuell. Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontakt unter www.slv-online.de) oder die Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; e-mail: slv.eV@t-online.de)

Hinweis: Die Muster für die Anfrage an die SBA hatten wir bereits am 28.09.2015 veröffentlicht und sind unter www.slv-online.de --> interner Bereich --> Aktuelles zur Entgeltordnung veröffentlicht



weitere Infos zum Download:

- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-B.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-C.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-D.pdf


16.04.2016
Antragsfrist für Höhergruppierung bis 31. Juli 2016 - Anträge zum Download

Hier finden Sie die jeweiligen Anträge zur Höhergruppierung bis zum 31. Juli 2016.


weitere Infos zum Download:

- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-B.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-C.pdf
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-EG-D.pdf


01.04.2016
Personalratswahl 2016 - SLV bietet Wahlvorstandsschulungen in hoher Qualität an

Die Wahlvorstände besitzen eine hohe Verantwortung, um die bevorstehende Wahl gemäß den rechtlichen Vorgaben durchzuführen. Es ist nahezu unerlässlich, dass die Mitglieder der Wahlvorstände an speziellen Schulungen teilnehmen, um mögliche Fehler zu vermeiden. Der SLV bietet daher Schulungen in hoher Qualität an. Die Schulungsunterlagen des SLV sind extra so aufbereitet, dass sich der Zeitaufwand der Wahlvorstandstätigkeit erheblich verringern lässt. Die ersten Schulungen des SLV fanden zeitnah zur Bestellung der Wahlvorstände statt. Im nun folgenden 2. Baustein können Sie Ihre Fragen klären.

Termine:



weitere Infos zum Download:

- Wahlvorstandsschulung-Bautzen-Baustein 2.pdf
- Wahlvorstandsschulung-Chemnitz -Baustein 2.pdf
- Wahlvorstandsschulung-Dresden -Baustein 2.pdf


24.03.2016
Keine Einigung zur Verlängerung der Altersteilzeit

Bei den Tarifverhandlungen zur Verlängerung der Altersteilzeit im Schulbereich des Freistaates Sachsen konnte am 23.3.2016 keine Einigung erzielt werden.

Der dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft der sächsischen Lehrergewerkschaften SLV, PVS und LVBS, hat gestern bis in die Nachtstunden mit den Vertretern der Staatsregierung, Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusministerin Brunhild Kurth, verhandelt.

Es gab keine Verständigung zu einer Vereinbarung, wonach das derzeit geltende Regelstundenmaß für Lehrkräfte nicht erhöht und die derzeit geltenden Regelungen zur Altersermäßigung (eine Stunde ab dem 55. und eine weitere ab dem 60. Lebensjahr) nicht verändert werden.

Die Lehrergewerkschaften des dbb haben bis zuletzt darauf bestanden, dass die Unterrichtsverpflichtung auch in Zeiten des Lehrermangels nicht erhöht wird und die Altersermäßigungen erhalten bleiben. Dieses Zugeständnis erwarten wir von der Staatsregierung, denn es schützt die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer vor unpopulären Maßnahmen.


07.03.2016
Stellungnahme des SLV zum Schulgesetzentwurf

Im Januar 2016 wurde der Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen zur Diskussion gestellt.
Der Koalitionsvertrag zwischen der Sächsischen Union und der SPD-Sachsen aus dem Jahr 2014 sieht ausdrücklich die Vorlage eines Entwurfs zur Novellierung des Schulgesetzes vor.
Der Landesvorstand des Sächsischen Lehrerverbands formulierte bereits 2015 Positionen zum Schulgesetz und arbeitete Erhaltenswertes und Änderungsbedarfe heraus. Der Diskussionsprozess des SLV wurde mehrfach in der NSLZ dargestellt. Viele Mitglieder brachten Ihre Meinungen ein.
Bereits 2015 suchte der SLV das Gespräch mit der Kultusministerin. Einige Gedanken des SLV finden sich im vorliegenden Gesetzesentwurf wieder. Das Festhalten an dem bewährten und qualitativ hochwertigen sächsischem Schulsystem wird grundsätzlich begrüßt, in vielen Punkten gibt es aber noch erheblichen Nachbesserungsbedarf.

