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Aktuelle Informationen



23.03.2017
Deutscher Lehrertag in Leipzig

Bereits zum vierten Mal fand am 23.03.2017 der Deutsche Lehrertag im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Zur Frühjahrstagung unter dem Motto: „Schule im Umbruch – Neue Ansätze und bewährte Methoden“ waren rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bundesländern gekommen.

Hauptreferent auf der Frühjahrstagung des diesjährigen Deutschen Lehrertages war Dr. Christoph Türcke, Autor des Buches „Lehrerdämmerung“. In seinem Vortrag rechnete er mit den Tendenzen zu einer Laissez-faire-Lernkultur in einigen Bundesländern ab, bei der Lehrkräfte zu Lernbegleitern degradiert würden. Anhand anschaulicher Beispiele stellte er den Bildungserfolg derartiger Bestrebungen in Zweifel. Er unterstrich, dass man die Entwicklung von Kompetenzen nicht von dem Erwerb gefestigten Wissens trennen darf.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion wurden unter dem Motto „Schule im Umbruch“ Gelingensbedingungen für Schule diskutiert. Auf dem Podium saßen neben dem Hauptredner das Mitglied der Kultusministerkonferenz und Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, sowie der Vorsitzende des Verband Bildungsmedien e. V., Wilmar Diepgrond. Udo Beckmann erklärte, dass die aktuellen Herausforderungen an Lehrkräfte, wie Inklusion, Integration und Digitalisierung, Umbrüche in der Pädagogik provozierten. Die Politik fordere eine schnelle Umsetzung, verweigere aber die notwendigen Gelingensbedingungen, wie vorbereitende und begleitende Fortbildungen, die Absenkung der Lerngruppengrößen und qualifizierte Lehrkräfte in bedarfsgerechter Zahl. Beckmann forderte die Politik auf, die Lehrerinnen und Lehrer zu entlasten, ihre Gesundheit wertzuschätzen und entsprechend in ihre Unterstützung zu investieren.

Am Nachmittag fanden in drei einstündigen Runden 29 Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Unter anderem informierte Uwe Hiob, integrativer Stimmtrainer und Gesangspädagoge, über die Stimme als wichtigstes Arbeitsmittel einer Lehrkraft. Jens Weichelt, SLV-Landesvorsitzender und stellv. Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission gab Auskunft zu grundlegenden Gesichtspunkten in der Tarifpolitik und ließ die vergangene Tarifrunde Revue passieren.

Veranstalter des größten bundesweiten Weiterbildungstages für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen sind VBE Bundesverband und Verband Bildungsmedien e. V. in Kooperation mit den VBE Landesverbänden Sächsischer Lehrerverband (SLV), VBE Sachsen-Anhalt und Thüringer Lehrerverband (tlv).


13.03.2017
Ergebnis der SLV-Mitgliederbefragung: Mitglieder stimmen Tarifabschluss zu

Mit einer herausragenden Mehrheit von 90 Prozent haben sich die Mitglieder des Sächsischen Lehrerverbandes für die Annahme des Tarifergebnisses ausgesprochen. Dabei gab es zwischen den Schularten nur minimale Abweichungen. Das zeugt von einem positiven Ergebnis für die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer in allen Schularten. Mit dem Verhandlungsergebnis wurde ein guter Kompromiss bei der Verteilung des finanziellen Gesamtvolumens der Tarifeinigung zwischen den Berufsgruppen im öffentlichen Dienst erzielt.

Seit 2009 holt der Sächsische Lehrerverband in dieser Form zu den Ergebnissen der Einkommensrunden das Votum seiner Mitglieder ein. Die Zustimmung zu diesem Verhandlungsergebnis war die höchste, die bisher erzielt wurde. Direkt im Anschluss an die Tarifeinigung vom 17.02.2017 informierte der Sächsische Lehrerverband seine Mitglieder in einem Schreiben über die konkreten Inhalte der Tarifeinigung, die Hintergründe seines Zustandekommens und die spezifischen Auswirkungen für die sächsischen Lehrkräfte.

Ein „SLV-Spezial“ zu den detaillierten Ergebnissen der Tarifrunde wurde an alle Mitglieder des Sächsischen Lehrerverbandes sowie alle öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen versandt.


21.02.2017
Entgelttabellen und Entgeltsteigerungen 2017 und 2018

Die aktualisierten Entgelttabellen und Entgeltsteigerungen in den Jahren 2017 und 2018 finden Sie im internen Bereich.


17.02.2017
Tarifeinigung in Potsdam - Verhandlungsergebnis mit Erfahrungsstufe 6

Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder gibt es am 17.2.2017 ein Ergebnis: Die Verhandlungspartner einigten sich auf lineare Erhöhungen von 2,0 Prozent (ab 1.1.2017) und 2,35 Prozent (ab 1.1.2018). Mit der Einführung einer Erfahrungsstufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 wird ein deutliches Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes, gerade im Lehrkräftebereich, gesetzt.

Für die Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen war die zusätzliche Erfahrungsstufe 6 die Hauptforderung dieser Tarifrunde. Sie bedeutet eine höhere Wertschätzung ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit und eine Aufwertung des Lehrerberufs im Freistaat. In der Entgelttabelle wird schrittweise eine zusätzliche sechste Erfahrungsstufe eingeführt, die nach einer Beschäftigungszeit von 15 Jahren erreicht wird. Zum 1. Januar 2018 wird diese neue Stufe mit halbem Betrag, zum 1. Oktober 2018 vollständig eingeführt.

Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer haben für die Erfahrungsstufe 6 gekämpft und können einen großen Erfolg verbuchen. Mit dem Verhandlungsergebnis wurde ein tragfähiger Kompromiss bei der Verteilung des finanziellen Gesamtvolumens der Tarifeinigung zwischen den Berufsgruppen im öffentlichen Dienst erzielt.

Die Tarifeinigung von Potsdam sieht vor, dass nach Abschluss der Redaktionsverhandlungen zur Entgeltrunde die Gespräche zu strukturellen Fragen der Entgeltordnung-Lehrkräfte fortgesetzt werden. Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, hatte diesen Tarifvertrag 2015 abgeschlossen. Nachdem die GEW nun in Potsdam nachgezeichnet hat, können wir mit vereinten Kräften die Entgeltordnung-Lehrkräfte weiterentwickeln. Das ist im Interesse der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer, die sich wünschen, dass die Gewerkschaften ihre Kräfte bündeln.

Der Sächsische Lehrerverband wird seine Mitglieder in den nächsten Tagen über das Verhandlungsergebnis und die Hintergründe seines Entstehens informieren und zum Verhandlungsergebnis eine Mitgliederbefragung durchführen.



weitere Infos zum Download:

- 2017-02-17-dbb-Flugblatt_EKR-Tarifeinigung.pdf
- 2017-02-17_EKR-Einigungspapier.pdf
- 2017-02-17-EKR-Anlagen-zum-Eingungspapier.pdf


08.02.2017
Machtvoller Demozug durch Dresden - TeilnehmerInnen fordern lautstark Stufe 6

Der Lehrerstreik erfasste heute die große Mehrzahl der sächsischen Schulen. Viele tausend Beschäftigte im Landesdienst des Freistaates Sachsen protestierten in Dresden für ihre Forderungen bei der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst. Mehr als 6.000 Teilnehmer zogen lautstark in einer beeindruckenden Demonstration des dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, über die Augustusbrücke zum Carolaplatz, wo anschließend vor dem Finanzministerium eine Protestkundgebung stattfand. Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer stellten wiederholt die überwiegende Mehrheit der Streikenden und Kundgebungsteilnehmer Sie trugen ihren Unmut in Dresden auf die Straße, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde mit der TdL ohne ein konkretes Angebot, insbesondere zur Erfahrungsstufe 6, beendet wurde. 

