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23.11.2016
Branchentag zur Tarifrunde 2017: Lehrkräfte fordern deutliche Aufwertung des Lehrerberufs

Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer erwarten in der Tarifrunde 2017 für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine höhere Wertschätzung ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Nachdem das Maßnahmenpaket der Sächsischen Staatsregierung zur künftigen Lehrerversorgung hauptsächlich auf den Lehrernachwuchs und auf Anreize zur Weiterbeschäftigung für Lehrkräfte ab 63 Jahre abzielt, fordern sie die Einführung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe 6 in der Entgelttabelle. Der dbb konnte bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen im Frühjahr 2016 die Stufe 6 nach 15 Dienstjahren in der Entgelttabelle des Bundes, analog der bereits bestehenden Tabelle im kommunalen Bereich, durchsetzen. Die Realisierung der Stufe 6 in der Länder-Gehaltstabelle ist eine realistische Chance, das Einkommen der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder aufzuwerten.

Auf dem heutigen Branchentag des dbb beamtenbund und tarifunion in Leipzig diskutierten die Mitglieder der dbb-Lehrergewerkschaften Sächsischer Lehrerverband, Philologenverband Sachsen und Berufsschullehrerverband sehr offen und konstruktiv ihre Forderungen zur bevorstehenden Tarifrunde.

Thema war auch die Weiterentwicklung des Tarifvertrages zur Eingruppierung von Lehrkräften (Entgeltordnung-Lehrkräfte). Dazu hatte der dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)  2015 erstmals in der Tarifgeschichte einen Tarifvertrag geschlossen, auf den nun aufgebaut werden muss. Die GEW hatte diesen Tarifvertrag abgelehnt und scheiterte seitdem mit Versuchen zur Durchsetzung landesbezirklicher Tarifverträge, so auch in Sachsen. Insbesondere geht es dabei um die Realisierung der „Paralleltabelle“, die verbesserte Eingruppierung von 1-Fach-Lehrern und Fachlehrern sowie die Eingruppierung von Pädagogischen Unterrichtshilfen/Sonderpädagogischen Fachkräften.

Bei der linearen Erhöhung der Tabellenwerte erwarten die Beschäftigten mindestens einen Tarifabschluss wie im Bereich des öffentlichen Dienstes von Bund und Ländern.

Willi Russ, Zweiter Vorsitzender des dbb und Fachvorstand Tarifpolitik, sagte:
„Lehrerinnen und Lehrer gehen, nicht nur in Sachsen, zu Recht mit großen Erwartungen in die nächste Einkommensrunde. Die Anforderungen an diese Berufsgruppe und ihre Leistungen sind höher denn je. Damit halten leider die Arbeits- und Einkommensbedingungen noch nicht Schritt. Für uns ist deshalb besonders die Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Lehrkräftebereich ein wichtiges Thema. Der vom dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder 2015 geschlossene Tarifvertrag bietet eine solide Grundlage.“ Spürbare Verbesserungen seien unerlässlich. „Sonst gibt es weder eine Entlastung für die derzeit tätigen Lehrkräfte, noch gelingt die Werbung um den Nachwuchs, den die Schulen so dringend brauchen.“

Jens Weichelt, stv. Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission und Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes, begründet die Etablierung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe: „Die Bildungsqualität in Sachsen können wir nur nachhaltig sichern, wenn die Lehrerinnen und Lehrer, die den Freistaat auf Spitzenplätze namhafter Vergleichsstudien geführt haben, die die Integration der Flüchtlingskinder schaffen und in den kommenden Jahren mit der Ausbildung des Lehrernachwuchses und der Qualifizierung von Seiteneinsteigern zusätzliche Mammutaufgaben zu bewältigen haben, Anerkennung spüren.“         


11.11.2016
Branchentag für Lehrkräfte zur Einkommensrunde 2017

Im Januar 2017 beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Bevor die Bundestarifkommission des dbb, der Spitzengewerkschaft des SLV, am 14. Dezember 2016 die Forderungen beschließt, haben die Mitglieder das Wort.

Um gemeinsam über die Arbeitsbedingungen im Schulbereich zu diskutieren und Missstände sichtbar zu machen, findet ein Branchentag speziell für Lehrkräfte statt:

Mittwoch, 23. November 2016, 16.00 Uhr

BSZ Susanna-Eger-Schule, An der Querbreite 6, 04129 Leipzig

Gesprächspartner:

Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik des dbb und Verhandlungsführer in den Tarifverhandlungen mit der TdL

Bitte melden Sie sich bis zum 22.11.2016 in der SLV-Landesgeschäftsstelle an:
Fax: 03518392213, E-Mail: slv.ev@t-online.de

Zeigen Sie uns bitte im Vorfeld die Bildung von Fahrgemeinschaften an, damit der SLV die Abrechnung der Fahrtkosten übernehmen kann.



weitere Infos zum Download:

- 2016-11-23-mitgliederinfo-Branchentag-Lk-Leipzig.pdf


09.11.2016
2.000 Lehrkräfte protestieren in Dresden

Circa 2.000 Lehrerinnen und Lehrer aus allen Regionen Sachsens versammelten sich heute nach Unterrichtsschluss vor dem Sächsischen Landtag in Dresden, um ihren Forderungen nach verbesserten Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen. Anlässlich des Maßnahmenpakets zur künftigen Lehrerversorgung, das die Staatsregierung ohne die Gewerkschaften und deren Zustimmung beschloss, hatte der Sächsische Lehrerverband gemeinsam mit anderen Lehrergewerkschaften zu dieser Protestaktion aufgerufen. Das Paket enthält aus Sicht vieler Pädagoginnen und Pädagogen keine Höhergruppierungsmöglichkeiten und keine konkreten Entlastungen für alle Lehrkräfte.

Vor Ort meldeten sich spontan Lehrerinnen und Lehrer zu Wort, die dem Freistaat jahrzehntelang gute Arbeit geleistet haben und dafür Wertschätzung erwarten.

Katlen Worotnik, Grundschullehrerin aus der Chemnitzer Region, kritisierte vor allem die niedrigere Eingruppierung ihrer Kolleginnen und Kollegen: „Grundschullehrerinnen und -lehrer haben eine verantwortungsvolle Tätigkeit, ihre universitäre Ausbildung steht der in anderen Schularten keineswegs nach. Deshalb ist die Forderung nach der Entgeltgruppe 13, wie sie die Gewerkschaften in die Verhandlungen mit der Staatsregierung einbrachten, mehr als gerechtfertigt und überfällig!“

Weitere Forderungen, die die Protestteilnehmer an diesem Nachmittag zu Papier brachten und auf einer langen Leine vor dem Landtag sichtbar machten, betrafen u. a. Höhergruppierungsmöglichkeiten für langjährige Beschäftigte in Form der Studienratslaufbahn oder Beförderungsämtern, zusätzliche Entlastungen, die Klassenleiterstunde sowie spezifische Maßnahmen für Gymnasien und Berufliche Schulen, die bisher im Paket gänzlich fehlen, obwohl die Lehrerversorgung für die Beruflichen Schulen und auch für bestimmte Fachkombinationen an den Gymnasien bereits jetzt große Probleme bereitet.