Der Sächsische Lehrerverband hat nach intensiver Diskussion mit seinen Mitgliedern und in den Gremien eine ausführliche Stellungnahme beim Sächsischen Staatsministerium für Kultus eingereicht. Der SLV erwartet, dass die bei dem Diskussionsprozess dargelegten Positionen zum Gesetzesentwurf sachlich abgewogen und bei der weiteren Fortschreibung des Schulgesetzentwurfs ernst genommen werden



weitere Infos zum Download:

- Schulgesetzentwurf-Stellungnahme-SLV-2016-03-04.pdf


24.02.2016
Personalratswahl 2016 - Bekanntmachung Wahlvorstände

Hier können Sie unser Formular für Ihre Bekanntmachung der Wahlvorstände herunterladen.


weitere Infos zum Download:

- Formular Bekanntmachung Wahlvorstände.pdf


10.02.2016
Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit

Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 09. Februar 2016 wurden zwischen dem dbb, Spitzenorganisation des SLV, und dem Freistaat Sachsen Tarifverhandlungen zur Verlängerung der Altersteilzeit im Lehrkräftebereich aufgenommen. Der dbb wird bei den bevorstehenden Verhandlungen mit der Staatsregierung ein neues Gesamtpaket anstreben, das neben Altersteilzeit weitere Maßnahmen zur Gestaltung des Generationenwechsels enthält. 



weitere Infos zum Download:

- TV_ATZ_Infoblatt.pdf


21.01.2016
Zum Schulgesetzentwurf für den Freistaat Sachsen:

Stabile Schulstrukturen, Erhalt von Schulstandorten,
aber nur geringe Verbesserungen von Rahmenbedingungen

Der von der Sächsischen Staatsregierung am 11. Januar 2016 beschlossene Entwurf eines weiterentwickelten Sächsischen Schulgesetzes setzt auf Stetigkeit in den vorhandenen Schulstrukturen. Stabile Schulstrukturen sind die Grundlage einer ständigen Qualitätsentwicklung des Unterrichtsprozesses.
Das erfolgreiche sächsische Schulsystem ist mittlerweile zum Qualitätssymbol und zum Vorbild für andere Länder geworden. Bei jeder Veränderung sollte entscheidend sein,
dass die SchülerInnen tatsächlich die Gewinner sind.

Die beabsichtigten Änderungen mit dem Ziel des Erhalts von Schulstandorten im ländlichen Raum sind ein Schritt in die richtige Richtung. Insbesondere die Möglichkeit von einzügigen Oberschulen und die Lockerung bei der Mindestschülerzahl von Grundschulklassen außerhalb von Ober- und Mittelzentren werden dem Ziel des Erhalts wohnortnaher Schulen gerecht. Zusätzlich fordert der SLV aber auch die Möglichkeit von zweizügigen Gymnasien.
Kritisch sieht der Sächsische Lehrerverband vor allem den jahrgangsübergreifenden Unterricht an Grundschulen zum Erhalt ländlicher Schulen. Hierdurch werden Abstriche bei der Bildungsqualität befürchtet.

Das Bemühen um die Umsetzung von Inklusion und Integration wertet der SLV grundsätzlich positiv.

Die Einführung des beabsichtigten lernzieldifferenten Unterrichts darf nach Auffassung des SLV nur nach erfolgreicher Erprobung in Modellversuchen erfolgen. Gemeinsamer lernzieldifferenter Unterricht setzt eine genauere Definition und vorherige Analyse sowie Rechtssicherheit voraus. Insbesondere darf eine Ungleichbehandlung bei der Erteilung von Zeugnissen, Bildungsempfehlungen u.ä. nicht zur Benachteiligung nichtbehinderter Schüler führen. Der wesentlich höhere Arbeitsaufwand von Lehrkräften bei der Bewältigung von lernzieldifferentem Unterricht muss durch Anrechnungsstunden ausgeglichen werden.