Verhandlungsführer des dbb in Potsdam, der dbb-Fachvorstand Tarifpolitik Willi Russ sprach zu den tausenden Kundgebungsteilnehmern: „Eine konstruktive Verhandlungsatmosphäre nützt uns nichts, wenn sie nicht zu einem konkreten Angebot führt. Die Arbeitgeber müssen jetzt endlich begreifen, dass gute Zukunftsperspektiven für den öffentlichen Dienst auch gute Zukunftsperspektiven für Deutschland eröffnen.“ Weiterhin richteten Markus Schlimbach, stv. DGB-Vorsitzender Sachsen, sowie Ursula Marlen Kruse, Landesvorsitzende GEW Sachsen, das Wort an die Menge.

Auch Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland ließ es sich nicht nehmen, der Kundgebung beizuwohnen und wandte sich direkt an die Demonstranten.

Mehr als 50 Busse des Sächsischen Lehrerverbandes fuhren aus allen Landesteilen zur Kundgebung nach Dresden. Mehrere tausend Kundgebungsteilnehmer nutzten die öffentlichen Verkehrsmittel bzw. Dresdner kamen zu Fuß.

Adressat der Arbeitskampfmaßnahmen ist der sächsische Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland, der für die Arbeitgeberseite in Potsdam mit am Verhandlungstisch sitzt. Zentraler Punkt der Forderungen in der Tarifrunde 2017 ist die Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent einschließlich der Einführung einer Erfahrungsstufe 6 in der Länder-Gehaltstabelle und einem Mindestbetrag als sozialer Komponente. Die Etablierung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe 6 in der Entgelttabelle ist die Hauptforderung der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer in dieser Tarifrunde. Die Arbeitgeber haben weder bei der Erfahrungsstufe 6 noch bei der linearen Einkommenserhöhung ein Angebot unterbreitet. Auch bei der Weiterentwicklung der Entgeltordnungen geht es nicht voran.

Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde ist für den 16./17. Februar 2017 angesetzt.

Der Sächsische Lehrerverband bedankt sich bei den Lehrerinnen und Lehrer dafür, dass sie mit einem beeindruckenden Demozug und einer machtvollen Protestkundgebung eine wichtige Botschaft an die Arbeitgeber gerichtet haben.



weitere Infos zum Download:

- dbb-Flugblatt_EKR-Warnstreiks-2017.pdf


03.02.2017
Notdienstvereinbarung und Informationen zum Warnstreik

zur Information


weitere Infos zum Download:

- FAQ-Warnstreik.pdf
- Notdienstvereinbarung.pdf


01.02.2017
SLV beschließt Warnstreiks

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ist am 31.01.2017 in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen.  Die Tarifpartner konnten sich weder bei der Stufe 6 noch bei der linearen Einkommenserhöhung auf ein akzeptables Angebot einigen. Auch bei der Weiterentwicklung der Entgeltordnungen geht es nicht voran. Stattdessen verweisen die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) immer wieder auf die finanziellen Auswirkungen der gewerkschaftlichen Forderungen.

Als Konsequenz sprachen sich die Mitglieder des SLV-Landesvorstandes einstimmig für Warnstreiks vor der nächsten Verhandlungsrunde aus. Der dbb, Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, wird dazu die Lehrkräfte an allen öffentlichen Schulen in Sachsen aufrufen.

Die Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat sind kampfbereit, um die Tarifforderungen durchzusetzen. Das geht aus den Ergebnissen der aktuellen Mitgliederbefragung des Sächsischen Lehrerverbandes hervor.

Die vorerst letzte und entscheidende Verhandlungsrunde findet am 16. und 17. Februar in Potsdam statt.

Der genaue Zeitpunkt der Arbeitskampfmaßnahmen und Warnstreikkundgebung wird nach einer Abstimmung mit den anderen Gewerkschaften zur Pressekonferenz am Freitag, 3. Februar 2017, um 11.00 Uhr bekannt gegeben.


31.01.2017
Nach der zweiten Tarifverhandlungsrunde: Kein Angebot der Arbeitgeber

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ist heute in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen. Die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben kein Angebot unterbreitet und verweisen auf die finanziellen Auswirkungen der gewerkschaftlichen Forderungen. Das betrifft auch die Hauptforderung des dbb, der Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes, nach Etablierung der Erfahrungsstufe 6 in der Gehaltstabelle.

Aufgrund der ergebnislosen Verhandlungsrunde wird der Landesvorstand des Sächsischen Lehrerverbandes weitere Schritte beraten.
Der dritte und vorerst letzte Verhandlungstermin ist der 16./17. Februar 2017. Die Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat sind kampfbereit, um die Tarifforderungen durchzusetzen. Das geht aus den Ergebnissen der aktuellen Mitgliederbefragung des Sächsischen Lehrerverbandes hervor.
 


18.01.2017
Beginn der Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Einführung der Erfahrungsstufe 6 gefordert

Am 18.01.2017 fand in Berlin die Auftaktrunde zu den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder statt. Deren Spitzengewerkschaften dbb beamtenbund und tarifunion sowie ver.di bekräftigten ihre Forderung nach einer Einkommenserhöhung von 6 Prozent für die Einführung der Stufe 6, für die lineare Erhöhung der Tabellenwerte und für eine soziale Komponente bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

„Die Einführung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe 6 in der Entgelttabelle ist für den Sächsischen Lehrerverband die Hauptforderung in der Tarifrunde 2017. Die Etablierung der Stufe 6 in der Länder-Gehaltstabelle ist eine realistische Chance, das Einkommen der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, gerade auch im Lehrkräftebereich, aufzuwerten.“, erklärt Jens Weichelt, Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes, nach den heutigen Verhandlungen in Berlin. „Das hat für die Nachwuchsgewinnung in Sachsen eine entscheidende Bedeutung. Es gibt kaum noch Bewerbungen aus anderen Bundesländern, weil in Sachsen nicht verbeamtet wird. Attraktivere berufliche Perspektiven für Tarifbeschäftigte sind dringend notwendig, um im Wettbewerb zu bestehen.“ 

Die Weiterentwicklung des Tarifvertrages zur Eingruppierung von Lehrkräften (Entgeltordnung-Lehrkräfte) ist ein weiteres Ziel des dbb, der Spitzengewerkschaft des Sächsischen Lehrerverbandes. Diesen Tarifvertrag hatte der dbb 2015 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) geschlossen.

Die Arbeitgeberseite legte bei der Auftaktrunde in Berlin erwartungsgemäß kein Angebot vor. Ihr neuer Verhandlungsführer, der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, sprach von „illusorischen Erwartungen“ der Gewerkschaften.