Der Sächsische Lehrerverband drängt darauf, dass wertschätzende Maßnahmen alle Schularten und Altersgruppen betreffen. Außerdem müssen sie in ihrer Gesamtheit die künftige Lehrerversorgung sichern und eine generelle Aufwertung für den Lehrerberuf in Sachsen bedeuten.


07.11.2016
Busse zur Protestaktion am 09.11.2016 in Dresden

Der SLV stellt einen kostenlosen Bustransfer zur Protestaktion nach Dresden zur Verfügung. Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Busverantwortlichen.

Die Anreise mit dem PKW ist ebenfalls möglich. Fahrgemeinschaften sind der Landesgeschäftsstelle im Vorfeld anzuzeigen. Nur dann werden die Kosten vom SLV übernommen!
Tel.: 0351-839220, E-Mail: slv.ev@t-online.de




weitere Infos zum Download:

- 2016-11-09-DD-Demo-Busse-Bautzen.pdf
- 2016-11-09-DD-Demo-Busse-Chemnitz.pdf
- 2016-11-09-DD-Demo-Busse-Dresden.pdf


04.11.2016
Protestaktion am 09.11.2016 in Dresden

zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen

Das Maßnahmenpaket zur künftigen Lehrerversorgung, das die Staatsregierung ohne die Gewerkschaften und deren Zustimmung beschlossen hat, ist Gegenstand einer Mitgliederbefragung des Sächsischen Lehrerverbandes, die noch bis einschließlich 4. November 2016 durchgeführt wird.

Bereits vor Abschluss der Befragung steht fest, dass die von der Staatsregierung beabsichtigten Maßnahmen deutlich unter den Erwartungen der Lehrerinnen und Lehrer liegen. Eine generelle Verbesserung für alle Lehrkräfte, die den Standortnachteil der Nichtverbeamtung ausgleichen könnte, beinhaltet das Paket nicht.

Um den berechtigten Forderungen nach Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs und zusätzlichen Entlastungen Nachdruck zu verleihen, findet

am Mittwoch, 9. November 2016, um 16.00 Uhr

eine Protestaktion vor dem Sächsischen Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz, in Dresden

statt.

Informationen zum Ablauf und Bustransfer nach Dresden folgen in Kürze.


01.11.2016
Der SLV führt Mitgliederbefragung durch

Der Sächsische Lehrerverband wird das Maßnahmenpaket mit seinen Mitgliedern bewerten. Alle Mitglieder, die ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, erhalten am 1.11.2016 einen Link zur Mitgliederbefragung.

Die Infoblätter des SLV zum Aushang an den Schulen sowie die Pressemeldung der Staatsregierung finden Sie unter www.slv-online.de . Das Lehrerpaket im Wortlaut gibt es nur als Kabinettsvorlage, die nicht frei verfügbar ist. Aufschluss über viele Detailfragen werden erst rechtsverbindliche Dokumente geben.

Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontaktdaten finden Sie hier) oder Frau Raum, Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; E-Mail: slv.eV@t-online.de).




weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-2016-10-31-Paket-Staatsregierung-End.pdf


27.10.2016
Informationen zum Lehrerpaket der Staatsregierung

Am 26. Oktober 2016 hat die Staatsregierung ein Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung mit einem finanziellen Gesamtvolumen von rund 213 Millionen Euro auf den Weg gebracht.

Das Paket zur Lehrerversorgung setzt genau dort an, wo es am meisten brennt: Verbesserungen betreffen insbesondere die Oberschulen, Grundschulen und Förderschulen. Außerdem wird der Gewinnung des Lehrernachwuchses durch veränderte Zulassungskriterien zum Hochschulstudium, eine höhere Bezahlung im Vorbereitungsdienst/Referendariat und höhere Einstiegsgehälter begegnet.

Das Eingangsamt A 13 für Lehrkräfte an Oberschulen stellt eine wesentliche Voraussetzung zur Gewinnung des Lehrernachwuchses, nicht zuletzt aus den Reihen der Absolventen einer gymnasialen Ausbildung dar. Die beabsichtigten Verbesserungen in der Eingruppierung von 1-Fach-Lehrern, die erfolgreich und langjährig mindestens zwei Fächer unterrichten, könnten eine gravierende Gerechtigkeitslücke schließen. Mit der Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung von Lehrerinnen und Lehrern der Grundschulen wird Sachsen ein Plus bei den Faktoren im Wettbewerb um den Lehrernachwuchs verbuchen können. Das ist zugleich ein wichtiger Schritt zur Wertschätzung dieser Lehrerinnen und Lehrer, die im Vergleich zu den Lehrkräften an anderen Schularten niedriger eingruppiert sind und die höchste Unterrichtsverpflichtung haben.

Der Sächsische Lehrerverband hat mit Blick auf langjährig Beschäftigte stets gefordert, dass das Paket keine unpopulären Maßnahmen enthält, die eine Mehrbelastung der Lehrerinnen und Lehrer darstellen. Sie haben das Sächsische Schulsystem auf Spitzenplätze geführt und künftig mit der Ausbildung des Lehrernachwuchses sowie der Qualifizierung von Seiteneinsteigern eine Mammutaufgabe zu bewältigen.

Andererseits beinhaltet das Paket keine spezifischen Maßnahmen für Gymnasien und Berufliche Schulen, obwohl die Lehrerversorgung für die Beruflichen Schulen und auch bestimmte Fachkombinationen der Gymnasien große Probleme bereitet.

Höhergruppierungsmöglichkeiten für langjährige Beschäftigte in Form der Studienratslaufbahn oder Beförderungsämtern, die der Sächsische Lehrerverband erwartet hatte, kommen im Paket der Staatsregierung nicht vor, obwohl es dazu bereits in den Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften  und der Staatsregierung Angebote gab.

Bei der Nachwuchsgewinnung fehlt ein klares Bekenntnis zur Erweiterung der Lehrerausbildung an der TU Chemnitz auf die Lehramtsstudiengänge für Oberschulen und Berufliche Schulen sowie einer Erhöhung der Kapazitäten in der Grundschullehrerausbildung.

Ob das Paket in seiner Gesamtwirkung den Lehrerberuf in Sachsen aufwertet, wird sich in den nächsten Einstellungsverfahren zeigen. Es wird daran gemessen, ob der Lehrermangel wirksam und nachhaltig gemindert werden kann. Eine generelle Verbesserung für alle Lehrkräfte, die den Standortnachteil der Nichtverbeamtung ausgleichen könnte, erschließt sich dem Sächsischen Lehrerverband aus dem vorliegenden Paket noch nicht.

Die von der Sächsischen Staatsregierung vorgesehenen Verbesserungen in der Eingruppierung von Lehrkräften werden zügig durch den Tarifpartner dbb (Spitzengewerkschaft des SLV) mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) umgesetzt.

Die Infoblätter des SLV zum Aushang an den Schulen sowie die Pressemeldung der Staatsregierung vom 26.10.2016 finden Sie unten zum Download. Das Lehrerpaket im Wortlaut gibt es nur als Kabinettsvorlage, die nicht frei verfügbar ist. Aufschluss über viele Detailfragen werden erst rechtsverbindliche Dokumente geben.

Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontaktdaten finden Sie hier) oder die Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; E-Mail: slv.eV@t-online.de).



weitere Infos zum Download:

- Staatsregierung_verabschiedet_Paket_zur_Lehrerversorgung_in_Sachsen.pdf
- Infoblatt-2016-10-26-Paket-Staatsregierung-1-End.pdf
- Infoblatt-2016-10-26-Paket-Staatsregierung-2-End.pdf


30.09.2016
Verhandlungen gescheitert – Lehrermangel bleibt!

Die Verhandlungen für ein Maßnahmenpaket zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs und Gestaltung des Generationenwechsels im Freistaat Sachsen sind heute Nachmittag in Dresden ohne Einigung zu Ende gegangen. Elf (!) lange Verhandlungsrunden, die seit Juni dieses Jahres stattgefunden haben, bleiben somit ohne Ergebnis.

Unterschiedliche Grundsatzpositionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern konnten nicht überbrückt werden. Der Sächsische Lehrerverband und seine Spitzengewerkschaft dbb sehen in der Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen und der Entlastung von Lehrkräften den Schlüssel zur Lösung, während die Staatsregierung derartige Maßnahmen von einem „Beitrag“ der Beschäftigten abhängig machte.

In den Verhandlungen erwarteten die Vertreter der Staatsregierung, dass die Lehrkräfte durch Arbeitszeiterhöhungen zur Minderung des Lehrermangels beitragen. Regelstundenmaß, Anrechnungstatbestände, Altersermäßigungen und die geminderte Unterrichtsverpflichtung in der gymnasialen Oberstufe (K6/K9) standen im Fokus. Die Vorstellungen der Staatsregierung zu einem „Beitrag“ der Lehrerinnen und Lehrer nahmen bei den Altersermäßigungen sowie „K6/K9-Stunden“ konkrete Gestalt an.

Jens Weichelt, der am Verhandlungstisch saß, äußert sich enttäuscht darüber: „Wir reden über Lehrerinnen und Lehrer, die 30 Dienstjahre an weiterführenden Schulen, sogar 35 an Grundschulen vorweisen können. Ihnen gebührt eine besondere Wertschätzung. Im bundesweiten Vergleich haben Sie das sächsische Schulsystem auf Spitzenplätze geführt, hatten die höchste Pflichtstundenzahl und hielten bei der Bezahlung die Rote Laterne. Eine Generation, die mit jahrelanger unfreiwilliger Teilzeit Einkommensverluste und Rentenminderungen verkraften musste, soll nun in Zeiten des Lehrermangels erneut Opfer bringen. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun!“

Der Sächsische Lehrerverband hatte bereits im März 2016 seinen energischen Widerstand gegen unpopuläre Maßnahmen angekündigt und Jens Weichelt bekräftigt das nach den gescheiterten Verhandlungen: „Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Lehrermangel nicht zu verantworten und werden dafür nicht die Zeche zahlen!“

Die von der Staatsregierung angebotenen „attraktivitätssteigernden Maßnahmen“ bleiben weit hinter den Forderungen des Sächsischen Lehrerverbandes zurück, würden den Lehrerberuf in Sachsen nicht wirklich attraktiver machen und somit für viele weitere Jahre dem Lehrermangel nicht wirksam begegnen. Das Eingangsamt A 13 für Oberschulen ist überfällig, sorgt für mehr Gerechtigkeit, stellt letztlich aber nur ca. 250 ausgebildete Lehrkräfte und die meisten Seiteneinsteiger besser.

Ohne eine bessere Bezahlstruktur für Schulleiter bleibt die Besetzung von offenen Schulleiterstellen weiterhin Illusion.

Die angeboten Beförderungsämter betreffen nur einen relativ kleinen Teil der Lehrkräfte im Bereich der Oberschulen, Grundschulen und Förderschulen. Die 100 Höhergruppierungsstellen für Berufsschullehrer bedeuten in etwa 1,5 Stellen pro Berufliche Schule. Besonders beschämend ist die Tatsache, dass die Vertreter der Sächsischen Staatsregierung attraktivitätssteigernde Maßnahmen für Gymnasiallehrer von einer Reduzierung der „K6/K9-Stunden“ abhängig machen wollten. Somit wäre ein Viertel der sächsischen Lehrkräfte, die ebenfalls Höchstleistungen bringen und somit Wertschätzung erfahren müssen, von verbesserten Arbeitsbedingungen ausgeschlossen gewesen. Die Begründung, dass es momentan noch genügend Bewerber gäbe, ist blauäugig, denn auch dort können bestimmte Fächer nur noch mit Seiteneinsteigern besetzt werden. Auch ein Programm für Seiteneinsteiger konnte in den Verhandlungen nicht geschnürt werden.

„Mit der Demotivation verdienstvoller Lehrkräfte und unzureichenden Anreizen zur Gewinnung des Nachwuchses kann die sächsische Bildungsqualität nicht mehr gehalten werden und der Lehrermangel wird noch viele Jahre akut sein



weitere Infos zum Download:

- dbb_Medieninfo-30-09-16_Verhandlungen_gescheitert.pdf


26.09.2016
Klaus Dauderstädt lobt Gewerkschaftsarbeit des SLV

In seinem Grußwort an die Delegierten würdigte Klaus Dauderstädt, Vorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des SLV, das herausragende Ergebnis der Personalratswahlen in 2016 als Lohn einer konstruktiven, offensiven Tarifarbeit des Sächsischen Lehrerverbandes.

Bezüglich attraktivitätssteigernder Maßnahmen zur Bekämpfung des Lehrermangels appellierte Dauderstädt an die Regierung Sachsens: „Gerade für die Bildungssituation ist qualifiziertes und motiviertes Personal elementar. Wer hier knausert, spart unsere Zukunft kaputt. Erst auf Kante nähen und dann durch das Tal der Tränen laufen – solche Aussagen gehören ins Buch der Sprüche und nicht zum ABC der Bildungspolitik des Freistaates Sachsen.“

Schließlich verwies er auf das starke Band zwischen dbb und SLV. Auch f

 


26.09.2016
„Gute Bildung – Starkes Sachsen“

Unter dieser Überschrift diskutierten die Teilnehmer der bildungspolitischen Veranstaltung, moderiert von Ine Dippmann (mdr), am Freitagvormittag.

Nach einer Begrüßung der Anwesenden durch den dbb Vorsitzenden Klaus Dauderstädt referierte Prof. Dr. Dieter Neumann von der Universität Lüneburg über „Heterogenität im Klassen- und Lehrerzimmer“. In der sich anschließenden Diskussionsrunde boten namhafte Vertreter aus Gewerkschaft und Politik verschiedene Sichtweisen auf brennende bildungspolitische Themen, wie die Novellierung des Schulgesetzes, Seiteneinsteiger, Bildungsempfehlung, Integration und Inklusion sowie die künftige Schulnetzplanung. Es debattierten Brunhild Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultus, Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Petra Müller, stellvertretende Vorsitzende des SLV, Lothar Bienst, Schulpolitischer Sprecher der CDU, Petra Zais, Sprecherin für Bildung und Sport von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie Prof. Dr. Dieter Neumann.