Eine wesentliche Bedingung für das Gelingen des inklusiven Unterrichts von SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf sieht der SLV zwingend im Vorliegen organisatorischer, personeller und sachlicher Voraussetzungen. Das besagt auch der vorliegende Schulgesetzentwurf, aber konkrete und rechtssichere Aussagen zu diesen Voraussetzungen fehlen - insbesondere eine bedarfsgerechte Personalausstattung für Schulen, die inklusiven Unterricht leisten sollen. Die Klassenobergrenzen müssen für Klassen mit inklusiv beschulten Schülern deutlich gesenkt werden. Außerdem ist es notwendig, dass eine ständige sonderpädagogische Beratung und Betreuung an der Schule gewährleistet ist. Ebenso sollten Schulsozialarbeiter in Zukunft verbindlich an jede Schule mit Integrationsschülern gehören.

Die Aussage – so viel Förderschule wie nötig, so viel Regelschule wie möglich – muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft und abgewogen werden. Der SLV plädiert auch weiterhin ausdrücklich für den Erhalt von Förderschulen, im Interesse der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, da sich das das Bildungs- und Erziehungskonzept unserer Förderschulen sehr positiv bewährt hat.

Eine stärkere Eigenverantwortung von Schulen ist natürlich grundsätzlich begrüßenswert, darf aber nicht dazu führen, dass diese Schulen künftig die Verantwortung für den Lehrermangel tragen. Die geplante Neuorganisation der Schulaufsichtsbehörde, insbesondere das geplante „Landesamt für Schule und Bildung“ darf nach Auffassung des SLV nicht zu einer Reduzierung der fünf Personal verwaltenden Stellen führen.

In einigen Punkten bleibt der Gesetzesentwurf aber unter den Erwartungen des SLV.
So verlangen die zunehmende Heterogenität, speziell durch SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Migrationshintergrund, und eine verbindlichere individuelle Förderung nach einer weiteren Reduzierung der Klassenobergrenzen.
Insbesondere die Integration von SchülerInnen mit Migrationshintergrund bedarf einer überdurchschnittlichen Personalzuweisung.

Der SLV wird mit seinen Mitgliedern und in seinen Gremien den Entwurf des Schulgesetzes detailliert analysieren und seine Positionen den politischen Entscheidungsträgern übermitteln. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus führt in den nächsten Wochen Dialogforen in mehreren Orten des Freistaates Sachsen durch. Anmeldungen sind möglich unter http://www.schule.sachsen.de/20837.htm.

 


25.11.2015
Gesamtpaket umgesetzt, neues gefordert

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

am 13. November 2015 fand im Kultusministerium ein Spitzengespräch zur Umsetzung des im Jahre 2013 vereinbarten „Gesamtpakets zur Gestaltung des Generationenwechsels im Schulbereich des Freistaates Sachsen“ statt. Insgesamt bewertet der dbb die bisherige Umsetzung des Gesamtpakets differenziert.

Stichwort Höhergruppierungen

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weitere Infos zum Download:

- 15_11_25_mg_info_dbb_Spitzengespräch.pdf


13.10.2015
Fehlerhafte Höhergruppierung nach Feststellungsverfahren -Erzieher/FPL mit Lehrbefähigung von der EG

Einige Höhergruppierungen von der EG 9 in die EG 11 TV-L sind in den Bezügestellen nicht gemäß den tariflichen Vorgaben als Höhergruppierungen über zwei Entgeltgruppen ausgeführt worden.

Die Folge: Die Stufenzuordnung ist falsch. Der Höhergruppierungsgewinn beträgt z.B. nur ca. 120 EUR statt ca. 645 EUR.

Auf Grund der Intervention des SLV werden die Bezügestellen die möglichen Fälle von Amts wegen prüfen und berichtigen. Dies soll noch im Kalenderjahr 2015 erfolgen. Bei allen fehlerhaften Höhergruppierungen wird das Entgelt nachgezahlt.