Die Tarifverhandlungen werden am 30./31.01.2017 und 16./17.02.2017 in Potsdam fortgesetzt.


15.12.2016
Tarifrunde 2017: Erfahrungsstufe 6 wird Hauptforderung der sächsischen Lehrkräfte

Die Einführung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe 6 in der Entgelttabelle wird die entscheidende Forderung der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer in der Tarifrunde 2017 sein. Die Verwirklichung der Stufe 6 in der Länder-Gehaltstabelle ist eine realistische Chance, das Einkommen der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, gerade auch im Lehrkräftebereich, aufzuwerten. Der dbb konnte bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen im Frühjahr 2016 die Stufe 6 nach 15 Dienstjahren in der Entgelttabelle des Bundes, analog der bereits bestehenden Tabelle im kommunalen Bereich, durchsetzen.

Die Bundestarifkommission des dbb beamtenbund und tarifunion, der auch sächsische Lehrerinnen und Lehrer angehören, hat am 14.12.2016 in Berlin die Forderungen zur Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder aufgestellt. Der dbb fordert für die lineare Erhöhung der Tabellenwerte, für die Einführung der Stufe 6 und für eine soziale Komponente eine Einkommenserhöhung von 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Damit soll die Lücke in der Bezahlung zu den anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland geschlossen werden.

Das Forderungspapier umfasst im Wesentlichen folgende Punkte:

–      Erhöhung der Tabellenentgelte (TV-L und TVÜ-Länder) um 6 Prozent, darin enthalten:
o   Einführung einer Stufe 6 ab EG 9
o   ein Mindestbetrag als soziale Komponente

–      Stufengleiche Höhergruppierung

–      Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte
o   Realisierung der „Paralleltabelle“
o   verbesserte Eingruppierung von 1-Fach-Lehrern und Fachlehrern
o   spezifische Eingruppierungsregelungen für sächsische Lehrkräfte

–      Auszubildende:
o   Erhöhung der Ausbildungsentgelte (TVA-L BBiG und Pflege) um 90 Euro
o   Erhöhung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage
o   Übernahme aller Ausbildungskosten durch den Arbeitgeber
o   Übernahme aller Auszubildenden

–      Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des materiellen Gehalts der Tarifeinigung auf den Beamtenbereich

–      Weiterentwicklung der allgemeinen Entgeltordnung im Bereich der TdL

–      Ausschluss sachgrundloser Befristungen

Auftakt der Tarifrunde ist am 18. Januar 2017 in Berlin, danach sind weitere Verhandlungen am 30./31.01.2017 sowie 16./17.02.2017 in Potsdam terminiert.



weitere Infos zum Download:

- dbb_EKR_Tarifforderungen.pdf
- 2016-12-14_dbb_EKR-mitgliederinfo.pdf


23.11.2016
Branchentag zur Tarifrunde 2017: Lehrkräfte fordern deutliche Aufwertung des Lehrerberufs

Die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer erwarten in der Tarifrunde 2017 für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine höhere Wertschätzung ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Nachdem das Maßnahmenpaket der Sächsischen Staatsregierung zur künftigen Lehrerversorgung hauptsächlich auf den Lehrernachwuchs und auf Anreize zur Weiterbeschäftigung für Lehrkräfte ab 63 Jahre abzielt, fordern sie die Einführung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe 6 in der Entgelttabelle. Der dbb konnte bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen im Frühjahr 2016 die Stufe 6 nach 15 Dienstjahren in der Entgelttabelle des Bundes, analog der bereits bestehenden Tabelle im kommunalen Bereich, durchsetzen. Die Realisierung der Stufe 6 in der Länder-Gehaltstabelle ist eine realistische Chance, das Einkommen der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder aufzuwerten.

Auf dem heutigen Branchentag des dbb beamtenbund und tarifunion in Leipzig diskutierten die Mitglieder der dbb-Lehrergewerkschaften Sächsischer Lehrerverband, Philologenverband Sachsen und Berufsschullehrerverband sehr offen und konstruktiv ihre Forderungen zur bevorstehenden Tarifrunde.

Thema war auch die Weiterentwicklung des Tarifvertrages zur Eingruppierung von Lehrkräften (Entgeltordnung-Lehrkräfte). Dazu hatte der dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)  2015 erstmals in der Tarifgeschichte einen Tarifvertrag geschlossen, auf den nun aufgebaut werden muss. Die GEW hatte diesen Tarifvertrag abgelehnt und scheiterte seitdem mit Versuchen zur Durchsetzung landesbezirklicher Tarifverträge, so auch in Sachsen. Insbesondere geht es dabei um die Realisierung der „Paralleltabelle“, die verbesserte Eingruppierung von 1-Fach-Lehrern und Fachlehrern sowie die Eingruppierung von Pädagogischen Unterrichtshilfen/Sonderpädagogischen Fachkräften.

Bei der linearen Erhöhung der Tabellenwerte erwarten die Beschäftigten mindestens einen Tarifabschluss wie im Bereich des öffentlichen Dienstes von Bund und Ländern.

Willi Russ, Zweiter Vorsitzender des dbb und Fachvorstand Tarifpolitik, sagte:
„Lehrerinnen und Lehrer gehen, nicht nur in Sachsen, zu Recht mit großen Erwartungen in die nächste Einkommensrunde. Die Anforderungen an diese Berufsgruppe und ihre Leistungen sind höher denn je. Damit halten leider die Arbeits- und Einkommensbedingungen noch nicht Schritt. Für uns ist deshalb besonders die Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Lehrkräftebereich ein wichtiges Thema. Der vom dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder 2015 geschlossene Tarifvertrag bietet eine solide Grundlage.“ Spürbare Verbesserungen seien unerlässlich. „Sonst gibt es weder eine Entlastung für die derzeit tätigen Lehrkräfte, noch gelingt die Werbung um den Nachwuchs, den die Schulen so dringend brauchen.“

Jens Weichelt, stv. Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission und Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes, begründet die Etablierung einer zusätzlichen Erfahrungsstufe: „Die Bildungsqualität in Sachsen können wir nur nachhaltig sichern, wenn die Lehrerinnen und Lehrer, die den Freistaat auf Spitzenplätze namhafter Vergleichsstudien geführt haben, die die Integration der Flüchtlingskinder schaffen und in den kommenden Jahren mit der Ausbildung des Lehrernachwuchses und der Qualifizierung von Seiteneinsteigern zusätzliche Mammutaufgaben zu bewältigen haben, Anerkennung spüren.“         


11.11.2016
Branchentag für Lehrkräfte zur Einkommensrunde 2017

Im Januar 2017 beginnen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Bevor die Bundestarifkommission des dbb, der Spitzengewerkschaft des SLV, am 14. Dezember 2016 die Forderungen beschließt, haben die Mitglieder das Wort.