26.09.2016
Lehrerberuf in Sachsen attraktiver gestalten!

Unter dem Motto „Quo vadis – Lehrer in Sachsen?“ begrüßte Moderator Falk Lange die Anwesenden am Donnerstagnachmittag zum berufspolitischen Forum. Der wiedergewählte Landesvorsitzende des Sächsischen Lehrerverbandes, Jens Weichelt, eröffnete die Veranstaltung und konnte neben den Delegierten des Gewerkschaftstages zahlreiche Gäste begrüßen.
Zu den Podiumsgästen zählten Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, Patrick Schreiber, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Sport des Sächsischen Landtages, Petra Zeller, Referatsleiterin im Sächsischen Kultusministerium sowie Rene Michel, neu gewählter SLV-Referent für Junglehrer und Referendare.

Im konstruktiven Austausch mit den anwesenden Delegierten und Gästen wurden momentane Mängel und Probleme im Lehrerberuf, Handlungsbedarfe in der Lehrerausbildung sowie attraktivitätssteigernde Maßnahmen zur Sicherung des zukünftigen Lehrerbedarfs diskutiert. Dazu gehören u. a. eine verbesserte Eingruppierung, Entlastungen von Lehrkräften und Anreize für freiwillige Mehrarbeit bzw. längere Lebensarbeitszeit, die Gewinnung von Junglehrern bzw. Lehrkräften aus anderen Bundesländern sowie eine Aufwertung von tarifbeschäftigten Lehrkräften. Von den sächsischen Lehrerinnen und Lehrern wurde eindringlich gefordert, Seiteneinsteiger bereits vor ihrem ersten Unterrichtstag zu qualifizieren.


26.09.2016
Gewerkschaftstag des SLV

Beeindruckende zwei Tage erlebten die 160 Delegierten aus 27 Kreisverbänden sowie zahlreiche Gäste anlässlich des Gewerkschaftstages des Sächsischen Lehrerverbandes vom 22. bis 23. September 2016 in Chemnitz. Mit der Wahl des Vorstands und Beschlüssen zur Berufs- und Bildungspolitik wurde die Gewerkschaftsarbeit des SLV für die nächsten vier Jahre auf den Weg gebracht. Zwei hochrangig besetzte öffentliche Veranstaltungen gaben Einblicke in die sächsische Bildungspolitik und boten Handlungsansätze für gemeinsame Ziele, die Politik und SLV im Sinne der Beschäftigten und Schulen in Sachsen erreichen wollen und müssen.

Allem voran verfolgt der SLV die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs für den Nachwuchs und zur Erhaltung der Arbeitskraft von erfahrenen Lehrkräften.

Am Donnerstag, 22.09.2016, wurde der Vorstand des SLV für die nächsten vier Jahre gewählt.
Zum Geschäftsführenden Vorstand des SLV gehören:

Jens Weichelt

Landesvorsitzender

Michael Jung

Stellv. Landesvorsitzender

Rita Kiriasis-Kluxen

Stellv. Landesvorsitzende

Petra Müller

Stellv. Landesvorsitzende, Vorsitzende Fachverband Mittelschullehrer

Robert Sender 

Schatzmeister

Steffen Winkler              

Tarifverantwortlicher

Annette Wagner

Verantwortliche für den RS-Bereich Bautzen

Beate Müller

Verantwortliche für den RS-Bereich Chemnitz

Petra Thie          

Verantwortliche für den RS-Bereich Dresden

Jens Nelle

Verantwortlicher für den RS-Bereich Leipzig

Olaf Schrader-Uhlig

Verantwortlicher für den RS-Bereich Zwickau

Renate Eichele                

Vorsitzende Fachverband Grundschullehrer

Katrin Mulcahy

Vorsitzende Fachverband Gymnasiallehrer

Doreen Stockmann

Vorsitzende Fachverband Berufsbildende Schulen

Petra Stucke

Vorsitzende Fachverband Förderschulen


15.09.2016
Lehrer Sachsen: Verhandlungsmarathon vertagt

In den frühen Morgenstunden des 15. September 2016 haben die Gewerkschaften dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes) und GEW sowie die sächsische Staatsregierung die Tarifverhandlungen zum Thema "Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen" unterbrochen. 

Fortgesetzt werden die Verhandlungen am kommenden Montag (19. September 2016). Die Zeit bis dahin soll arbeitgeberseitig genutzt werden,  um Detailfragen zu klären.


06.09.2016
Verhandlungen zum Generationenwechsel im Schulbereich

 

 
Am 1. September 2016 fand im Sächsischen Finanzministerium bereits der fünfte Verhandlungstermin zum Thema „Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen“ statt. Für den 9. und 14. September 2016 sind weitere Termine vereinbart worden. dbb, Spitzengewerkschaft des Sächschen Lehrerverbandes, und GEW verhandeln gemeinsam mit dem Freistaat.



weitere Infos zum Download:

- 2016-09-06-dbb-mitgliederinfo_lehrer_sachsen_.pdf


05.08.2016
Spitzengespräch des dbb im Finanzministerium

Eine umfassende Analyse der Situation im Schulsystem des Freistaates Sachsen stand im Mittelpunkt eines weiteren Spitzengespräches von dbb beamtenbund und tarifunion sowie der GEW-Sachsen mit Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusministerin Brunhild Kurth am 4. August 2016.

Aktuelle Prognosen bestätigen steigende Schülerzahlen in den nächsten Jahren. Der hohen Zahl von ausscheidenden Lehrkräften stehen zu wenige Studierende und Absolventen des Vorbereitungsdienstes gegenüber.

Bereits am Vormittag hatte die Kultusministerin auf der Pressekonferenz zur Vorbereitung des neuen Schuljahres den Stand des Einstellungsverfahrens bekanntgegeben. Von 1.200 Stellen konnten zwei Tage vor Ende der Sommerferien 1.148 besetzt werden, davon 45 Prozent nur durch die Einstellung von Seiteneinsteigern ohne Lehrerausbildung.

Der Freistaat Sachsen muss umgehend in attraktivere Arbeitsbedingungen im Schulbereich investieren, ansonsten wird die Bildungsqualität zwangs-läufig und langfristig zur Disposition gestellt.

In dem offenen und konstruktiven Gespräch verständigten sich die Vertreter von Gewerkschaften und Staatsregierung auf zwei weitere Termine, um auf Basis der erfolgten Analyse Möglichkeiten zur Sicherung des künftigen Lehrerbedarfs auszuloten. Am 22. August werden die Gespräche fortgesetzt.



weitere Infos zum Download:

- Mitgliederinfo des dbb vom 5.8.2016.pdf


15.06.2016
Tarifvertrag Entgeltordnung Lehrkräfte: SBA erhält Personalverstärkung - Jetzt Anfragen und Anträge

Der Sächsische Lehrerverband und seine Spitzengewerkschaft dbb haben die Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anfragen und Anträgen zur Entgeltordnung Lehrkräfte gegenüber SBA, SMK und SMF scharf kritisiert. Anfang April sind bereits über 3.000 Anträge eingegangen, der SLV rechnet insgesamt mit über 10.000. Die SBA musste einräumen, dass eine Bearbeitung bislang nur in wenigen Einzelfällen erfolgte. Als Gründe wurden die späte Übermittlung der Durchführungshinweise durch das Finanzministerium sowie der Personalmangel in den Regionalstellen der SBA genannt. Als Reaktion auf die Kritik von dbb und SLV soll das Personal in den Personalreferaten nun verstärkt werden.
Wir werden weiter für Beschleunigung sorgen, damit die Höhergruppierungsmöglichkeiten und Angleichungszulagen nicht nur im Tarifvertragstext stehen, sondern den Beschäftigten zu Gute kommen.