Betroffene Mitglieder werden individuell beraten. Wir stellen diesen auch Formulare zur Geltendmachung nach der Beratung zur Verfügung.

Berechnungsbeispiele finden Sie als Anlage.

Claudia Raum, Juristin des SLV 



weitere Infos zum Download:

- Berechnungsbeispiele.pdf


05.10.2015
Infoblatt zur Entgeltordnung Lehrkräfte - Tariftext im Klartext!

Seit der Verhandlungszusage im Jahr 2009 hatte der SLV gemeinsam mit seiner Spitzengewerk-schaft, dem dbb, versucht, eine bundesweit einheitliche Entgeltordnung im Schulterschluss mit der GEW umzusetzen. Das ist weder in den Tarifrunden 2011 noch 2013 gelungen - sechs Jahre, in denen die Chance auf schrittweise Verbesserungen der Eingruppierung ungenutzt blieb! Nun, 2015 hat der dbb diesen Einstieg geschafft. Der Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte der Länder (TV EntgO-L) ist am 1.8.2015 in Kraft getreten.


Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument.


weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-EntgO-Lehrkräfte.pdf


28.09.2015
Aktuelles zur Entgeltordnung

Liebe Mitglieder,

gern klären wir mit Ihnen die möglichen Entwicklungen in Ihrer Eingruppierung nach dem TV-EntgO.

Im Schulportal finden Sie auch bereits eine Erklärung Ihres Arbeitgebers dazu.

In einem ersten Schritt können Sie deshalb Ihre Entgeltgruppe ab dem 01.08.2015, einen möglichen Entgeltgruppenaufstieg, Ihre Entwicklungsstufe und die mögliche Ausgleichszulage ab dem 01.08.2016 in der SBA-Regionalstellen erfragen. Ein Formular für diese Abfrage ist nachstehend zum Herunterlagen für Sie bereitgestellt.

Bitte beachten Sie, dass

  • Sie fast ein Jahr Zeit haben, die Anträge auf Höhergruppierung rückwirkend zum 01.08.2015 bis zum 31.07.2016 zu stellen.

  • für Anträge auf die Angleichungszulage ab dem 01.08.2016 die Antragstellung bis zum 31.07.2017 möglich ist.

Höhergruppierungen können sich in bestimmten Einzelfällen und zu bestimmten Zeitpunkten je nach Entwicklungsstufenlaufzeit ungünstig auswirken – deshalb nutzen Sie bitte unsere Beratungen.

Die Abfrageantworten Ihrer Regionalstelle werden eine gute Grundlage sein, um für Sie persönlich den richtigen Antrag zu stellen.

Die Formulare finden Sie im internen Bereich. Bitte beachten Sie die unten stehenden Dokumente.

Bei Fragen rufen Sie als Mitglied bitte unsere Juristin Frau Claudia Raum unter 0351 8392217 an.



weitere Infos zum Download:

- Entgeltordnung Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag öffentlicher Dienst.pdf


24.09.2015
Sachsenstipendium läuft an – Grundstruktur der Ausbildungsförderung steht fest

Der Freistaat Sachsen fördert motivierte Lehramtsstudierende in den Studiengängen Lehramt an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik, die sich bereit erklären, nach abgeschlossener Berufsausbildung auch außerhalb der Ballungszentrum von Leipzig und Dresden zu unterrichten. Dieser Anreiz soll garantieren, dass auch zukünftig alle Kinder und Jugendliche in Sachsen die gleichen Bildungschancen haben.

Neben einer monatlichen Förderung von 300 Euro erhält jeder Stipendiat eine ideelle Förderung im Rahmen eines Begleitprogramms in Form von Fortbildungen, individueller Begleitung sowie Kontakt- und Vernetzungsangeboten.

Eine Bewerbung für das Sachsenstipendium ist ab dem 5. Fachsemester möglich und erfolgt bis 30.10.2015 ausschließlich über ein Online-Bewerberformular (verfügbar ab 02.10.2015).