Um gemeinsam über die Arbeitsbedingungen im Schulbereich zu diskutieren und Missstände sichtbar zu machen, findet ein Branchentag speziell für Lehrkräfte statt:

Mittwoch, 23. November 2016, 16.00 Uhr

BSZ Susanna-Eger-Schule, An der Querbreite 6, 04129 Leipzig

Gesprächspartner:

Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik des dbb und Verhandlungsführer in den Tarifverhandlungen mit der TdL

Bitte melden Sie sich bis zum 22.11.2016 in der SLV-Landesgeschäftsstelle an:
Fax: 03518392213, E-Mail: slv.ev@t-online.de

Zeigen Sie uns bitte im Vorfeld die Bildung von Fahrgemeinschaften an, damit der SLV die Abrechnung der Fahrtkosten übernehmen kann.



weitere Infos zum Download:

- 2016-11-23-mitgliederinfo-Branchentag-Lk-Leipzig.pdf


09.11.2016
2.000 Lehrkräfte protestieren in Dresden

Circa 2.000 Lehrerinnen und Lehrer aus allen Regionen Sachsens versammelten sich heute nach Unterrichtsschluss vor dem Sächsischen Landtag in Dresden, um ihren Forderungen nach verbesserten Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen. Anlässlich des Maßnahmenpakets zur künftigen Lehrerversorgung, das die Staatsregierung ohne die Gewerkschaften und deren Zustimmung beschloss, hatte der Sächsische Lehrerverband gemeinsam mit anderen Lehrergewerkschaften zu dieser Protestaktion aufgerufen. Das Paket enthält aus Sicht vieler Pädagoginnen und Pädagogen keine Höhergruppierungsmöglichkeiten und keine konkreten Entlastungen für alle Lehrkräfte.

Vor Ort meldeten sich spontan Lehrerinnen und Lehrer zu Wort, die dem Freistaat jahrzehntelang gute Arbeit geleistet haben und dafür Wertschätzung erwarten.

Katlen Worotnik, Grundschullehrerin aus der Chemnitzer Region, kritisierte vor allem die niedrigere Eingruppierung ihrer Kolleginnen und Kollegen: „Grundschullehrerinnen und -lehrer haben eine verantwortungsvolle Tätigkeit, ihre universitäre Ausbildung steht der in anderen Schularten keineswegs nach. Deshalb ist die Forderung nach der Entgeltgruppe 13, wie sie die Gewerkschaften in die Verhandlungen mit der Staatsregierung einbrachten, mehr als gerechtfertigt und überfällig!“

Weitere Forderungen, die die Protestteilnehmer an diesem Nachmittag zu Papier brachten und auf einer langen Leine vor dem Landtag sichtbar machten, betrafen u. a. Höhergruppierungsmöglichkeiten für langjährige Beschäftigte in Form der Studienratslaufbahn oder Beförderungsämtern, zusätzliche Entlastungen, die Klassenleiterstunde sowie spezifische Maßnahmen für Gymnasien und Berufliche Schulen, die bisher im Paket gänzlich fehlen, obwohl die Lehrerversorgung für die Beruflichen Schulen und auch für bestimmte Fachkombinationen an den Gymnasien bereits jetzt große Probleme bereitet.

Der Sächsische Lehrerverband drängt darauf, dass wertschätzende Maßnahmen alle Schularten und Altersgruppen betreffen. Außerdem müssen sie in ihrer Gesamtheit die künftige Lehrerversorgung sichern und eine generelle Aufwertung für den Lehrerberuf in Sachsen bedeuten.


07.11.2016
Busse zur Protestaktion am 09.11.2016 in Dresden

Der SLV stellt einen kostenlosen Bustransfer zur Protestaktion nach Dresden zur Verfügung. Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Busverantwortlichen.

Die Anreise mit dem PKW ist ebenfalls möglich. Fahrgemeinschaften sind der Landesgeschäftsstelle im Vorfeld anzuzeigen. Nur dann werden die Kosten vom SLV übernommen!
Tel.: 0351-839220, E-Mail: slv.ev@t-online.de




weitere Infos zum Download:

- 2016-11-09-DD-Demo-Busse-Bautzen.pdf
- 2016-11-09-DD-Demo-Busse-Chemnitz.pdf
- 2016-11-09-DD-Demo-Busse-Dresden.pdf


04.11.2016
Protestaktion am 09.11.2016 in Dresden

zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen

Das Maßnahmenpaket zur künftigen Lehrerversorgung, das die Staatsregierung ohne die Gewerkschaften und deren Zustimmung beschlossen hat, ist Gegenstand einer Mitgliederbefragung des Sächsischen Lehrerverbandes, die noch bis einschließlich 4. November 2016 durchgeführt wird.

Bereits vor Abschluss der Befragung steht fest, dass die von der Staatsregierung beabsichtigten Maßnahmen deutlich unter den Erwartungen der Lehrerinnen und Lehrer liegen. Eine generelle Verbesserung für alle Lehrkräfte, die den Standortnachteil der Nichtverbeamtung ausgleichen könnte, beinhaltet das Paket nicht.

Um den berechtigten Forderungen nach Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs und zusätzlichen Entlastungen Nachdruck zu verleihen, findet

am Mittwoch, 9. November 2016, um 16.00 Uhr

eine Protestaktion vor dem Sächsischen Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz, in Dresden

statt.

Informationen zum Ablauf und Bustransfer nach Dresden folgen in Kürze.


01.11.2016
Der SLV führt Mitgliederbefragung durch

Der Sächsische Lehrerverband wird das Maßnahmenpaket mit seinen Mitgliedern bewerten. Alle Mitglieder, die ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, erhalten am 1.11.2016 einen Link zur Mitgliederbefragung.

Die Infoblätter des SLV zum Aushang an den Schulen sowie die Pressemeldung der Staatsregierung finden Sie unter www.slv-online.de . Das Lehrerpaket im Wortlaut gibt es nur als Kabinettsvorlage, die nicht frei verfügbar ist. Aufschluss über viele Detailfragen werden erst rechtsverbindliche Dokumente geben.

Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontaktdaten finden Sie hier) oder Frau Raum, Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; E-Mail: slv.eV@t-online.de).




weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-2016-10-31-Paket-Staatsregierung-End.pdf


27.10.2016
Informationen zum Lehrerpaket der Staatsregierung

Am 26. Oktober 2016 hat die Staatsregierung ein Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung mit einem finanziellen Gesamtvolumen von rund 213 Millionen Euro auf den Weg gebracht.

Das Paket zur Lehrerversorgung setzt genau dort an, wo es am meisten brennt: Verbesserungen betreffen insbesondere die Oberschulen, Grundschulen und Förderschulen. Außerdem wird der Gewinnung des Lehrernachwuchses durch veränderte Zulassungskriterien zum Hochschulstudium, eine höhere Bezahlung im Vorbereitungsdienst/Referendariat und höhere Einstiegsgehälter begegnet.

Das Eingangsamt A 13 für Lehrkräfte an Oberschulen stellt eine wesentliche Voraussetzung zur Gewinnung des Lehrernachwuchses, nicht zuletzt aus den Reihen der Absolventen einer gymnasialen Ausbildung dar. Die beabsichtigten Verbesserungen in der Eingruppierung von 1-Fach-Lehrern, die erfolgreich und langjährig mindestens zwei Fächer unterrichten, könnten eine gravierende Gerechtigkeitslücke schließen. Mit der Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung von Lehrerinnen und Lehrern der Grundschulen wird Sachsen ein Plus bei den Faktoren im Wettbewerb um den Lehrernachwuchs verbuchen können. Das ist zugleich ein wichtiger Schritt zur Wertschätzung dieser Lehrerinnen und Lehrer, die im Vergleich zu den Lehrkräften an anderen Schularten niedriger eingruppiert sind und die höchste Unterrichtsverpflichtung haben.