Antragsfrist für Höhergruppierung bis 31. Juli 2016
Der Antrag auf Höhergruppierung kann nur noch bis zum 31. Juli 2016 gestellt werden (Ausschlussfrist)
und wirkt in jedem Fall auf den 1.8.2015 zurück.
Die Höhergruppierungsmöglichkeiten zum 1.8.2015 betreffen insbesondere Lehrkräfte, die nicht über eine vollständige oder vollständig anerkannte Lehrerausbildung verfügen. Für viele von ihnen sind Verbesserungen der Eingruppierung rückwirkend zum 1.8.2015 möglich. Das betrifft z.B. Seiteneinsteiger mit unterschiedlichen Ausbildungsniveaus als auch FPL/Erzieher, die unabhängig von den Feststellungsverfahren in eine höhere Entgeltgruppe aufsteigen können.

Angleichungszulagen – klare Perspektiven zur Höhergruppierung
Der Antrag auf eine Angleichungszulage kann ab sofort und nur bis zum 31. Juli 2017 gestellt werden (Ausschlussfrist) und wirkt auf den 1. August 2016 zurück.
In der Entgeltordnung-Lehrkräfte sind die Tätigkeitsmerkmale bzw. Entgeltgruppen gekennzeichnet, für die ab dem 1.8.2016 dieser Entgeltbestandteil von vorerst 30 Euro monatlich gezahlt und perspektivisch der Aufstieg in die nächsthöhere Entgeltgruppe erfolgt. Das betrifft z.B. Polytechniklehrer, Ein-Fach-Lehrer in EG 11, Mittelschullehrer vor ihrer Höhergruppierung nach EG 13, Grundschullehrer, Fachlehrer und Lehrer im berufspraktischen Unterricht.
Der SLV wird für weitere Verbesserungen der Eingruppierung kämpfen, bei den bevorstehenden Haushaltauseinandersetzungen in Sachsen und in der Tarifrunde 2017!

Antragsmuster finden Sie unter dieser Information zum Download.
Die Regionalstellen der SBA erteilen Auskünfte, ob aufgrund der Entgeltordnung-Lehrkräfte z.B. eine Höhergruppierung bzw. die Zahlung einer Angleichungszulage in Betracht kommt. Diese Anfragen sind noch kein Antrag. Für neu eingestellte Beschäftigte ab 1.8.2015 gilt die Tarifautomatik – eine Antragstellung ist nicht notwendig.
Wer Fristen verpasst, wird leer ausgehen... Wir informieren Sie gern im Rahmen von Personalversammlungen oder Dienstberatungen und beraten Sie auch ganz individuell. Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontakt unter www.slv-online.de) oder die Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; e-mail: slv.eV@t-online.de)

Hinweis: Die Muster für die Anfrage an die SBA hatten wir bereits am 28.09.2015 veröffentlicht und sind unter www.slv-online.de --> interner Bereich --> Aktuelles zur Entgeltordnung veröffentlicht



weitere Infos zum Download:

- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-B.doc
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-C.doc
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-D.doc


26.05.2016
6.000 Postkarten an die Kultusministerin übergeben

Der Sächsische Lehrerverband hat heute Nachmittag im Sächsischen Landtag 6.000 Postkarten an die Kultusministerin Brunhild Kurth übergeben. Mit der durch den Sächsischen Lehrerverband initiierten Postkartenaktion für Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel und gegen eine Erhöhung des Stundenmaßes sowie gegen eine Reduzierung der Altersermäßigungen, hat der Sächsische Lehrerverband seine Forderungen noch einmal bekräftigt.

Nachdem die Kultusministerin bereits am 24.05.2016 mitteilte, dass ausgebildete Gymnasiallehrer, die an Oberschulen unterrichten, in Zukunft direkt in die Entgeltgruppe EG 13 eingeordnet werden, fordert der Sächsische Lehrerverband weiterhin, dass auch in der Besoldungsordnung des Freistaates Sachsen das Eingangsamt an Mittelschulen/Oberschulen als Besoldungsgruppe A 13 ausgebracht wird, damit alle Lehrkräfte an dieser Schulart von Anfang an in die Entgeltgruppe EG 13 eingruppiert werden. Hierzu ist der Sächsische Lehrerverband heute in einen intensiven Dialog mit der Kultusministerin getreten.

"Der Freistaat Sachsen muss mit attraktiven Arbeitsbedingungen um Lehrernachwuchs werben. Dazu zählen auch Höhergruppierungsmöglichkeiten in allen Schularten. Wir fordern unter anderem die Studienratslaufbahn für Gymnasial- und Berufsschullehrer sowie eine verbesserte Eingruppierung von Grundschullehrern", sagte Jens Weichelt. Des Weiteren fordert der SLV die Ausweitung der Feststellungsverfahren auf weitere Gruppen von Lehrkräften (Ein-Fach-Lehrer, Polytechniklehrer, Fachlehrer, …) und die Eingruppierung der Pädagogischen Unterrichtshilfen in EG 10. Außerdem müssen die Personalreferate der Sächsischen Bildungsagentur bevollmächtigt werden, zur Personalgewinnung in bestimmten Regionen, Brennpunktschulen, Schularten und Fächern ein höheres Einstiegsgehalt (höhere Erfahrungsstufe) anbieten zu können.

Keinesfalls darf eine Erhöhung des Regelstundenmaßes oder eine Reduzierung der Altersermäßigungen die Lösung gegen den Lehrermangel sein! Solch unpopuläre Maßnahmen würden den Standortnachteil für Sachsen weiter verschärfen, denn dies würde klar zu Lasten der Lehrerinnen und Lehrer und vor allem auch der Schülerinnen und Schüler gehen. Die große Sorge der Eltern, dass ihre Kinder zukünftig nicht mehr mit einer hochwertigen Ausbildung in Sachsen rechnen können, teilt der Sächsische Lehrerverband.


25.05.2016
Den Generationenwechsel gestalten - am Verhandlungstisch!

Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel müssen am Verhandlungstisch herbeigeführt werden. Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, wird dazu noch vor der Sommerpause in Gespräche mit der Staatsregierung des Freistaates Sachsen eintreten. Das hat der dbb Fachvorstand Tarifpolitik, Willi Russ, gestern in einem Spitzengespräch mit dem sächsischen Finanzminister vereinbart.

Zur Eingruppierung von Lehrkräften hat der Sächsische Lehrerverband mit seinen Mitgliedern bereits eine tarifliche Regelung erkämpft. Diesen Tarifvertrag hat der dbb, Spitzengewerkschaft des SLV, am 28. März 2015 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) abgeschlossen. Er wird in allen 15 Mitgliedsländern der TdL auf alle Lehrkräfte angewandt. In Sachsen werden über 10.000 Lehrerinnen und Lehrer von den Verbesserungen dieses Tarifvertrages profitieren. Ein länderspezifischer Tarifvertrag zur Eingruppierung von Lehrkräften stand für uns nie zur Diskussion, weil das den Ausschluss Sachsens aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und damit die Aufhebung der Bindung an den Flächentarifvertrag für alle 80.000 Tarifbeschäftigten im Dienst des Freistaates zur Folge hätte.