Diesem Formular sind folgende Unterlagen im PDF-Format beizufügen:

  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweise über bisherige Studienleistungen
  • Nachweise sonstiger Qualifikationen und Praxiserfahrungen

 

Quelle sowie nähere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie unter folgendem Link:

www.lehrerbildung.sachsen.de/sachsenstipendium.html.


22.09.2015
25. Oberlausitzer Lehrertag - Anmeldungen noch möglich!

Der Kreisvorstand des SLV Löbau/Zittau lädt Sie am Samstag, 21. November 2015, 8.30 - 12.30 Uhr herzlich zum 25. Oberlausitzer Lehrertag in die Oberschule Neusalza-Spremberg (Bautzner Str. 17) ein.

Insgesamt werden Ihnen 30 verschiedene Vorträge gegliedert nach Grundschulen/Förderschulen, Gymnasien/Oberschulen und für alle Schularten konzipiert, präsentiert.

Im Online-Fortbildungskatalog des SMK ist die Veranstaltung veröffentlicht.

Die Teilnehmerzahl ist zum Teil begrenzt, nur bei absehbaren Änderungen erfolgt Rückmeldung! Bei überfüllten Vorträgen wird die Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldungen realisiert. Absagen sind in diesem Fall auch bei mehrfachen Anmeldungen pro Schule für das gleiche Thema möglich.


Rückmeldungen (Name des Teilnehmers/Thema/Schule/Telefonnummer) bitte schriftlich bis spätestens 20. Oktober 2015 an:

Frau Petra Müller, Fax: 035872/32295, E-Mail: petra_muel@web.de



weitere Infos zum Download:

- OLLT Plakat 5-2015_E2.pdf


24.08.2015
10. Grundschul- und Erziehertag des SLV am 26. September – Anmeldung noch möglich

Der 10. Grundschul- und Erziehertag des Sächsischen Lehrerverbandes findet am 26. September 2015 ab  09.00 Uhr im Riverboat Leipzig, statt. Im Fokus der Veranstaltung steht im diesen Jahr der richtige Umgang mit schwierigen Kindern und Eltern.

Frau Martina Meixner, staatlich anerkannte Heilpädagogin, Hochbegabtenpädagogin, Supervisorin und Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Coaching, Klienting und Supervision wird in ihrem Vortrag unter anderem auf Ursachen und gesellschaftliche Bedingtheit von auffälligem Verhalten, Diagnosekriterien für die häufigsten Störungen und Präventions- und Interaktionsmöglichkeiten eingehen. Diese Schwerpunkte verknüpft sie mit praktischen Tipps und Tricks für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen.

Ihr Fachverband der Grundschullehrer und der Sächsische Erzieherverband im SLV laden Sie herzlich ein. Den Anmeldecoupon finden Sie auf dem unten angefügten Plakat zur Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



weitere Infos zum Download:

- Grundschul- und Erziehertag 2015.pdf


21.08.2015
Sächsische Lehrer gut vorbereitet auf den Unterrichtsstart

Während die Schüler noch ein paar freie Tage genießen dürfen bis der Ernst des Lebens wieder beginnt, ist ein Großteil der sächsischen Lehrkräfte vergangenen Montag mit dem Start der Vorbereitungswoche in den Berufsalltag zurückgekehrt. In zahlreichen Fortbildungskursen bereiten sich die Pädagogen auf den Start ins Schuljahr 2015/16 vor.

Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung und deren Bedeutung für die unterrichtliche Praxis waren Thema des diesjährigen Dresdner Lehrertages. Über 100 interessierte Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten folgten den Ausführungen von Jan M. Berger, Diplomlehrer für Biologie und Chemie sowie Dozent an der Martin-Luther Universität Halle/ Wittenberg im Rahmen dieser Weiterbildungsveranstaltung.


29.06.2015
Sächsischer Erzieherverband befragt seine Mitglieder

Der Sächsische Erzieherverband wird ab dieser Woche eine Mitgliederbefragung durchführen, bevor er den Schlichterspruch vom 23. Juni 2015 endgültig bewertet.