Der Sächsische Lehrerverband hat mit Blick auf langjährig Beschäftigte stets gefordert, dass das Paket keine unpopulären Maßnahmen enthält, die eine Mehrbelastung der Lehrerinnen und Lehrer darstellen. Sie haben das Sächsische Schulsystem auf Spitzenplätze geführt und künftig mit der Ausbildung des Lehrernachwuchses sowie der Qualifizierung von Seiteneinsteigern eine Mammutaufgabe zu bewältigen.

Andererseits beinhaltet das Paket keine spezifischen Maßnahmen für Gymnasien und Berufliche Schulen, obwohl die Lehrerversorgung für die Beruflichen Schulen und auch bestimmte Fachkombinationen der Gymnasien große Probleme bereitet.

Höhergruppierungsmöglichkeiten für langjährige Beschäftigte in Form der Studienratslaufbahn oder Beförderungsämtern, die der Sächsische Lehrerverband erwartet hatte, kommen im Paket der Staatsregierung nicht vor, obwohl es dazu bereits in den Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften  und der Staatsregierung Angebote gab.

Bei der Nachwuchsgewinnung fehlt ein klares Bekenntnis zur Erweiterung der Lehrerausbildung an der TU Chemnitz auf die Lehramtsstudiengänge für Oberschulen und Berufliche Schulen sowie einer Erhöhung der Kapazitäten in der Grundschullehrerausbildung.

Ob das Paket in seiner Gesamtwirkung den Lehrerberuf in Sachsen aufwertet, wird sich in den nächsten Einstellungsverfahren zeigen. Es wird daran gemessen, ob der Lehrermangel wirksam und nachhaltig gemindert werden kann. Eine generelle Verbesserung für alle Lehrkräfte, die den Standortnachteil der Nichtverbeamtung ausgleichen könnte, erschließt sich dem Sächsischen Lehrerverband aus dem vorliegenden Paket noch nicht.

Die von der Sächsischen Staatsregierung vorgesehenen Verbesserungen in der Eingruppierung von Lehrkräften werden zügig durch den Tarifpartner dbb (Spitzengewerkschaft des SLV) mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) umgesetzt.

Die Infoblätter des SLV zum Aushang an den Schulen sowie die Pressemeldung der Staatsregierung vom 26.10.2016 finden Sie unten zum Download. Das Lehrerpaket im Wortlaut gibt es nur als Kabinettsvorlage, die nicht frei verfügbar ist. Aufschluss über viele Detailfragen werden erst rechtsverbindliche Dokumente geben.

Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontaktdaten finden Sie hier) oder die Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; E-Mail: slv.eV@t-online.de).



weitere Infos zum Download:

- Staatsregierung_verabschiedet_Paket_zur_Lehrerversorgung_in_Sachsen.pdf
- Infoblatt-2016-10-26-Paket-Staatsregierung-1-End.pdf
- Infoblatt-2016-10-26-Paket-Staatsregierung-2-End.pdf


30.09.2016
Verhandlungen gescheitert – Lehrermangel bleibt!

Die Verhandlungen für ein Maßnahmenpaket zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs und Gestaltung des Generationenwechsels im Freistaat Sachsen sind heute Nachmittag in Dresden ohne Einigung zu Ende gegangen. Elf (!) lange Verhandlungsrunden, die seit Juni dieses Jahres stattgefunden haben, bleiben somit ohne Ergebnis.

Unterschiedliche Grundsatzpositionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern konnten nicht überbrückt werden. Der Sächsische Lehrerverband und seine Spitzengewerkschaft dbb sehen in der Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen und der Entlastung von Lehrkräften den Schlüssel zur Lösung, während die Staatsregierung derartige Maßnahmen von einem „Beitrag“ der Beschäftigten abhängig machte.

In den Verhandlungen erwarteten die Vertreter der Staatsregierung, dass die Lehrkräfte durch Arbeitszeiterhöhungen zur Minderung des Lehrermangels beitragen. Regelstundenmaß, Anrechnungstatbestände, Altersermäßigungen und die geminderte Unterrichtsverpflichtung in der gymnasialen Oberstufe (K6/K9) standen im Fokus. Die Vorstellungen der Staatsregierung zu einem „Beitrag“ der Lehrerinnen und Lehrer nahmen bei den Altersermäßigungen sowie „K6/K9-Stunden“ konkrete Gestalt an.

Jens Weichelt, der am Verhandlungstisch saß, äußert sich enttäuscht darüber: „Wir reden über Lehrerinnen und Lehrer, die 30 Dienstjahre an weiterführenden Schulen, sogar 35 an Grundschulen vorweisen können. Ihnen gebührt eine besondere Wertschätzung. Im bundesweiten Vergleich haben Sie das sächsische Schulsystem auf Spitzenplätze geführt, hatten die höchste Pflichtstundenzahl und hielten bei der Bezahlung die Rote Laterne. Eine Generation, die mit jahrelanger unfreiwilliger Teilzeit Einkommensverluste und Rentenminderungen verkraften musste, soll nun in Zeiten des Lehrermangels erneut Opfer bringen. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun!“

Der Sächsische Lehrerverband hatte bereits im März 2016 seinen energischen Widerstand gegen unpopuläre Maßnahmen angekündigt und Jens Weichelt bekräftigt das nach den gescheiterten Verhandlungen: „Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Lehrermangel nicht zu verantworten und werden dafür nicht die Zeche zahlen!“

Die von der Staatsregierung angebotenen „attraktivitätssteigernden Maßnahmen“ bleiben weit hinter den Forderungen des Sächsischen Lehrerverbandes zurück, würden den Lehrerberuf in Sachsen nicht wirklich attraktiver machen und somit für viele weitere Jahre dem Lehrermangel nicht wirksam begegnen. Das Eingangsamt A 13 für Oberschulen ist überfällig, sorgt für mehr Gerechtigkeit, stellt letztlich aber nur ca. 250 ausgebildete Lehrkräfte und die meisten Seiteneinsteiger besser.

Ohne eine bessere Bezahlstruktur für Schulleiter bleibt die Besetzung von offenen Schulleiterstellen weiterhin Illusion.

Die angeboten Beförderungsämter betreffen nur einen relativ kleinen Teil der Lehrkräfte im Bereich der Oberschulen, Grundschulen und Förderschulen. Die 100 Höhergruppierungsstellen für Berufsschullehrer bedeuten in etwa 1,5 Stellen pro Berufliche Schule. Besonders beschämend ist die Tatsache, dass die Vertreter der Sächsischen Staatsregierung attraktivitätssteigernde Maßnahmen für Gymnasiallehrer von einer Reduzierung der „K6/K9-Stunden“ abhängig machen wollten. Somit wäre ein Viertel der sächsischen Lehrkräfte, die ebenfalls Höchstleistungen bringen und somit Wertschätzung erfahren müssen, von verbesserten Arbeitsbedingungen ausgeschlossen gewesen. Die Begründung, dass es momentan noch genügend Bewerber gäbe, ist blauäugig, denn auch dort können bestimmte Fächer nur noch mit Seiteneinsteigern besetzt werden. Auch ein Programm für Seiteneinsteiger konnte in den Verhandlungen nicht geschnürt werden.