Der Sächsische Lehrerverband würde es sehr begrüßen, wenn künftig alle sächsischen Lehrergewerkschaften an einem gemeinsamen Verhandlungstisch die Interessen der Kolleginnen und Kollegen geschlossen und mit Nachdruck vertreten.



weitere Infos zum Download:

- Mitgliederinfo Lehrer Sachsen Spitzengespräch Dresden.pdf
- Pressemeldung des SMF vom 25-05-2016.pdf


25.04.2016
Protestaktion für Sofortmaßnahmen gegen Lehrermangel

200 Lehrerinnen und Lehrer, darunter viele Personalräte, die bestens mit der aktuellen Einstellungssituation vertraut sind, protestierten am 25.4.2016 auf einer Protestaktion in Dresden vor dem Finanzministerium/Kultusministerium.
Der Sächsische Lehrerverband hatte gemeinsam mit dem Philologenverband Sachsen und dem Berufsschullehrerverband dazu aufgerufen, um den Forderungen nach Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel Nachdruck zu verleihen und ein erstes Zeichen zu setzen. Auch der Landeselternrat unterstützte die Forderungen der Sächsischen Lehrerverbände und war mit mehreren Vertretern vor Ort.

„Hände weg von den Altersermäßigungen!
Keine Erhöhung des Regelstundenmaßes!“
, bekräftigten die Teilnehmer der Kundgebung lautstark und auf ihren Transparenten. Hintergrund: Bei den Tarifverhandlungen am 23.3.2016 lehnte die Kultusministerin eine Zusage über den 31.7.2017 hinaus ab, wonach das derzeit geltende Regelstundenmaß für Lehrkräfte nicht erhöht und die derzeit geltenden Regelungen zur Altersermäßigung nicht verändert werden.
In seiner Ansprache vor dem Kultusministerium bekräftige der Landesvorsitzende des SLV Jens Weichelt die Forderungen nach Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel. „Der Lehrerberuf muss attraktiver werden. Nur so lässt sich der aktuelle Lehrermangel noch stoppen“, so Jens Weichelt, weiter sagte er: „Oberschullehrer sollen künftig sofort in Entgeltgruppe 13 eingruppiert werden und nicht erst nach vier Jahren, denn dies ist eine Voraussetzung um ausgebildete Gymnasiallehrer für eine Beschäftigung an einer Oberschule zu gewinnen.“
Die Personalreferate der Sächsischen Bildungsagentur müssen bevollmächtigt werden, zur Personalgewinnung in bestimmten Regionen, Brennpunktschulen, Schularten und Fächern ein höheres Einstiegsgehalt (höhere Erfahrungsstufe) anbieten zu können.
Der Freistaat Sachsen muss mit attraktiven Arbeitsbedingungen um Lehrernachwuchs werben. Dazu zählen auch Höhergruppierungsmöglichkeiten in allen Schularten. Wir fordern unter anderem die Studienratslaufbahn für Gymnasial- und Berufsschullehrer sowie eine verbesserte Eingruppierung von Grundschullehrern. Des Weiteren fordert der SLV die Ausweitung der Feststellungsverfahren auf weitere Gruppen von Lehrkräften (Ein-Fach-Lehrer, Polytechniklehrer, Fachlehrer, …) und die Eingruppierung der Pädagogischen Unterrichtshilfen in EG 10.
Für Seiteneinsteiger müssen Qualifizierungsangebote geschaffen werden und zeitgleich bedarf es Anrechnungsstunden für diese Lehrkräfte und ihre Mentoren in aufwandsgerechter Höhe, fordert der SLV vor dem Hintergrund, dass bei den letzten beiden Einstellungsverfahren bereits über 20 Prozent der eingestellten Lehrkräfte keine grundständige Lehrerausbildung hatten.
Attraktivitätssteigernde Maßnahmen sind zur Entlastung von Lehrkräften mit dem Ziel der Erhaltung der Arbeitskraft dringend geboten. Dazu zählen z.B. eine Klassenleiterstunde, ein freier Tag bei Teilzeitarbeit, den Erhalt der Altersermäßigungen, die Entlastung von zusätzlichen Aufgaben, transparente Regelungen für Abordnungen und Versetzungen sowie der erhöhte Einsatz von Sozialarbeitern, Schulpsychologen und Praxisberatern. Dem Lehrermangel darf nicht durch eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung begegnet werden.

Dem Lehrermangel muss mit attraktiveren Arbeitsbedingungen begegnet werden und nicht durch eine noch höhere Belastung der Beschäftigten!
Dieser ersten Auftaktaktion werden noch weitere folgen, um den Forderungen weiter Nachdruck zu verleihen! Der Doppelhaushalt für 2017/18 wird voraussichtlich im Dezember beschlossen.


07.03.2016
Stellungnahme des SLV zum Schulgesetzentwurf

Im Januar 2016 wurde der Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen zur Diskussion gestellt.
Der Koalitionsvertrag zwischen der Sächsischen Union und der SPD-Sachsen aus dem Jahr 2014 sieht ausdrücklich die Vorlage eines Entwurfs zur Novellierung des Schulgesetzes vor.
Der Landesvorstand des Sächsischen Lehrerverbands formulierte bereits 2015 Positionen zum Schulgesetz und arbeitete Erhaltenswertes und Änderungsbedarfe heraus. Der Diskussionsprozess des SLV wurde mehrfach in der NSLZ dargestellt. Viele Mitglieder brachten Ihre Meinungen ein.
Bereits 2015 suchte der SLV das Gespräch mit der Kultusministerin. Einige Gedanken des SLV finden sich im vorliegenden Gesetzesentwurf wieder. Das Festhalten an dem bewährten und qualitativ hochwertigen sächsischem Schulsystem wird grundsätzlich begrüßt, in vielen Punkten gibt es aber noch erheblichen Nachbesserungsbedarf.

Der Sächsische Lehrerverband hat nach intensiver Diskussion mit seinen Mitgliedern und in den Gremien eine ausführliche Stellungnahme beim Sächsischen Staatsministerium für Kultus eingereicht. Der SLV erwartet, dass die bei dem Diskussionsprozess dargelegten Positionen zum Gesetzesentwurf sachlich abgewogen und bei der weiteren Fortschreibung des Schulgesetzentwurfs ernst genommen werden



weitere Infos zum Download:

- Schulgesetzentwurf-Stellungnahme-SLV-2016-03-04.pdf


10.02.2016
Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit

Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 09. Februar 2016 wurden zwischen dem dbb, Spitzenorganisation des SLV, und dem Freistaat Sachsen Tarifverhandlungen zur Verlängerung der Altersteilzeit im Lehrkräftebereich aufgenommen. Der dbb wird bei den bevorstehenden Verhandlungen mit der Staatsregierung ein neues Gesamtpaket anstreben, das neben Altersteilzeit weitere Maßnahmen zur Gestaltung des Generationenwechsels enthält. 



weitere Infos zum Download:

- TV_ATZ_Infoblatt.pdf


21.01.2016
Zum Schulgesetzentwurf für den Freistaat Sachsen:

Stabile Schulstrukturen, Erhalt von Schulstandorten,
aber nur geringe Verbesserungen von Rahmenbedingungen

Der von der Sächsischen Staatsregierung am 11. Januar 2016 beschlossene Entwurf eines weiterentwickelten Sächsischen Schulgesetzes setzt auf Stetigkeit in den vorhandenen Schulstrukturen. Stabile Schulstrukturen sind die Grundlage einer ständigen Qualitätsentwicklung des Unterrichtsprozesses.
Das erfolgreiche sächsische Schulsystem ist mittlerweile zum Qualitätssymbol und zum Vorbild für andere Länder geworden. Bei jeder Veränderung sollte entscheidend sein,
dass die SchülerInnen tatsächlich die Gewinner sind.