„Die Empfehlung der Schlichter ist eine gute Grundlage für weitere Verhandlungen. Bevor wir in die nächsten Gespräche gehen, wollen wir aber ein detailliertes Stimmungsbild aus unserer Mitgliedschaft. Es ist für uns ein selbstverständlicher Grundsatz, dass unsere Mitglieder in Folge ihres starken Kampfgeistes und Engagement während der vierwöchigen Streikphase jetzt das Wort haben.“, sagte Simone Hagedorn, Mitglied der Verhandlungskommission, am 25. Juni 2015 in Offenbach.

Die Befragung der Mitglieder soll in dieser Woche beginnen und wird vier Wochen dauern. Während dieser Zeit wird der Sächsische Erzieherverband von weiteren Streiks absehen. Nach der Auswertung der Befragung sind für den 13. August 2015 weitere Gespräche mit der Arbeitgeberseite geplant.

Weitere Informationen folgen in Kürze.


15.06.2015
Politik und Gewerkschaften würdigen ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Interessenvertretung

Mehr als 1.400 sächsische Lehrkräfte aus allen Teilen des Freistaates sowie zahlreiche Ehrengäste haben am Wochenende das 25-jährige Gründungsjubiläum des Sächsischen Lehrerverbandes mit einer Festveranstaltung im Internationalen Congress Center Dresden gefeiert. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Landtagsabgeordnete, die Kultusministerin, Spitzenvertreter von Bundes- und Landesgewerkschaften, der Direktor der Sächsischen Bildungsagentur sowie weitere Repräsentanten der Schulaufsichtsbehörden würdigten die kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit des Sächsischen Lehrerverbandes als starke Interessenvertretung für Lehrerinnen und Lehrer in allen Schularten.

Alle Mitglieder, die es wollten, konnten mitfeiern. – Das ist typisch Sächsischer Lehrerverband. Wer zusammen kämpft, soll auch gemeinsam feiern!

In seiner Eröffnungsrede blickt der SLV-Landesvorsitzende Jens Weichelt auf die 25-jährige Erfolgsgeschichte des Sächsischen Lehrerverbandes zurück, der seit seiner Gründung am 10. März 1990 zum größten Lehrerverband im Osten Deutschlands aufstieg und heute über 10.000 Mitglieder zählt. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement der Mandatsträger in der Gründungsphase und dem zurückliegenden Vierteljahrhundert. Er verwies auf die Erfolge des SLV bei der beruflichen, gesellschaftlichen und sozialen Förderung des Berufsstandes der Lehrer. An der Durchsetzung von Gehaltserhöhungen in den Tarifrunden für den öffentlichen Dienst, einschließlich der Ost-West-Angleichung, haben die SLV-Mitglieder hohen Anteil. Mit der Rückkehr zur Vollbeschäftigung 2010, dem „Gesamtpaket zum Generationenwechsel im Schulbereich des Freistaates Sachsen“ 2013 und der 2015 vom dbb abgeschlossenen Entgeltordnung für Lehrkräfte konnten weitere Verbesserungen erkämpft werden.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich gratulierte dem Sächsischen Lehrerverband zu seinem 25-jährigen Bestehen und dankte den Lehrerinnen und Lehrern für ihre hervorragende Arbeit. „Sachsen hat die besten Lehrer in Deutschland“, bekräftigte der Ministerpräsident. Gleichzeitig warb er für den Lehrerberuf und eine sorgfältig überlegte Studienwahl: „Wir brauchen Lehrerinnen und Lehrer für alle Schularten, auch für schwierige Fächer und an allen Schulen“.

Der besondere kulturelle Höhepunkt des Events war das Konzert der erfolgreichen deutschen Rockband „Silly“. Die Lehrerinnen und Lehrer waren vom ersten Titel an ein begeistertes Publikum und viele verließen ihre Tische, strömten zur Bühne, tanzten, klatschten und sangen die Titel mit. Frontfrau Anna Loos: „Ich liebe die Lehrer!“

Fotoimpressionen stehen im internen Mitgliederbereich als Download zur Verfügung.