„Mit der Demotivation verdienstvoller Lehrkräfte und unzureichenden Anreizen zur Gewinnung des Nachwuchses kann die sächsische Bildungsqualität nicht mehr gehalten werden und der Lehrermangel wird noch viele Jahre akut sein



weitere Infos zum Download:

- dbb_Medieninfo-30-09-16_Verhandlungen_gescheitert.pdf


26.09.2016
Klaus Dauderstädt lobt Gewerkschaftsarbeit des SLV

In seinem Grußwort an die Delegierten würdigte Klaus Dauderstädt, Vorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft des SLV, das herausragende Ergebnis der Personalratswahlen in 2016 als Lohn einer konstruktiven, offensiven Tarifarbeit des Sächsischen Lehrerverbandes.

Bezüglich attraktivitätssteigernder Maßnahmen zur Bekämpfung des Lehrermangels appellierte Dauderstädt an die Regierung Sachsens: „Gerade für die Bildungssituation ist qualifiziertes und motiviertes Personal elementar. Wer hier knausert, spart unsere Zukunft kaputt. Erst auf Kante nähen und dann durch das Tal der Tränen laufen – solche Aussagen gehören ins Buch der Sprüche und nicht zum ABC der Bildungspolitik des Freistaates Sachsen.“

Schließlich verwies er auf das starke Band zwischen dbb und SLV. Auch f

 


26.09.2016
„Gute Bildung – Starkes Sachsen“

Unter dieser Überschrift diskutierten die Teilnehmer der bildungspolitischen Veranstaltung, moderiert von Ine Dippmann (mdr), am Freitagvormittag.

Nach einer Begrüßung der Anwesenden durch den dbb Vorsitzenden Klaus Dauderstädt referierte Prof. Dr. Dieter Neumann von der Universität Lüneburg über „Heterogenität im Klassen- und Lehrerzimmer“. In der sich anschließenden Diskussionsrunde boten namhafte Vertreter aus Gewerkschaft und Politik verschiedene Sichtweisen auf brennende bildungspolitische Themen, wie die Novellierung des Schulgesetzes, Seiteneinsteiger, Bildungsempfehlung, Integration und Inklusion sowie die künftige Schulnetzplanung. Es debattierten Brunhild Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultus, Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Petra Müller, stellvertretende Vorsitzende des SLV, Lothar Bienst, Schulpolitischer Sprecher der CDU, Petra Zais, Sprecherin für Bildung und Sport von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie Prof. Dr. Dieter Neumann.


26.09.2016
Lehrerberuf in Sachsen attraktiver gestalten!

Unter dem Motto „Quo vadis – Lehrer in Sachsen?“ begrüßte Moderator Falk Lange die Anwesenden am Donnerstagnachmittag zum berufspolitischen Forum. Der wiedergewählte Landesvorsitzende des Sächsischen Lehrerverbandes, Jens Weichelt, eröffnete die Veranstaltung und konnte neben den Delegierten des Gewerkschaftstages zahlreiche Gäste begrüßen.
Zu den Podiumsgästen zählten Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, Patrick Schreiber, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Sport des Sächsischen Landtages, Petra Zeller, Referatsleiterin im Sächsischen Kultusministerium sowie Rene Michel, neu gewählter SLV-Referent für Junglehrer und Referendare.

Im konstruktiven Austausch mit den anwesenden Delegierten und Gästen wurden momentane Mängel und Probleme im Lehrerberuf, Handlungsbedarfe in der Lehrerausbildung sowie attraktivitätssteigernde Maßnahmen zur Sicherung des zukünftigen Lehrerbedarfs diskutiert. Dazu gehören u. a. eine verbesserte Eingruppierung, Entlastungen von Lehrkräften und Anreize für freiwillige Mehrarbeit bzw. längere Lebensarbeitszeit, die Gewinnung von Junglehrern bzw. Lehrkräften aus anderen Bundesländern sowie eine Aufwertung von tarifbeschäftigten Lehrkräften. Von den sächsischen Lehrerinnen und Lehrern wurde eindringlich gefordert, Seiteneinsteiger bereits vor ihrem ersten Unterrichtstag zu qualifizieren.


26.09.2016
Gewerkschaftstag des SLV

Beeindruckende zwei Tage erlebten die 160 Delegierten aus 27 Kreisverbänden sowie zahlreiche Gäste anlässlich des Gewerkschaftstages des Sächsischen Lehrerverbandes vom 22. bis 23. September 2016 in Chemnitz. Mit der Wahl des Vorstands und Beschlüssen zur Berufs- und Bildungspolitik wurde die Gewerkschaftsarbeit des SLV für die nächsten vier Jahre auf den Weg gebracht. Zwei hochrangig besetzte öffentliche Veranstaltungen gaben Einblicke in die sächsische Bildungspolitik und boten Handlungsansätze für gemeinsame Ziele, die Politik und SLV im Sinne der Beschäftigten und Schulen in Sachsen erreichen wollen und müssen.

Allem voran verfolgt der SLV die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs für den Nachwuchs und zur Erhaltung der Arbeitskraft von erfahrenen Lehrkräften.

Am Donnerstag, 22.09.2016, wurde der Vorstand des SLV für die nächsten vier Jahre gewählt.
Zum Geschäftsführenden Vorstand des SLV gehören:

Jens Weichelt

Landesvorsitzender

Michael Jung

Stellv. Landesvorsitzender

Rita Kiriasis-Kluxen

Stellv. Landesvorsitzende

Petra Müller

Stellv. Landesvorsitzende, Vorsitzende Fachverband Mittelschullehrer

Robert Sender 

Schatzmeister

Steffen Winkler              

Tarifverantwortlicher

Annette Wagner

Verantwortliche für den RS-Bereich Bautzen

Beate Müller

Verantwortliche für den RS-Bereich Chemnitz

Petra Thie          

Verantwortliche für den RS-Bereich Dresden

Jens Nelle

Verantwortlicher für den RS-Bereich Leipzig

Olaf Schrader-Uhlig

Verantwortlicher für den RS-Bereich Zwickau

Renate Eichele                

Vorsitzende Fachverband Grundschullehrer

Katrin Mulcahy

Vorsitzende Fachverband Gymnasiallehrer

Doreen Stockmann

Vorsitzende Fachverband Berufsbildende Schulen

Petra Stucke

Vorsitzende Fachverband Förderschulen


06.09.2016
Verhandlungen zum Generationenwechsel im Schulbereich

 

 
Am 1. September 2016 fand im Sächsischen Finanzministerium bereits der fünfte Verhandlungstermin zum Thema „Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen“ statt. Für den 9. und 14. September 2016 sind weitere Termine vereinbart worden. dbb, Spitzengewerkschaft des Sächschen Lehrerverbandes, und GEW verhandeln gemeinsam mit dem Freistaat.