Die beabsichtigten Änderungen mit dem Ziel des Erhalts von Schulstandorten im ländlichen Raum sind ein Schritt in die richtige Richtung. Insbesondere die Möglichkeit von einzügigen Oberschulen und die Lockerung bei der Mindestschülerzahl von Grundschulklassen außerhalb von Ober- und Mittelzentren werden dem Ziel des Erhalts wohnortnaher Schulen gerecht. Zusätzlich fordert der SLV aber auch die Möglichkeit von zweizügigen Gymnasien.
Kritisch sieht der Sächsische Lehrerverband vor allem den jahrgangsübergreifenden Unterricht an Grundschulen zum Erhalt ländlicher Schulen. Hierdurch werden Abstriche bei der Bildungsqualität befürchtet.

Das Bemühen um die Umsetzung von Inklusion und Integration wertet der SLV grundsätzlich positiv.

Die Einführung des beabsichtigten lernzieldifferenten Unterrichts darf nach Auffassung des SLV nur nach erfolgreicher Erprobung in Modellversuchen erfolgen. Gemeinsamer lernzieldifferenter Unterricht setzt eine genauere Definition und vorherige Analyse sowie Rechtssicherheit voraus. Insbesondere darf eine Ungleichbehandlung bei der Erteilung von Zeugnissen, Bildungsempfehlungen u.ä. nicht zur Benachteiligung nichtbehinderter Schüler führen. Der wesentlich höhere Arbeitsaufwand von Lehrkräften bei der Bewältigung von lernzieldifferentem Unterricht muss durch Anrechnungsstunden ausgeglichen werden.

Eine wesentliche Bedingung für das Gelingen des inklusiven Unterrichts von SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf sieht der SLV zwingend im Vorliegen organisatorischer, personeller und sachlicher Voraussetzungen. Das besagt auch der vorliegende Schulgesetzentwurf, aber konkrete und rechtssichere Aussagen zu diesen Voraussetzungen fehlen - insbesondere eine bedarfsgerechte Personalausstattung für Schulen, die inklusiven Unterricht leisten sollen. Die Klassenobergrenzen müssen für Klassen mit inklusiv beschulten Schülern deutlich gesenkt werden. Außerdem ist es notwendig, dass eine ständige sonderpädagogische Beratung und Betreuung an der Schule gewährleistet ist. Ebenso sollten Schulsozialarbeiter in Zukunft verbindlich an jede Schule mit Integrationsschülern gehören.

Die Aussage – so viel Förderschule wie nötig, so viel Regelschule wie möglich – muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft und abgewogen werden. Der SLV plädiert auch weiterhin ausdrücklich für den Erhalt von Förderschulen, im Interesse der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, da sich das das Bildungs- und Erziehungskonzept unserer Förderschulen sehr positiv bewährt hat.

Eine stärkere Eigenverantwortung von Schulen ist natürlich grundsätzlich begrüßenswert, darf aber nicht dazu führen, dass diese Schulen künftig die Verantwortung für den Lehrermangel tragen. Die geplante Neuorganisation der Schulaufsichtsbehörde, insbesondere das geplante „Landesamt für Schule und Bildung“ darf nach Auffassung des SLV nicht zu einer Reduzierung der fünf Personal verwaltenden Stellen führen.

In einigen Punkten bleibt der Gesetzesentwurf aber unter den Erwartungen des SLV.
So verlangen die zunehmende Heterogenität, speziell durch SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Migrationshintergrund, und eine verbindlichere individuelle Förderung nach einer weiteren Reduzierung der Klassenobergrenzen.
Insbesondere die Integration von SchülerInnen mit Migrationshintergrund bedarf einer überdurchschnittlichen Personalzuweisung.

Der SLV wird mit seinen Mitgliedern und in seinen Gremien den Entwurf des Schulgesetzes detailliert analysieren und seine Positionen den politischen Entscheidungsträgern übermitteln. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus führt in den nächsten Wochen Dialogforen in mehreren Orten des Freistaates Sachsen durch. Anmeldungen sind möglich unter http://www.schule.sachsen.de/20837.htm.

 


25.11.2015
Gesamtpaket umgesetzt, neues gefordert

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

am 13. November 2015 fand im Kultusministerium ein Spitzengespräch zur Umsetzung des im Jahre 2013 vereinbarten „Gesamtpakets zur Gestaltung des Generationenwechsels im Schulbereich des Freistaates Sachsen“ statt. Insgesamt bewertet der dbb die bisherige Umsetzung des Gesamtpakets differenziert.

Stichwort Höhergruppierungen

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weitere Infos zum Download:

- 15_11_25_mg_info_dbb_Spitzengespräch.pdf


13.10.2015
Fehlerhafte Höhergruppierung nach Feststellungsverfahren -Erzieher/FPL mit Lehrbefähigung von der EG

Einige Höhergruppierungen von der EG 9 in die EG 11 TV-L sind in den Bezügestellen nicht gemäß den tariflichen Vorgaben als Höhergruppierungen über zwei Entgeltgruppen ausgeführt worden.

Die Folge: Die Stufenzuordnung ist falsch. Der Höhergruppierungsgewinn beträgt z.B. nur ca. 120 EUR statt ca. 645 EUR.

Auf Grund der Intervention des SLV werden die Bezügestellen die möglichen Fälle von Amts wegen prüfen und berichtigen. Dies soll noch im Kalenderjahr 2015 erfolgen. Bei allen fehlerhaften Höhergruppierungen wird das Entgelt nachgezahlt.

Betroffene Mitglieder werden individuell beraten. Wir stellen diesen auch Formulare zur Geltendmachung nach der Beratung zur Verfügung.

Berechnungsbeispiele finden Sie als Anlage.

Claudia Raum, Juristin des SLV 



weitere Infos zum Download:

- Berechnungsbeispiele.pdf


05.10.2015
Infoblatt zur Entgeltordnung Lehrkräfte - Tariftext im Klartext!

Seit der Verhandlungszusage im Jahr 2009 hatte der SLV gemeinsam mit seiner Spitzengewerk-schaft, dem dbb, versucht, eine bundesweit einheitliche Entgeltordnung im Schulterschluss mit der GEW umzusetzen. Das ist weder in den Tarifrunden 2011 noch 2013 gelungen - sechs Jahre, in denen die Chance auf schrittweise Verbesserungen der Eingruppierung ungenutzt blieb! Nun, 2015 hat der dbb diesen Einstieg geschafft. Der Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte der Länder (TV EntgO-L) ist am 1.8.2015 in Kraft getreten.


Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument.


weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-EntgO-Lehrkräfte.pdf


28.09.2015
Aktuelles zur Entgeltordnung

Liebe Mitglieder,

gern klären wir mit Ihnen die möglichen Entwicklungen in Ihrer Eingruppierung nach dem TV-EntgO.

Im Schulportal finden Sie auch bereits eine Erklärung Ihres Arbeitgebers dazu.

In einem ersten Schritt können Sie deshalb Ihre Entgeltgruppe ab dem 01.08.2015, einen möglichen Entgeltgruppenaufstieg, Ihre Entwicklungsstufe und die mögliche Ausgleichszulage ab dem 01.08.2016 in der SBA-Regionalstellen erfragen. Ein Formular für diese Abfrage ist nachstehend zum Herunterlagen für Sie bereitgestellt.

Bitte beachten Sie, dass

  • Sie fast ein Jahr Zeit haben, die Anträge auf Höhergruppierung rückwirkend zum 01.08.2015 bis zum 31.07.2016 zu stellen.

  • für Anträge auf die Angleichungszulage ab dem 01.08.2016 die Antragstellung bis zum 31.07.2017 möglich ist.

Höhergruppierungen können sich in bestimmten Einzelfällen und zu bestimmten Zeitpunkten je nach Entwicklungsstufenlaufzeit ungünstig auswirken – deshalb nutzen Sie bitte unsere Beratungen.

Die Abfrageantworten Ihrer Regionalstelle werden eine gute Grundlage sein, um für Sie persönlich den richtigen Antrag zu stellen.

Die Formulare finden Sie im internen Bereich. Bitte beachten Sie die unten stehenden Dokumente.

Bei Fragen rufen Sie als Mitglied bitte unsere Juristin Frau Claudia Raum unter 0351 8392217 an.



weitere Infos zum Download:

- Entgeltordnung Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag öffentlicher Dienst.pdf


24.09.2015
Sachsenstipendium läuft an – Grundstruktur der Ausbildungsförderung steht fest

Der Freistaat Sachsen fördert motivierte Lehramtsstudierende in den Studiengängen Lehramt an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik, die sich bereit erklären, nach abgeschlossener Berufsausbildung auch außerhalb der Ballungszentrum von Leipzig und Dresden zu unterrichten. Dieser Anreiz soll garantieren, dass auch zukünftig alle Kinder und Jugendliche in Sachsen die gleichen Bildungschancen haben.

Neben einer monatlichen Förderung von 300 Euro erhält jeder Stipendiat eine ideelle Förderung im Rahmen eines Begleitprogramms in Form von Fortbildungen, individueller Begleitung sowie Kontakt- und Vernetzungsangeboten.

Eine Bewerbung für das Sachsenstipendium ist ab dem 5. Fachsemester möglich und erfolgt bis 30.10.2015 ausschließlich über ein Online-Bewerberformular (verfügbar ab 02.10.2015).

Diesem Formular sind folgende Unterlagen im PDF-Format beizufügen:

  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweise über bisherige Studienleistungen
  • Nachweise sonstiger Qualifikationen und Praxiserfahrungen

 

Quelle sowie nähere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie unter folgendem Link:

www.lehrerbildung.sachsen.de/sachsenstipendium.html.


22.09.2015
25. Oberlausitzer Lehrertag - Anmeldungen noch möglich!

Der Kreisvorstand des SLV Löbau/Zittau lädt Sie am Samstag, 21. November 2015, 8.30 - 12.30 Uhr herzlich zum 25. Oberlausitzer Lehrertag in die Oberschule Neusalza-Spremberg (Bautzner Str. 17) ein.

Insgesamt werden Ihnen 30 verschiedene Vorträge gegliedert nach Grundschulen/Förderschulen, Gymnasien/Oberschulen und für alle Schularten konzipiert, präsentiert.

Im Online-Fortbildungskatalog des SMK ist die Veranstaltung veröffentlicht.

Die Teilnehmerzahl ist zum Teil begrenzt, nur bei absehbaren Änderungen erfolgt Rückmeldung! Bei überfüllten Vorträgen wird die Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldungen realisiert. Absagen sind in diesem Fall auch bei mehrfachen Anmeldungen pro Schule für das gleiche Thema möglich.


Rückmeldungen (Name des Teilnehmers/Thema/Schule/Telefonnummer) bitte schriftlich bis spätestens 20. Oktober 2015 an:

Frau Petra Müller, Fax: 035872/32295, E-Mail: petra_muel@web.de



weitere Infos zum Download:

- OLLT Plakat 5-2015_E2.pdf


24.08.2015
10. Grundschul- und Erziehertag des SLV am 26. September – Anmeldung noch möglich

Der 10. Grundschul- und Erziehertag des Sächsischen Lehrerverbandes findet am 26. September 2015 ab  09.00 Uhr im Riverboat Leipzig, statt. Im Fokus der Veranstaltung steht im diesen Jahr der richtige Umgang mit schwierigen Kindern und Eltern.

Frau Martina Meixner, staatlich anerkannte Heilpädagogin, Hochbegabtenpädagogin, Supervisorin und Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Coaching, Klienting und Supervision wird in ihrem Vortrag unter anderem auf Ursachen und gesellschaftliche Bedingtheit von auffälligem Verhalten, Diagnosekriterien für die häufigsten Störungen und Präventions- und Interaktionsmöglichkeiten eingehen. Diese Schwerpunkte verknüpft sie mit praktischen Tipps und Tricks für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen.

Ihr Fachverband der Grundschullehrer und der Sächsische Erzieherverband im SLV laden Sie herzlich ein. Den Anmeldecoupon finden Sie auf dem unten angefügten Plakat zur Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



weitere Infos zum Download:

- Grundschul- und Erziehertag 2015.pdf


21.08.2015
Sächsische Lehrer gut vorbereitet auf den Unterrichtsstart

Während die Schüler noch ein paar freie Tage genießen dürfen bis der Ernst des Lebens wieder beginnt, ist ein Großteil der sächsischen Lehrkräfte vergangenen Montag mit dem Start der Vorbereitungswoche in den Berufsalltag zurückgekehrt. In zahlreichen Fortbildungskursen bereiten sich die Pädagogen auf den Start ins Schuljahr 2015/16 vor.

Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung und deren Bedeutung für die unterrichtliche Praxis waren Thema des diesjährigen Dresdner Lehrertages. Über 100 interessierte Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten folgten den Ausführungen von Jan M. Berger, Diplomlehrer für Biologie und Chemie sowie Dozent an der Martin-Luther Universität Halle/ Wittenberg im Rahmen dieser Weiterbildungsveranstaltung.


25.04.2013
Sächsischer Beamtenbund ruft zum VI. Gewerkschaftstag am 26./27.04.2013

Ab morgen findet an zwei Tagen im Dresdener Quality Plaza Hotel der VI. Gewerkschaftstag des SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen unter dem Motto „Wir machen Staat!“ statt. Neben der Bearbeitung der von den Mitgliedsverbänden gestellten Anträge steht die Wahl einer neuen Landesleitung an.

Am Sonnabend, dem 27. April, lädt der SBB zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Neben der Antrittsrede der/des neuen Landesvorsitzenden wird sich auch der vor kurzem neu gewählte Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erstmals in Sachsen vorstellen.

Weitere Informationen unter www.sbb.de


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