10.06.2015
25 Jahre SLV

Der Sächsische Lehrerverband besteht am 10. März 2015 seit 25 Jahren – ein Vierteljahrhundert! Wir haben in dieser Zeit viele Verbesserungen der Arbeitsbedingungen unserer Lehrerinnen und Lehrer erreicht und die sächsische Bildungspolitik maßgeblich mitgestaltet.

Das Jubiläum am Samstag, dem 13. Juni 2015, im Internationalen Congress-Center in Dresden feiern wir mit unseren Mitgliedern und vielen Weggefährten, die den SLV während seiner erfolgreichen Entwicklung zu einer großen Lehrergewerkschaft begleitet haben. Insgesamt werden ca. 1.300 Mitglieder und Gäste erwartet.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 16.30 Uhr mit der Festansprache des SLV-Landesvorsitzenden Jens Weichelt. Zu den namhaften Gratulanten auf dem Podium gehören Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik des dbb beamtenbund und tarifunion, Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung sowie weitere Vertreter von Lehrergewerkschaften.

Der besondere kulturelle Höhepunkt des Abends ist das Konzert der erfolgreichen deutschen Rockband „Silly“.

Einen kurzen Abriss zur Geschichte des Sächsischen Lehrerverbandes finden Sie hier:



weitere Infos zum Download:

- 25 Jahre erfolgreiche Interessenvertretung.pdf


04.06.2015
Scheitern, Schlichtung, Streikpause in Sicht

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind am 4. Juni 2015 in Berlin erneut gescheitert. Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigten sich auf ein Schlichtungsverfahren, das am Dienstag, dem 9. Juni 2015 beginnen soll. Ab Sonntag und während der Schlichtung wird es keine weiteren Streiks geben.

„In den Verhandlungen in Berlin zeigte sich, wie weit die Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern immer noch auseinanderliegen. Eine Annäherung gestaltete sich als unmöglich. Wir sehen nunmehr in dem Schlichtungsverfahren den einzigen Weg zu einer deutlichen Aufwertung der verantwortungsvollen Tätigkeit der Beschäftigten“, konstatiert Simone Hagedorn vom Sächsischen Erzieherverband.

Seit Februar hat der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bereits bei fünf Terminen über eine bessere Wertschätzung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes verhandelt. Im Kern geht es dabei um die verbesserte Zuordnung der einzelnen Berufsgruppen zu Gehaltsgruppen.


27.06.2014
Klare Worte vor der Landtagswahl

Unter der Überschrift „Bildungsland Sachsen: (bleibt) Bildungsqualität erhalten!?“ lud der Sächsische Lehrerverband am 27.06.2014 in das art otel in Dresden zur öffentlichen bildungspolitischen Veranstaltung ein.
Lehrerinnen und Lehrer aus allen Landesteilen Sachsens verfolgten gespannt die Diskussion mit der Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, und den bildungspolitischen Sprechern der demokratischen Landtagsparteien.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Landtagswahlen bot die hochrangig besetzte Podiumsdiskussion kontroverse Sichtweisen auf sächsische Bildungspolitik. Bildungspolitische Themen, wie z. B. der Stellenwert von Qualität und Stetigkeit im Sächsischen Schulsystem, Chancen und Grenzen von Integration und Inklusion sowie der Erhalt von Förderschulen, Lehrerausbildung und Lehrergewinnung standen dabei im Mittelpunkt.


25.04.2013
Sächsischer Beamtenbund ruft zum VI. Gewerkschaftstag am 26./27.04.2013

Ab morgen findet an zwei Tagen im Dresdener Quality Plaza Hotel der VI. Gewerkschaftstag des SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen unter dem Motto „Wir machen Staat!“ statt. Neben der Bearbeitung der von den Mitgliedsverbänden gestellten Anträge steht die Wahl einer neuen Landesleitung an.

Am Sonnabend, dem 27. April, lädt der SBB zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Neben der Antrittsrede der/des neuen Landesvorsitzenden wird sich auch der vor kurzem neu gewählte Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erstmals in Sachsen vorstellen.

Weitere Informationen unter www.sbb.de


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