weitere Infos zum Download:

- 2016-09-06-dbb-mitgliederinfo_lehrer_sachsen_.pdf


15.06.2016
Tarifvertrag Entgeltordnung Lehrkräfte: SBA erhält Personalverstärkung - Jetzt Anfragen und Anträge

Der Sächsische Lehrerverband und seine Spitzengewerkschaft dbb haben die Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anfragen und Anträgen zur Entgeltordnung Lehrkräfte gegenüber SBA, SMK und SMF scharf kritisiert. Anfang April sind bereits über 3.000 Anträge eingegangen, der SLV rechnet insgesamt mit über 10.000. Die SBA musste einräumen, dass eine Bearbeitung bislang nur in wenigen Einzelfällen erfolgte. Als Gründe wurden die späte Übermittlung der Durchführungshinweise durch das Finanzministerium sowie der Personalmangel in den Regionalstellen der SBA genannt. Als Reaktion auf die Kritik von dbb und SLV soll das Personal in den Personalreferaten nun verstärkt werden.
Wir werden weiter für Beschleunigung sorgen, damit die Höhergruppierungsmöglichkeiten und Angleichungszulagen nicht nur im Tarifvertragstext stehen, sondern den Beschäftigten zu Gute kommen.

Antragsfrist für Höhergruppierung bis 31. Juli 2016
Der Antrag auf Höhergruppierung kann nur noch bis zum 31. Juli 2016 gestellt werden (Ausschlussfrist)
und wirkt in jedem Fall auf den 1.8.2015 zurück.
Die Höhergruppierungsmöglichkeiten zum 1.8.2015 betreffen insbesondere Lehrkräfte, die nicht über eine vollständige oder vollständig anerkannte Lehrerausbildung verfügen. Für viele von ihnen sind Verbesserungen der Eingruppierung rückwirkend zum 1.8.2015 möglich. Das betrifft z.B. Seiteneinsteiger mit unterschiedlichen Ausbildungsniveaus als auch FPL/Erzieher, die unabhängig von den Feststellungsverfahren in eine höhere Entgeltgruppe aufsteigen können.

Angleichungszulagen – klare Perspektiven zur Höhergruppierung
Der Antrag auf eine Angleichungszulage kann ab sofort und nur bis zum 31. Juli 2017 gestellt werden (Ausschlussfrist) und wirkt auf den 1. August 2016 zurück.
In der Entgeltordnung-Lehrkräfte sind die Tätigkeitsmerkmale bzw. Entgeltgruppen gekennzeichnet, für die ab dem 1.8.2016 dieser Entgeltbestandteil von vorerst 30 Euro monatlich gezahlt und perspektivisch der Aufstieg in die nächsthöhere Entgeltgruppe erfolgt. Das betrifft z.B. Polytechniklehrer, Ein-Fach-Lehrer in EG 11, Mittelschullehrer vor ihrer Höhergruppierung nach EG 13, Grundschullehrer, Fachlehrer und Lehrer im berufspraktischen Unterricht.
Der SLV wird für weitere Verbesserungen der Eingruppierung kämpfen, bei den bevorstehenden Haushaltauseinandersetzungen in Sachsen und in der Tarifrunde 2017!

Antragsmuster finden Sie unter dieser Information zum Download.
Die Regionalstellen der SBA erteilen Auskünfte, ob aufgrund der Entgeltordnung-Lehrkräfte z.B. eine Höhergruppierung bzw. die Zahlung einer Angleichungszulage in Betracht kommt. Diese Anfragen sind noch kein Antrag. Für neu eingestellte Beschäftigte ab 1.8.2015 gilt die Tarifautomatik – eine Antragstellung ist nicht notwendig.
Wer Fristen verpasst, wird leer ausgehen... Wir informieren Sie gern im Rahmen von Personalversammlungen oder Dienstberatungen und beraten Sie auch ganz individuell. Fragen beantworten die SLV-Haupt- und Bezirkspersonalräte (Kontakt unter www.slv-online.de) oder die Juristin des SLV (Tel.: 0351 8392217; e-mail: slv.eV@t-online.de)

Hinweis: Die Muster für die Anfrage an die SBA hatten wir bereits am 28.09.2015 veröffentlicht und sind unter www.slv-online.de --> interner Bereich --> Aktuelles zur Entgeltordnung veröffentlicht



weitere Infos zum Download:

- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-B.doc
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-C.doc
- 2016-01-07-EntgO-Antragstellung-Angleichungszulage-D.doc


10.02.2016
Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit

Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 09. Februar 2016 wurden zwischen dem dbb, Spitzenorganisation des SLV, und dem Freistaat Sachsen Tarifverhandlungen zur Verlängerung der Altersteilzeit im Lehrkräftebereich aufgenommen. Der dbb wird bei den bevorstehenden Verhandlungen mit der Staatsregierung ein neues Gesamtpaket anstreben, das neben Altersteilzeit weitere Maßnahmen zur Gestaltung des Generationenwechsels enthält. 



weitere Infos zum Download:

- TV_ATZ_Infoblatt.pdf


13.10.2015
Fehlerhafte Höhergruppierung nach Feststellungsverfahren -Erzieher/FPL mit Lehrbefähigung von der EG

Einige Höhergruppierungen von der EG 9 in die EG 11 TV-L sind in den Bezügestellen nicht gemäß den tariflichen Vorgaben als Höhergruppierungen über zwei Entgeltgruppen ausgeführt worden.

Die Folge: Die Stufenzuordnung ist falsch. Der Höhergruppierungsgewinn beträgt z.B. nur ca. 120 EUR statt ca. 645 EUR.

Auf Grund der Intervention des SLV werden die Bezügestellen die möglichen Fälle von Amts wegen prüfen und berichtigen. Dies soll noch im Kalenderjahr 2015 erfolgen. Bei allen fehlerhaften Höhergruppierungen wird das Entgelt nachgezahlt.

Betroffene Mitglieder werden individuell beraten. Wir stellen diesen auch Formulare zur Geltendmachung nach der Beratung zur Verfügung.

Berechnungsbeispiele finden Sie als Anlage.

Claudia Raum, Juristin des SLV 



weitere Infos zum Download:

- Berechnungsbeispiele.pdf


05.10.2015
Infoblatt zur Entgeltordnung Lehrkräfte - Tariftext im Klartext!

Seit der Verhandlungszusage im Jahr 2009 hatte der SLV gemeinsam mit seiner Spitzengewerk-schaft, dem dbb, versucht, eine bundesweit einheitliche Entgeltordnung im Schulterschluss mit der GEW umzusetzen. Das ist weder in den Tarifrunden 2011 noch 2013 gelungen - sechs Jahre, in denen die Chance auf schrittweise Verbesserungen der Eingruppierung ungenutzt blieb! Nun, 2015 hat der dbb diesen Einstieg geschafft. Der Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte der Länder (TV EntgO-L) ist am 1.8.2015 in Kraft getreten.


Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument.


weitere Infos zum Download:

- Infoblatt-EntgO-Lehrkräfte.pdf


28.09.2015
Aktuelles zur Entgeltordnung

Liebe Mitglieder,

gern klären wir mit Ihnen die möglichen Entwicklungen in Ihrer Eingruppierung nach dem TV-EntgO.

Im Schulportal finden Sie auch bereits eine Erklärung Ihres Arbeitgebers dazu.

In einem ersten Schritt können Sie deshalb Ihre Entgeltgruppe ab dem 01.08.2015, einen möglichen Entgeltgruppenaufstieg, Ihre Entwicklungsstufe und die mögliche Ausgleichszulage ab dem 01.08.2016 in der SBA-Regionalstellen erfragen. Ein Formular für diese Abfrage ist nachstehend zum Herunterlagen für Sie bereitgestellt.

Bitte beachten Sie, dass

  • Sie fast ein Jahr Zeit haben, die Anträge auf Höhergruppierung rückwirkend zum 01.08.2015 bis zum 31.07.2016 zu stellen.

  • für Anträge auf die Angleichungszulage ab dem 01.08.2016 die Antragstellung bis zum 31.07.2017 möglich ist.

Höhergruppierungen können sich in bestimmten Einzelfällen und zu bestimmten Zeitpunkten je nach Entwicklungsstufenlaufzeit ungünstig auswirken – deshalb nutzen Sie bitte unsere Beratungen.

Die Abfrageantworten Ihrer Regionalstelle werden eine gute Grundlage sein, um für Sie persönlich den richtigen Antrag zu stellen.

Die Formulare finden Sie im internen Bereich. Bitte beachten Sie die unten stehenden Dokumente.

Bei Fragen rufen Sie als Mitglied bitte unsere Juristin Frau Claudia Raum unter 0351 8392217 an.



weitere Infos zum Download:

- Entgeltordnung Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag Lehrkräfte.pdf
- Tarifvertrag öffentlicher Dienst.pdf


24.09.2015
Sachsenstipendium läuft an – Grundstruktur der Ausbildungsförderung steht fest

Der Freistaat Sachsen fördert motivierte Lehramtsstudierende in den Studiengängen Lehramt an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik, die sich bereit erklären, nach abgeschlossener Berufsausbildung auch außerhalb der Ballungszentrum von Leipzig und Dresden zu unterrichten. Dieser Anreiz soll garantieren, dass auch zukünftig alle Kinder und Jugendliche in Sachsen die gleichen Bildungschancen haben.

Neben einer monatlichen Förderung von 300 Euro erhält jeder Stipendiat eine ideelle Förderung im Rahmen eines Begleitprogramms in Form von Fortbildungen, individueller Begleitung sowie Kontakt- und Vernetzungsangeboten.

Eine Bewerbung für das Sachsenstipendium ist ab dem 5. Fachsemester möglich und erfolgt bis 30.10.2015 ausschließlich über ein Online-Bewerberformular (verfügbar ab 02.10.2015).

Diesem Formular sind folgende Unterlagen im PDF-Format beizufügen:

  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweise über bisherige Studienleistungen
  • Nachweise sonstiger Qualifikationen und Praxiserfahrungen

 

Quelle sowie nähere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie unter folgendem Link:

www.lehrerbildung.sachsen.de/sachsenstipendium.html.


22.09.2015
25. Oberlausitzer Lehrertag - Anmeldungen noch möglich!

Der Kreisvorstand des SLV Löbau/Zittau lädt Sie am Samstag, 21. November 2015, 8.30 - 12.30 Uhr herzlich zum 25. Oberlausitzer Lehrertag in die Oberschule Neusalza-Spremberg (Bautzner Str. 17) ein.

Insgesamt werden Ihnen 30 verschiedene Vorträge gegliedert nach Grundschulen/Förderschulen, Gymnasien/Oberschulen und für alle Schularten konzipiert, präsentiert.

Im Online-Fortbildungskatalog des SMK ist die Veranstaltung veröffentlicht.

Die Teilnehmerzahl ist zum Teil begrenzt, nur bei absehbaren Änderungen erfolgt Rückmeldung! Bei überfüllten Vorträgen wird die Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldungen realisiert. Absagen sind in diesem Fall auch bei mehrfachen Anmeldungen pro Schule für das gleiche Thema möglich.


Rückmeldungen (Name des Teilnehmers/Thema/Schule/Telefonnummer) bitte schriftlich bis spätestens 20. Oktober 2015 an:

Frau Petra Müller, Fax: 035872/32295, E-Mail: petra_muel@web.de



weitere Infos zum Download:

- OLLT Plakat 5-2015_E2.pdf


24.08.2015
10. Grundschul- und Erziehertag des SLV am 26. September – Anmeldung noch möglich

Der 10. Grundschul- und Erziehertag des Sächsischen Lehrerverbandes findet am 26. September 2015 ab  09.00 Uhr im Riverboat Leipzig, statt. Im Fokus der Veranstaltung steht im diesen Jahr der richtige Umgang mit schwierigen Kindern und Eltern.

Frau Martina Meixner, staatlich anerkannte Heilpädagogin, Hochbegabtenpädagogin, Supervisorin und Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Coaching, Klienting und Supervision wird in ihrem Vortrag unter anderem auf Ursachen und gesellschaftliche Bedingtheit von auffälligem Verhalten, Diagnosekriterien für die häufigsten Störungen und Präventions- und Interaktionsmöglichkeiten eingehen. Diese Schwerpunkte verknüpft sie mit praktischen Tipps und Tricks für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen.

Ihr Fachverband der Grundschullehrer und der Sächsische Erzieherverband im SLV laden Sie herzlich ein. Den Anmeldecoupon finden Sie auf dem unten angefügten Plakat zur Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



weitere Infos zum Download:

- Grundschul- und Erziehertag 2015.pdf


21.08.2015
Sächsische Lehrer gut vorbereitet auf den Unterrichtsstart

Während die Schüler noch ein paar freie Tage genießen dürfen bis der Ernst des Lebens wieder beginnt, ist ein Großteil der sächsischen Lehrkräfte vergangenen Montag mit dem Start der Vorbereitungswoche in den Berufsalltag zurückgekehrt. In zahlreichen Fortbildungskursen bereiten sich die Pädagogen auf den Start ins Schuljahr 2015/16 vor.

Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung und deren Bedeutung für die unterrichtliche Praxis waren Thema des diesjährigen Dresdner Lehrertages. Über 100 interessierte Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten folgten den Ausführungen von Jan M. Berger, Diplomlehrer für Biologie und Chemie sowie Dozent an der Martin-Luther Universität Halle/ Wittenberg im Rahmen dieser Weiterbildungsveranstaltung.


25.04.2013
Sächsischer Beamtenbund ruft zum VI. Gewerkschaftstag am 26./27.04.2013

Ab morgen findet an zwei Tagen im Dresdener Quality Plaza Hotel der VI. Gewerkschaftstag des SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen unter dem Motto „Wir machen Staat!“ statt. Neben der Bearbeitung der von den Mitgliedsverbänden gestellten Anträge steht die Wahl einer neuen Landesleitung an.

Am Sonnabend, dem 27. April, lädt der SBB zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Neben der Antrittsrede der/des neuen Landesvorsitzenden wird sich auch der vor kurzem neu gewählte Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt erstmals in Sachsen vorstellen.

Weitere Informationen unter www.sbb.de


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